Essbare Glühbirnen für die Fakir-Show?

am Feb 21, 2018 in Aktuell, Wissenswertes

Der Mythos von der essbaren Glühbirne ist bisher immer wieder gut, wenn ein Zuschauer bei einer Fakir-Show nach einer Erklärung für das Gesehene sucht. Eine Standard-Nummer der Fakire ist nun mal das Essen einer Glühbirne – genau so wie das Laufen über Glasscherben. Doch warum denken alle Zuschauer gleich an Zucker, sobald ein Fakir eine Glühbirne isst? Dieser „Mythos“ von der Zucker-Glühbirne ist zugleich ein „Mysterium“, denn wo auch immer eine Fakir-Show stattfindet ist die Erklärung der Zuschauer zu diesem Thema die gleiche. Würde man dann die Wahrheit sagen und den Zuschauern erzählen, dass es gar keine Zucker-Glühbirnen gibt, würde diese es mit Sicherheit nicht glauben. Eine Erklärung für diesen Mythos könnte sein, dass man im Allgemeinen diese Flaschen aus Zuckerguss kennt, so wie diese bei Stunt-Shows verwendet werden. Sieht der Zuschauer dann bei einer Fakir-Show dass eine Glühbirnen gegessen wird, so wird oftmals das Eine mit dem Anderen vermischt – ungeachtet davon, dass die Glühbirnen-Nummer bei den Fakir-Shows auf einem ganz anderen System basiert und nichts (und auch nicht das Geringste) mit Zucker oder mit präparierten Glühbirnen zu tun...

Wichtige Sicherheitshinweise zum Spring-Hocker (Jumping-Stool)

am Mai 18, 2017 in Wissenswertes

Der Spring-Hocker ist ein reines Zauberrequisit und somit nicht dazu gedacht, um darauf zu herum zu sitzen. Aufgrund seiner völlig unverdächtigen Optik besteht für Laien grundsätzlich eine sehr große Verwechslungsgefahr mit einem normalen Hocker. Daher ist es wichtig, den Spring-Hocker niemals unbeaufsichtigt außerhalb der eigenen Reichweite herumstehen lassen. Bitte achten Sie immer darauf, dass sich niemand auf den Spring-Hocker setzt, denn die Verletzungsgefahr wäre sehr groß. Des Weiteren sollte stets darauf geachtet werden, dass das Publikum während der Vorführung einen Abstand von mindestens einem halben Meter zum Spring-Hocker hat und dass sich nichts direkt über dem Hocker befindet. Der Hocker hüpft bei der Vorführung senkrecht nach oben und hierfür ist eine freie „Flugbahn“ nötig. Tipp: Wenn Sie bei der Vorführung den Eindruck verstärken wollen, dass es sich hierbei um einen ganz normalen Hocker handelt, so können Sie natürlich jederzeit so tun also ob Sie sich auf den Spring-Hocker setzten. Hierzu gehen Sie einfach in die Hocke, ohne dabei die Sitzfläche des Hockers zu berühren. Alles was Sie dazu benötigen sind einigermaßen starke Beinmuskeln. Mit ein wenig Übung wird es für das Publikum so aussehen, als würden sie tatsächlich auf dem Spring-Hocker sitzen, auch wenn Sie sich tatsächlich lediglich auf den eigenen Beinen...

Insider-Tipp zum Effekt Miraculous Penetration

am Apr 20, 2017 in Tipps & Tricks, Wissenswertes

Der gute, alte Effekt bei dem eine Nadel oder ein Zahnstocher durch eine Streichholzschachtel gesteckt wird und  dann nach dem Öffnen der Lade ein massiver Messingblock zum Vorschein kommt, welcher die gesamte Schachtel ausfüllt… das kommt immer wieder gut an. Bekannt ist dieser Effekt unter dem Namen „Miraculous Penetration“ oder auch „Streichholzschachtel-Durchdringung“. Doch wer diesen Effekt kennt und schon des Öfteren vorgeführt hat, der kennt i.d.R. auch die folgenden Problematiken: Mit der Zeit läuft der Messingblock an – die Oberfläche oxidiert. Dadurch kann es sein, dass die Präparation plötzlich sichtbar wird. Die Lösung für dieses Problem ist ganz einfach; man muss lediglich die Oerfläche der Länge nach mit Stahlwolle abreiben. Dabei ist darauf zu achten, dass man ausschließlich in die Richtung reibt, in welcher auch die ursprünglichen Schleifrillen verlaufen. Dadurch wird die Oberfläche wieder blank und die Präparation wird wieder unsichtbar. Stahlwolle kann man für wenige Euro im Baumarkt erwerben. Ursprünglich wird der Messingblock meist mit einer Nadel aus Metall geliefert. Wenn man diese Nadel verwendet, so funktioniert zwar der Effekt einwandfrei, jedoch kann es passieren, dass der Messingblock verkratzt wird. In Einzelfällen wurde sogar die Schnittkante beschädigt, was letztendlich dazu führen kann, dass ein neues Gimmick fällig wird. Dieses Problem kann ganz einfach gelöst bzw. umgangen werden, indem man den Effekt einfach mit einem Zahnstocher aus Holz vorführt. Das funktioniert genau so gut und hat den Vorteil, dass der Messingblock in keiner Weise beschädigt werden kann. Da der Messingblock auch untersuchbar sein soll, muss sicher gestellt sein, dass sich die Mechanik nicht plötzlich öffnet. Dazu wurden die Blöcke i.d.R. so konstruiert, dass die Mechanik sehr schwergängig ist. So ist es für den Zuschauer unter normalen Bedingungen eigentlich nicht möglich, versehentlich das Geheimnis zu entdecken. Leider ergibt sich dadurch auf der anderen Seite ein kleines Problem – denn es kann vorkommen, dass man den Block bei der Vorführung versehentlich nicht fest genug zusammen drückt, so dass dieser nicht vollständig geschlossen wird. Das wäre dann natürlich ein fatales Ende für die Vorführung. Deshalb sollte man an dieser Stelle die Handhabung etwas umstellen und die Streichholzschachtel nach dem Herausziehen nicht einfach zwischen den Händen zusammen drücken, sondern einfach seitlich ein paar mal fest auf den Tisch klopfen. Dadurch wird der Messingblock vollständig und zuverlässig geschlossen und zugleich hört der Zuschauer, dass sich etwas Schweres in der Streichholzschachtel befindet. Mit diesen Tipps, dem Gimmick und etwas Übung hat man die beste Grundlage für eine schöne Vorführung. Die Streichholzschatel-Durchdringung Miraculous Penetration ist und bleibt ein beliebter und gern gesehener Klassiker der...

Phantom Lock mit verschiedenen Gläsern?

am Aug 2, 2016 in Wissenswertes

Der Zaubertrick „Phantom Lock“ ist ein Klassiker – im Laufe der Vorführung verschwindet ein geschlossenes Vorhängeschloss aus dem Inneren des Glases um anschließend fest um den Stil eines Weinglases verschlossen wieder zu erscheinen. Der Clou ist, dass der Zuschauer die ganze Zeit über den Schlüssel in der Hand hält. Außerdem ist es bemerkenswert, wie schnell dies funktioniert… das Schloss verschwindet und praktisch im gleichen Moment erscheint es um den Stil gekettet. Dazwischen wird es nur für den Bruchteil einer Sekunde mit einem Tuch bedeckt. Bei diesem Effekt ist eigentlich jedes Weinglas verwendbar, allerdings sollte man darauf achten, dass der Stil eine ausreichende Stabilität besitzt, denn im entscheidenden Moment wird das Schloss einfach am Stil entlang fallen gelassen und genau da muss der Stil des Glases ausreichend stabil sein, da dieser sonst abbrechen könnte (daher wird bei diesem Effekt immer gleich ein stabiles Glas mitgeliefert). Will man diesen Effekt mit einem geliehenen Glas vorführen, so muss das Schloss unmittelbar vor der Vorführung schnell und unauffällig an den Stil geklippt werden. Das funktioniert ganz gut, allerdings ist etwas Übung nötig. Der Zaubertrick „Phantom Lock Gigant„wird daher meist mit dem eigenen Glas vorgeführt. Am besten kommt es an, wenn man damit auf die Zuschauer wie ein Kellner zugeht (Glas in der Hand, Weinflasche in der anderen Hand und das Tuch über dem...

So kann man den Spring-Hocker auch noch vorführen

am Jul 14, 2016 in Tipps & Tricks, Wissenswertes

Neben der klassischen Vorführung, bei welcher der Spring-Hocker vom Bühnenboden senkrecht nach oben springt, gibt es auch noch eine witzige Vorführvariante mit einem Koffer. Hierzu benötigt man zunächst einen großen und zugleich flachen Koffer, in welchem der Spring-Hocker aufgespannt hinein gelegt wird. Der Koffer wird dann zu geklappt und schon ist man bereit für die Vorführung. Der Koffer wird zunächst auf den Bühnenboden gelegt und dann ein ganz kleines Stück auf geklappt. Hierbei muss man mit der Hand in den Spalt greifen und den Spring-Hocker fest nach unten in den Koffer hinein drücken, so dass man den Deckel ganz öffnen kann, ohne dass der Hocker gleich davon springt. Sobald der Deckel des Koffers vollständig geöffnet ist, kann man die Hand ganz schnell weg ziehen und den Hocker blitzartig aus dem Koffer heraus springen lassen. Auch hierbei ist natürlich wieder auf eine freie Flugbahn zu achten. Für das Publikum ist es ein extrem witziges Ereignis, wenn der relativ große Hocker aus dem flachen Koffer heraus springt. Richtig inszeniert und in eine passende Comedy-Vorführung verpackt ist dies ein echter...