Anwendung eines Daumenschreibers bzw. Boonwriters

am Aug 23, 2018 in Tipps & Tricks, Wissenswertes

Daumenschreiber und Boonwriter sind sog. „Swamis“… in der Zauberpraxis werden diese in erster Linie im Bereich der Mentalmagie angewendet. Dabei geht es i.d.R. darum, eine Nachricht oder eine Vorhersage so auf einen Zettel zu schreiben, dass der Zuschauer es weder sieht noch irgendwie bemerkt. Ein „Swmai“ macht das möglich, denn dieser ist vereinfacht gesagt ein „Schreiber“, der am Finger befestigt wird. Entscheidend für den Erfolg ist bei der Anwendung eines Swamis immer die Art und Weise der Anwendung. Als einfaches Beispiel kann man sich zunächst folgenden Grundeffekt vorstellen: Sie geben Ihrem Zuschauer einen Zettel und einen Stift. Sie selbst haben auch einen Zettel und einen Stift in der Hand. Sie fordern den Zuschauer auf, eine beliebige Zahl verdeckt auf den Zettel zu schreiben. Gleichzeitig deuten Sie an, ebenfalls eine Zahl auf den Zettel zu zeichnen. Dann legen Sie und auch der Zuschauer den Stift beiseite. Der Zuschauer darf den Zettel zuerst umdrehen, gleichzeitig kommt der Swami zum Einsatz… Wenn Sie Ihren Zettel umdrehen, steht dort genau die gleiche Zahl wie auf dem Zettel des Zuschauers – eine wundersame Übereinstimmung! So zunächst die trockene Theorie… denn dieser Grundeffekt wird zwar in der Zauberpraxis immer wieder mit großem Erfolg vorgeführt, allerdings nicht so trocken wie oben beschrieben. Würde man den Effekt genau so vorführen wie eben beschrieben, so würde man dabei schnell in die Gefahr kommen, das Publikum zu Tode zu langweilen. Deshalb ist es wichtig, diesen Grundeffekt mit Atmosphäre, eine Vortrag und eventuell mit Reizen wie Feuer, Rauch oder Licht anzureichern. Wichtig ist nur, dass die gesamte Präsentation zur eigenen Person passt, denn nur so wirkt der Effekt glaubwürdig. Eine umfangreiche Tricksammlung mit vielen Anwendungsbeispielen zum Thema „Daumenschreiber und Boonwriter“ ist z.B. die DVD-Collection „13 Steps to Mentalism“ – hierbei handelt es sich um die Verfilmung der bekannten und längst nicht mehr erhältlichen Bücher von Corinda. Mit diesem Meisterwerk der Mentalmagie kann man sich sehr schnell einen Überblick verschaffen, wass mit einenm Daumenschreiber so alles möglich...

Welches Zubehör für die Mental-Tricks von der Dämmerung-DVD benötigt wird

am Sep 6, 2014 in Wissenswertes

Die meisten der Routinen die Daniel Pfauntsch auf der seiner Doppel-DVD mit dem Titel „Dämmerung“ erklärt, funktionieren ohne Hilfsmittel. Daniel Pfauntsch legte bei der Konzeptionierung der Effekte größten Wert darauf, Effekte zu schaffen, die man ohne große Vorbereitung und ohne teures Zubehör zeigen kann. Lediglich für die Dead-or-Alive-Routine wird ein spezieller Kartensatz benötigt, welcher aber bereits im Lieferumfang von „Dämmerung“ enthalten ist, so dass man praktisch direkt loslegen kann. Ein weiteres kleines, unscheinbares aber sehr nützliches Gimmick ist ein kleiner Poker-Chip, der selbstverständlich ebenfalls im Lieferumfang dabei ist. Mit diesem speziellen Chip kann man die Gedanken des Zuschauers beeinflussen, ohne dass er selbst, noch irgendjemand anderes es bemerkt. Sobald man sich mit dem Trickprinzip verraut gemacht hat, wird man diesen speziellen Chip immer in der Geldbörse bei sich tragen! Eine einzige Sache wird zudem noch benötigt. Und zwar ein ganz normaler Stift und etwas Papier um die Drawing-Duplication vorführen zu können. Aber diese Gegenstände findet man sowieso in jedem...

Brainstorm, Brainstorm Pocket oder Scribble?

am Apr 24, 2012 in Wissenswertes

Die Gedanken eines anderen Menschen lesen zu können ist ein großes Ziel der Mentalisten. Tatsächlich gibt es viele Möglichkeiten und Techniken, um dies zu bewerkstelligen – einige davon sind mehr und andere weniger praktikabel – darunter wiederum einfache und schwierige. Was liegt näher um aus den besten und zuverlässigsten Methoden die einfachste auszusuchen? Auf dieser Suche stößt man schnell auf drei Hilfsmittel die speziell für Mentalisten entwickelt wurden: Brainstorm, Brainstorm Pocket und Scribble. und schon stellt sich die Frage, worin unterscheiden sich diese drei Hilfsmittel und welches ist das Beste für die eigene Gedankenleser-Routine? Zunächst einmal die drei Hilfsmittel im kurzen Überblick: – Brainstorm ist ein so genanntes Impression Device, dabei handelt es sich um einen Gegenstand der Notizen des Zuschauers auf unauffällige Art an den Zauberkünstler übermittelt. In diesem Fall ist das ganze in einem normal aussehenden A4 Schreibbrett verbaut und somit lässt sich das geheime Hilfsmittel problemlos auf der großen Bühne bzw. im StandUp-Bereich einsetzen. Das Schreibbrett ist transparent so dass alle Zuschauer direkt sehen können, dass weder davor noch dahinter irgendetwas versteckt ist. Gerade auf die größere Distanz im StandUp-Bereich bringt dies gleich einen großen Glaubwürdigkeits-Bonus. – Brainstorm Pocket ist sozusagen der kleine Bruder des oben genannten Brainstorm. Die Funktionsweise ist exakt die gleiche, nur das Format ist anders (10,7 cm x 18,5 cm). Wer also nicht auf der großen Bühne steht sondern eher  in unmittelbahrer Nähe zu den Zuschauer steht oder sitzt, der wird in der Pocket-Variante einige Vorteile entdecken, denn Brainstorm Pocket ist aufgrund des kleineren Formates handlicher und kann so ganz einfach in der Hosentasche oder in der Jackentasche transportiert werden. Das Board ist bei dieser Ausführung schwarz aber der mitgelieferte Filzstift ist exakt der gleiche. – Scribble basiert zwar auf dem gleichen Grundprinzip wie Brainstorm und Brainstorm Pocket, jedoch ist das Gimmick in diesem Fall variabler einsetzbar und kann dadurch in Spielkarten oder in Visitenkarten versteckt werden. Entsprechend ist der Trickablauf auch etwas anders. Wo die Brainstorm-Boards meist direkt und unverblümt in Mental-Effekten zum Einsatz kommen, kann man Scribble z.B. auch als Kartentrick tarnen. Aufgrund der umfangreicheren Einsatzmöglichkeiten ist bei Scribble eine ausführliche, deutschsprachige  Anleitungs-DVD dabei wohingegen die beiden oben genannten Varianten „Brainstorm“ und „Brainstorm Pocket“ mit Booklet geliefert werden. Um nun unter diesen drei Varianten die richtige Wahl zu treffen kann man einfach wie folgt vorgehen: Will man auf der Bühne und vor großem Publikum Gedanken lesen? Wenn „Ja“, dann ist „Brainstorm“ die richtige Wahl (also die A4-Große Variante). Falls „Nein“: weiter bei 2. Will man in erster Linie Gedanken lesen in Form von klassischen Mentalismus oder will man diesen Effekt auch mal am Tisch sitzend mit Karten vorführen (oder gar impromptu mit Visitenkarten vor Geschäftspartnern und Kunden)? Falls es eine reine, klassische Mental-Nummer werden soll, ist man mit Brainstorm Pocket ideal bedient. Falls man mehr Abwechslung möchte: weiter bei 3. Für Abwechslung und variable Anwendungsmöglichkeiten ist Scribble die ideale Entscheidung. (Falls nun noch Zweifel sind: weiter bei 4.) Wenn man sich nicht auf Kompromisse einlassen möchte kann man selbstverständlich auch beliebig kombinieren – am meisten Sinn macht dabei entweder die Kombination „Brainstorm und Brainstorm Pocket“ oder „Brainstorm und Scribble“. Abschließend lässt sich nur noch feststellen, dass jedes der drei genannten Hilfsmittel seine ganz eigenen Vorteile hat. Wer diese für sich zu nutzen weiß, der kann damit für jede Menge Begeisterung und für verblüffte Gesichter bei den Zuschauern sorgen. Etwas Übung gehört natürlich wie immer dazu, allerdings ist die Handhabung bei allen drei Hilfsmitteln sehr einfach und...

Gedanken lesen mit 120% Chestosteron von Chester Sass

am Jul 27, 2010 in Aktuell

Derzeit sind bei SteMaRo-Magic noch die letzten deutschen Exemplare des Mentalisten-Buches „120% Chestosteron von Chester Sass“ erhältlich; und dies sogar mit der original Signatur des Autors – nicht nur für Sammler sondern sicherlich auch für jeden ernsthaften Mentalisten eine ultimative Gelegenheit. Doch was hat es mit dem Buch auf sich? Zweifellos ist die Mentalmagie eine Art von Zauberei, welche die Zuschauer besonders stark fesselt und an die man sich noch lange nach der Vorführung erinnern kann – Nicht ohne Grund, denn bis heute sind viele mentale Effekte für den Zuschauer einfach unglaublich und unerklärbar. Unter Mentalisten gehört es sozusagen zum guten Ton, sich einmal eingehend mit der Sternzeichenvorraussage zu beschäftigen. Es gibt zahlreiche Bücher und Skripte über Methoden, diese Vorhersagen zu treffen. Eine, ausschließlich für den deutschen Sprachgebrauch zu verwendende Methodik, hat Chester Saß unter dem Titel „120% Chestosteron“ veröffentlicht. Unglaublich raffiniert, erschreckend simpel, beängstigend gut, schlicht und einfach „Zodiac“. Viele Handhabungen und Details wurden in dem Buch „120% Chestosteron“ komplett neu überarbeitet und durchdacht, aus denen diese unglaubliche Sternzeichenroutine kreiert werden konnten. Nach etwa 4 Jahren der Entwicklung und unzähligen Tests, ist es Zeit diese Routine an den ernsthaften Mentalisten weiterzugeben. Allein dieser eine Effekt ist den Anschaffungspreis des Buches wert, doch Chester hat den Inhalt der Seiten noch mit weiteren Routinen gefüllt, so dass aus den geplanten 16 Seiten der Zodiac-Routine ein Werk mit 85 Seiten entstanden ist. So wundert es nicht, dass das Buch „120% Chestosteron“ im Jahr 2009 zu den Bestsellern der Zauberliteratur gehörte. Und wer noch ernsthaft an diesem Buch interessiert ist, hat nun noch einmal Gelegenheit, zu zugreifen – allerdings sollte man sich hierbei beeilen, denn das Buch wird in deutscher Sprache nicht mehr gedruckt. Derzeit sind bei SteMaRo-Magic noch die letzten deutschen Exemplare erhältlich; und dies sogar mit der original Signatur des Autors… aber eben nur noch so lange der Vorrat...

Insider Tipps zum Daumenschreiber und Swami

am Mai 12, 2010 in Tipps & Tricks

Wichtige und hilfreiche Tipps und Tricks aus der Praxis der Mentalmagie mit Swamis (Daumenschreiber und Boonwriter): Wenn Sie einen Boonwriter besitzen, so können Sie diesen auf ein Feuerzeug kleben und so in der Tasche herumtragen. Auf diese Weise haben Sie den Boonwriter jederzeit griffbereit und laufen nicht Gefahr, das Gimmick zu verlieren. Sobald der Boonwriter benötigt wird, kann er einfach in der Hosentahsche vom Feuerzeug herunter und auf dem Finger geschoben werden. Wenn Sie einen Daumenschreiber besitzen, so können Sie das „Innenleben“ welches die Mine trägt, entnehmen und mit etwas Spezial-Knetmasse (z.B. Clay Gum) einen Boonwriter basteln – dann haben Sie beides! Verwenden Sie lieber zu große als zu kleine Zettel. Wenn der Zettel zu klein ist, ist es schwierig, unauffällig zu schreiben. Schauen Sie beim Schreiben niemals auf das Papier, dies wäre auffällig. Schauen Sie anstatt dessen in das Gesicht des Zuschauers. Nach regelmäßiger und langfristiger Anwendung eines Swamis wird irgendwann einmal eine kleine „Reparatur“ fällig werden. Wenn die Mine des Daumenschreibers oder Boonwriters eines Tages einmal abgenutzt oder verbraucht ist, kann diese ganz einfach ausgewechselt werden. Modellabhängig muss dabei wie folgt vorgegangen werden: Beim Boonwriter entfernen Sie zunächst die Klebemasse und drücken anschließend mit der mitgelieferten Pinnadel von hinten durch den Kunststoff hindurch die Mine nach vorne hinaus. Anschließend können Sie eine handelsübliche Bleistiftmine bzw. Wachsstiftmine hineinstecken und mit einem Messer auf die richtige Größe bringen. Drücken Sie danach die Klebemasse wieder auf den Boonwriter. Beim Daumenschreiber muss zunächst das Papier aus dem Inneren der Kunststoff-Daumenspitze herausgezogen werden. Drücken Sie dann die Mine von außen in die Daumenspitze hinein. Zum Vorschein kommt eine Kunststoffplatte mit der Mine darin. Drücken Sie mit der mitgelieferten Pinnadel von hinten durch den Kunststoff hindurch und somit die Mine nach vorne hinaus. Anschließend können Sie eine handelsübliche Bleistiftmine bzw. Wachsstiftmine hineinstecken und mit einem Messer auf die richtige Größe bringen. Geben Sie das fertige Gebilde wieder zurück in die Daumenspitze und drücken Sie anschließend noch das Papier...