Essbare Glühbirnen für die Fakir-Show?

am Feb 21, 2018 in Aktuell, Wissenswertes

Der Mythos von der essbaren Glühbirne ist bisher immer wieder gut, wenn ein Zuschauer bei einer Fakir-Show nach einer Erklärung für das Gesehene sucht. Eine Standard-Nummer der Fakire ist nun mal das Essen einer Glühbirne – genau so wie das Laufen über Glasscherben. Doch warum denken alle Zuschauer gleich an Zucker, sobald ein Fakir eine Glühbirne isst? Dieser „Mythos“ von der Zucker-Glühbirne ist zugleich ein „Mysterium“, denn wo auch immer eine Fakir-Show stattfindet ist die Erklärung der Zuschauer zu diesem Thema die gleiche. Würde man dann die Wahrheit sagen und den Zuschauern erzählen, dass es gar keine Zucker-Glühbirnen gibt, würde diese es mit Sicherheit nicht glauben. Eine Erklärung für diesen Mythos könnte sein, dass man im Allgemeinen diese Flaschen aus Zuckerguss kennt, so wie diese bei Stunt-Shows verwendet werden. Sieht der Zuschauer dann bei einer Fakir-Show dass eine Glühbirnen gegessen wird, so wird oftmals das Eine mit dem Anderen vermischt – ungeachtet davon, dass die Glühbirnen-Nummer bei den Fakir-Shows auf einem ganz anderen System basiert und nichts (und auch nicht das Geringste) mit Zucker oder mit präparierten Glühbirnen zu tun...

Insider-Tipp zum Effekt Miraculous Penetration

am Apr 20, 2017 in Tipps & Tricks, Wissenswertes

Der gute, alte Effekt bei dem eine Nadel oder ein Zahnstocher durch eine Streichholzschachtel gesteckt wird und  dann nach dem Öffnen der Lade ein massiver Messingblock zum Vorschein kommt, welcher die gesamte Schachtel ausfüllt… das kommt immer wieder gut an. Bekannt ist dieser Effekt unter dem Namen „Miraculous Penetration“ oder auch „Streichholzschachtel-Durchdringung“. Doch wer diesen Effekt kennt und schon des Öfteren vorgeführt hat, der kennt i.d.R. auch die folgenden Problematiken: Mit der Zeit läuft der Messingblock an – die Oberfläche oxidiert. Dadurch kann es sein, dass die Präparation plötzlich sichtbar wird. Die Lösung für dieses Problem ist ganz einfach; man muss lediglich die Oerfläche der Länge nach mit Stahlwolle abreiben. Dabei ist darauf zu achten, dass man ausschließlich in die Richtung reibt, in welcher auch die ursprünglichen Schleifrillen verlaufen. Dadurch wird die Oberfläche wieder blank und die Präparation wird wieder unsichtbar. Stahlwolle kann man für wenige Euro im Baumarkt erwerben. Ursprünglich wird der Messingblock meist mit einer Nadel aus Metall geliefert. Wenn man diese Nadel verwendet, so funktioniert zwar der Effekt einwandfrei, jedoch kann es passieren, dass der Messingblock verkratzt wird. In Einzelfällen wurde sogar die Schnittkante beschädigt, was letztendlich dazu führen kann, dass ein neues Gimmick fällig wird. Dieses Problem kann ganz einfach gelöst bzw. umgangen werden, indem man den Effekt einfach mit einem Zahnstocher aus Holz vorführt. Das funktioniert genau so gut und hat den Vorteil, dass der Messingblock in keiner Weise beschädigt werden kann. Da der Messingblock auch untersuchbar sein soll, muss sicher gestellt sein, dass sich die Mechanik nicht plötzlich öffnet. Dazu wurden die Blöcke i.d.R. so konstruiert, dass die Mechanik sehr schwergängig ist. So ist es für den Zuschauer unter normalen Bedingungen eigentlich nicht möglich, versehentlich das Geheimnis zu entdecken. Leider ergibt sich dadurch auf der anderen Seite ein kleines Problem – denn es kann vorkommen, dass man den Block bei der Vorführung versehentlich nicht fest genug zusammen drückt, so dass dieser nicht vollständig geschlossen wird. Das wäre dann natürlich ein fatales Ende für die Vorführung. Deshalb sollte man an dieser Stelle die Handhabung etwas umstellen und die Streichholzschachtel nach dem Herausziehen nicht einfach zwischen den Händen zusammen drücken, sondern einfach seitlich ein paar mal fest auf den Tisch klopfen. Dadurch wird der Messingblock vollständig und zuverlässig geschlossen und zugleich hört der Zuschauer, dass sich etwas Schweres in der Streichholzschachtel befindet. Mit diesen Tipps, dem Gimmick und etwas Übung hat man die beste Grundlage für eine schöne Vorführung. Die Streichholzschatel-Durchdringung Miraculous Penetration ist und bleibt ein beliebter und gern gesehener Klassiker der...

Unterschiedliche Arten der Scotch&Soda-Münze

am Aug 3, 2016 in Tipps & Tricks, Wissenswertes

Bei den Scotch&Soda-Münzen unterscheidet man grundsätzlich zwischen zwei Arten – diejenigen mit Magnet und die anderen ohne Magnet. Die Technik und das Einsatzgebiet sind dabei völlig verschieden. Die Scotch&Soda-Münzen mit Magnet sind in so mancher Hinsicht besser als diejenigen ohne Magnet, allerdings kommt dies auch immer auf das Einsatzgebiet an. Generell unterscheiden sich die beiden Varianten (mit und ohne Magnet) wie folgt voneinander: Bei einer Scotch&Soda-Münze mit Magnet werden die beiden Münzen-Teile mittels Magnetkraft zusammen gehalten. Dadurch ist kein großer Kraftaufwand nötig, da sich die beiden Einzelteile praktisch wie von selbst zusammen fügen. Das Trennen der beiden Teile ist relativ einfach und erfordert keinen Kraftaufwand, wodurch es möglich ist, den Effekt mehrmals kurz hintereinander vorzuführen. Bei einer Sotch&Soda-Münze ohne Magnet werden die beiden Münzen-Teile ineinander verklemmt, dazu ist es nötig, die Teile genaue aufeinander zu legen und dann fest zusammen zu drücken. Beim Trennen der Teile ist ein so genannter „Bang Ring“ nötig, die Münze wird darin eingelegt und fest auf den Tisch geschlagen. Dabei fällt der innere Teil der Münze heraus. Die ersten Modelle der Scotch&Soda-Münze hatten keinen Magneten und funktionierten daher mittels Klemm-Passung. Man musste die beiden Teile also fest ineinander drücken und war somit auf Effekte beschränkt, bei welchen man die Münze in der Hand hatte. Das Einsatzgebiet war somit relativ klein. Gute Scotch&Soda-Münzen bzw. die aktuellen Modelle funktionieren mit Magnetkraft und dadurch werden viele neue Effekte möglich. Zum Beispiel ist der Effekt „Münze durch Weinglas“ nur mit einer magnetischen Scotch&Soda-Münze möglich, da man bei diesem Effekt darauf angewiesen ist, dass sich die Münzen-Teile automatisch zusammensetzen. Zu beachten ist allerdings, dass längst nicht jede magnetische Scotch&Soda-Münze auch gleich für diese Art von Effekt (z.B. „Münze durch Weinglas“) geeignet ist, denn für das Gelingen des Effektes ist die Stärke der Magnetkraft ein entscheidendes Kriterium. Ist der Magnet zu schwach, so setzen sich die Einzelteile nicht automatisch zusammen. Wenn die Magnetkraft hingegen zu stark ist, kann es vorkommen, dass die Einzelteile schon beim Einlegen in das Glas ineinander springen was den Trick sofort zerstört. Deshalb sollte man bei einer Scotch&Soda-Münze immer auf Qualität achten und nicht einfach das billigste Modell nehmen. Man muss sich dabei vor Augen halten, dass die Herstellung einer wirklich guten Scotch&Soda-Münze ein erheblicher Aufwand ist – alleine schon das Anpassen des Magneten ist eine Meisterleistung. Auch die Passung selbst muss genau gemacht werden, da es ja wichtig ist, dass der Übergang zwischen den beiden Münzen-Teilen nur so gering wie möglich und dadurch möglichst unauffällig ist. Scotch&Soda-Münzen aus Fernost können in dieser Hinsicht qualitativ meist nicht mithalten und sind dadurch für viele Effekte nicht geeignet. Eine ganz wichtige Sache, die man bei magnetischen Scotch&Soda-Münzen noch beachten sollte, ist die Empfindlichkeit des Magneten. Technisch ist es möglich, eine magnetische Scotch&Soda-Münze mit anderen magnetbasierenden Effekten zu kombinieren (z.B. Raven, Tesla Neodym Ring usw.). In der Praxis ist hiervon allerdings abzuraten, da es sein kann, dass dabei die Magnetkraft der Scotch&Soda-Münze verändert wird, im schlimmsten Fall wird die Münze zerstört. Aus diesem Grund sollte man andere Magnete von der Scotch&Soda Münze immer entfernt...

Oster-Geschenke bei SteMaRo-Magic

am Apr 21, 2011 in Aktuell

Ach du dickes Ei! Pünktlich zu Ostern gibt es auch dieses Jahr bei SteMaRo-Magic.de wieder etwas zu Suchen und zu Finden. In der Detail-Ansicht vieler Artikel ist direkt unter der Produktbeschreibung ab sofort bis einschließlich 25.04.2011 ein buntes ZauberEi versteckt. Wer dieses ZauberEi finden und darauf drückt, der bekommt ein „4-Farb Blendo-Set“ als kostenloses Oster-Geschenk in den Warenkorb gelegt (Diese Aktion gilt für alle Bestellungen, die bis einschließlich 25.04.2011 getätigt werden). Das gratis Blendo-Set besteht aus vier Seidentüchern, einem 4-farb Blendo-Tuch und einer Daumenspitze sowie einer deutschen Trickbeschreibung. Der klassische Effekt mit dem Blendo-Set läuft folgendermaßen ab: In der Hand halten Sie vier verschiedenfarbige Tücher, welche Sie einzeln vorzeigen und dann nacheinander in Ihre Faust stopfen. Eine magische Bewegung folgt und dann öffnen Sie Ihre Faust. Zum Erstaunen des Publikums haben Sie nun nur noch ein einziges, vierfarbiges Tuch in der Hand – auf magische Weise haben sich die vier einzelnen Tücher miteinander zu einem großen, bunten Tuch verbunden. Ein Besuch des SteMaRo-Magic Onlineshops während der Ostertage lohnt sich...

Welches Brandblasen-Gimmick ist das Richtige?

am Mrz 30, 2011 in Tipps & Tricks, Wissenswertes

Der Effekt ist immer wieder schön anzusehen – auf irgendeine beliebige Art wird zunächst ein Kartenwert gewählt (entweder aus einem Kartenstapel gezogen oder per mentaler Gedankenlese-Nummer erraten). Der Kartenwert wird auf ein Stück Papier gemalt und der Zauberkünstler zündet das Papier an. Mit einem Feuerblitz verbrennt das Papier und im gleichen Moment sind auf der Hand des Zauberkünstlers zwei Brandblasen in Form des Kartenwertes entstanden. Die Brandblasen befinden sich genau an den beiden Fingern, zwischen welchen das Papier gehalten wurde. Das klingt zwar gefährlich und sieht für den Zuschauer schaurig aus, ist aber tatsächlich absolut ungefährlich und problemlos machbar. Für die Umsetzung dieses Effektes wird ein spezielles Requisit benötigt und genau davon gibt es unzählig viele verschiedene Varianten. Doch welche ist gut und welche davon ist weniger geeignet. Eine mittlerweile sehr bekannt Variante ist diejenige, bei der das Gimmick als Feuerzeug-Hülle ausgelegt ist. Man hat dabei das Gimmick automatisch in der Hand, wenn man zum Feuerzeug greift um das Papier zu entzünden. Das klingt zwar zunächst recht gut, ist aber bei genauer Betrachtung höchst unpraktisch. Warum? Ganz einfach: Zum einen soll die Brandblase ja nicht an der Hand entstehen, in der das Feuerzeug gehalten wird, sondern dort wo das Papier verbrennt, deshalb wäre hier eine Übergabe des Feuerzeuges nötig was nicht gerade der praktikabelste Weg ist. Zum anderen ist dieses Gimmick i.d.R. für den amerikanischen Markt ausgelegt und entsprechend auch an eine spezielle Feuerzeuggröße angepasst… die Erfahrung hat gezeigt, dass die meisten der in Deutschland erhältlichen Feuerzeuge gar nicht richtig in das Gimmick hinein passen. Was außerdem noch gegen diese Feuerzeug-Gimmick-Variante spricht ist, dass diese bereits vor langer Zeit vom „Maskierten Magier“ aufgedeckt und somit zerstört wurde. Viele Laien wissen Mittlerweile, dass es derartige Feuerzeug-Gimmicks gibt. Das bedeutet aber nicht, dass der gesamte Effekt nicht mehr vorführbar ist, denn was wäre besser, als den Effekt genau so vorzuführen und dafür ein geliehenes Feuerzeug zu verwenden oder das Feuerzeug anschließend auf dem Tisch liegen zu lassen, so dass es jeder untersuchen kann? … und genau das ist mit einer anderen Gimmick-Form möglich: Die Rede ist von Gimmicks, die nicht mehr am Feuerzeug hängen sondern in der Tasche getragen werden. Hierzu ist es zunächst wichtig, dass das Gimmick flach ist und nicht aufträgt, daher sind diese Gimmicks als „Platten“ konstruiert. Die Symbole sind dabei in die Platte eingefräst oder eingestanzt. Diese Platte wird zusammen mit dem Papier in der Hosentasche getragen. So kann man die Brandblase auf der richtigen Hand entstehen lassen, während man das Papier aus der Tasche holt und eine Übergabe (wie bei der Feuerzeug-Variante) ist nicht nötig. Zum Anzünden des Papiers kann dann jedes beliebige Feuerzeug oder auch eine Kerze verwendet werden. Der allergrößte Vorteil ist neben der einfachen Handhabung auch die Tatsache, dass es nichts zu Verstecken gibt und alles untersucht werden kann (denn das Gimmick befindet sich die ganze Zeit über in der Hosentasche). Nun gibt es aber auch unter diesen „Platten-Gimmicks“ große unterschiede. Um nicht den Überblick zu verlieren, sollte man sich zunächst vor Augen halten, was bei so einem Brandblasen-Gimmick wichtig ist. Dabei stellt sich klar heraus, dass das Gimmick so aufgebaut sein muss, dass man sich darauf praktisch blind zurecht findet, so dass man in der Hosentasche auch ohne hinzusehen die Finger auf die richtige Stelle drückt. Außerdem ist es wichtig, dass die Brandblasen wirklich echt aussehen und starke Konturen haben, so dass man auch die Form erkennen kann. Das Voodoo Gimmick hat sich dabei als besonders vorteilhaft herausgestellt. Beim Voodoo Gimmick sind mehrere Orientierungspunkte vorhanden so dass man sich schnell auch blind darauf zurecht findet. Neben den Kartenwerten können mit dem Voodoo Gimmick auch normale Brandblasen sowie X-förmige Brandblasen erzeugt werden. Und nun zu einem ganz besonderen Vorteil, den es bisher nur beim Voodoo Gimmick gibt: Die Konturen sind nicht gestanzt sondern gefräst und zugleich sind die Formen nicht komplett ausgehöhlt sondern eben nur die Umrisse gefräst. Dadurch ist es möglich, sehr exakte und gut sichtbare künstliche Brandblasen auf der Haut erscheinen zu lassen und das binnen weniger Sekunden. Bei anderen Gimmicks (wie z.B. Third Degree Burn) ist das Prinzip etwas anders – die Platte ist grundsätzlich schon einmal größer und man findet sich darauf etwas schwerer zurecht. Die Konturen sind komplett ausgestanzt und dadurch werden die künstlichen Brandblasen nicht so schön exakt wie beim Voodoo Gimmick. Unter all den Gimmicks dürfte daher das Voodoo Gimmick wohl das praktikabelste sein. Und mit diesem Requisit lassen sich auch diejenigen Zuschauer verblüffen die den Effekt im Grunde schon...