Das „Drehbuch zum Trick“ ist wieder da!

am Jun 16, 2016 in Aktuell

Trickgeheimnisse zu kennen und Techniken zu beherrschen ist das eine – aber um ein guter Zauberkünstler zu sein muss man den Trick auch richtig präsentieren können. Hierzu gehört der passende Vortrag genau so wie die gekonnte Hinführung zum Höhepunkt der Tricks. Die zu einem „Kauftrick“ mitgelieferte Routine reicht oftmals nicht aus um für jede Situation das Optimum zu erreichen. Schließlich muss die Vorführung authentisch sein und dazu gehört ein Vortrag der zur eigenen Person und zur jeweiligen Situation passt. Leider wird dieses Thema sehr häufig vernachlässigt – das Potential der Zaubershow kann dabei sehr schnell auf der Strecke bleiben und hinterher ist die Verwunderung groß, warum die selben Tricks mit denen andere Künstler ganze Hallen voller Zuschauer begeistern, bei der eigenen Show nicht gezündet haben. Das deutschsprachige „Drehbuch zum Trick“ von Ingo Brehm und Albin Zinnecker befasst sich mit genau dieser Problematik und liefert dabei umfassende Abhilfe. Wer dieses Buch verinnerlicht hat, der sollte mit der Skriptentwicklung und mit der Zusammenstellung des passenden Vortrages keine Probleme mehr haben. Wie Ingo Brehm und Albin Zinnecker zeigen, ist alles erlernbar und meist nur eine Frage der richtigen Herangehensweise. Die erste Auflage vom „Drehbuch zum Trick“ erschien im April 2010 und war zum Leidwesen vieler Zauberkünstler binnen kurzer Zeit vergriffen. Nun ist das Buch endlich in einer Neuauflage erschienen und somit wieder erhältlich. Bei SteMaro-Magic sind die ersten Exemplare sogar handsigniert von den Autoren. Wer bei der ersten Auflage leer ausgegangen ist der kann nun die Gelegenheit nutzen und sich sein eigenes Exemplar vom „Drehbuch zum Trick“ sichern (… es lohnt...

Skripte in der Zauberkunst

am Jun 5, 2015 in Tipps & Tricks, Wissenswertes

Viele Anfänger dürfen sich von Profis immer dasselbe anhören: „Die Präsentation ist wichtiger als die Tricktechnik“. Natürlich ist eine gute Tricktechnik sehr wichtig, aber tatsächlich ist eine gute Präsentation in einem Kunststück unerlässlich. Denn ohne diese kann eine Routine zwar täuschend sein, ist dabei aber wahrscheinlich wenig unterhaltsam. Der Kern jeder Präsentation ist natürlich der Text, den man verwendet – also das, was man während der Vorführung des Zaubertricks so alles sagt. Der gesprochene Text füllt das Kunststück mit Inhalt und Bedeutung. Viele Profis benutzen dabei ein festes Skript für Ihre Kunststücke, andere variieren Ihre Präsentation spontan je nach Publikum und Situation. Hierbei gibt es keine richtige Herangehensweise, wir stellen lediglich drei verschiedene gegenüber und zeigen die jeweiligen Vor- und Nachteile auf.   Improvisation – Zaubern ohne Skript   Das ist die wohl anspruchsvollste Variante. Ohne jegliches Skript zu zaubern birgt natürlich die Gefahr, dass dem Zauberkünstler in mancher Situation buchstäblich die Worte fehlen – das wirkt dann unprofessionell und nimmt dem Kunststück die Wirkung. Bei richtiger Ausführung wirkt die Präsentation dann aber sehr natürlich und erlaubt die maximale Flexibilität, sich an jede Situation anzupassen. Für eine erfolgreiche Umsetzung ist jedoch eine Menge lyrisches Talent und auch Erfahrung nötig. Anfänger sollten sich auf jeden Fall zumindest in den Grundzügen überlegen, um was es in ihrer Präsentation geht.   Zaubern mit Skript   Mit einem festen Skript zu zaubern kann große Theatralik hervorrufen und verhindert zudem, dass das Kunststück ins Stottern kommt. Außerdem verleiht ein Skript dem Zauberkünstler mehr Sicherheit und er kann sich mehr auf die Tricktechnik konzentrieren. Die Gefahr eines vorgeschriebenen Textes: Bei schlechter Anwendung kann die Präsentation schnell unnatürlich und „runtergeleiert“ wirken. Ein gutes Skript sollte immer so wirken, als wäre vieles davon spontan. Bei Stand Up Comedians sind auch immer die Witze am wirkungsvollsten, von denen man denkt, dass sie spontan während der Performance entstanden sind.   Die gute Mischung – Das „Stichpunkt-Skript“   Die meisten Zauberkünstler, besonders Hobbyisten und Amateure arbeiten wohl mit einer Mischung aus Skript und Improvisation. Zu wissen, was man sagen will und trotzdem spontan die passenden Worte spontan während der Vorführung zu finden, ist in vielen Situationen die beste Lösung. Eine Möglichkeit besteht darin, sich Stichpunkte zu den einzelnen Phasen eines Kunststücks niederzuschreiben. Während der Performance kann man sich dann auf diese als Gedankenstütze verlassen und sie spontan ausformulieren. Das wirkt sehr natürlich und trotzdem ist man textsicher.   Abschließende Bemerkungen   Wie bereits erwähnt gibt es beim Erstellen einer guten Präsentation für ein Kunststück keine absolute Lösung. Jeder muss diejenige Variante finden, die am besten zum eigenen Charakter und zu den eigenen Stärken und Schwächen passt. Für Anfänger wird reines Improvisieren wohl nicht geeignet sein, genauso wenig ist ein starres Skript für den Profi immer die richtige Wahl. Auch kann nicht für jedes Kunststück dasselbe Schema angewendet werden. Bei Close Up ist es beispielsweise viel wichtiger als auf der Bühne, Raum für Improvisation und Dialoge mit dem Publikum zu lassen, da die Zuschauer viel stärker eingebunden werden. „Trial and Error“ ist wie immer auch beim Skripten...

Skriptentwicklung für Zauberkünstler

am Apr 21, 2010 in Aktuell, Tipps & Tricks

Was macht eine Routine oder gar eine ganze Show unterhaltsam und welche Faktoren können „bremsend“ wirken? Diese Frage stellt sich beim Zusammenbau einer Zaubershow oftmals. Dabei weiß jeder Zauberkünstler, dass gute Tricks und Fingerfertigkeit noch längst nicht „alles“ sind und dass es bei der Präsentation vor allem auf das „wie“ ankommt. Dieses Thema ist grundsätzlich sehr komplex, denn eine pauschale Anleitung dafür, wie man einen guten Vortrag aufbaut, gibt es nicht – hier spielen Faktoren wie „Persönlichkeit“, Publikum“ und „Anlass“ eine sehr große Rolle. Die beiden erfolgreichen Zauberkünstler Ingo Brehm und Albin Zinnecker gehen als gutes Beispiel voran in Sachen „Skriptentwicklung für Zauberkünstler“. Seit den 90er Jahren befassen sich die beiden mit der Zauberkunst und können so auf ein großes Erfahrungspotential zurückgreifen. Die professionelle Skriptentwicklung ist bei Ingo Brehm und Albin Zinnecker ein Teil des Erfolges – da wundert es nicht, dass die beiden regelmäßig in ganz Deutschland für Auftritte gebucht sind und dass deren Dinnershow immer sehr gut besucht ist. Nun sind die Tipps, Tricks und Erfahrungen von Ingo Brehm und Albin Zinnecker in dem frisch erschienenen Fachbuch mit dem Titel „Das Drehbuch zum Trick – Skriptentwicklung für Zauberkünstler“ zusammengefasst. Das Buch  zeigt, dass geschliffene Vorträge, präzises Timing und Gags an den richtigen Stellen keine Zufallsprodukte sind, sondern vielmehr das Ergebnis sorgfältiger Vorbereitung und Planung. Die Erstellung eines eigenen Skriptes ermöglicht einen wertvollen Perspektivenwechsel, durch den die Zauber-Show aus der Sicht der Zuschauer betrachtet werden kann. Man gewinnt mehr Sicherheit, mehr Raum für Improvisationen oder spontane Einfälle und nimmt somit erheblichen Einfluss auf das Gesamterlebnis seines Publikums. „Das Drehbuch zum Trick“ ist eine sehr gute Hilfestellung für Zauberkünstler, die sich erstmalig mit der Erstellung eines Skripts für Ihre Show beschäftigen. Der bekannte Zauberkünstler Axel Hecklau beurteilte „Das Drehbuch zum Trick“ wie folgt: „Mit den hier beschriebenen Techniken, bekommen Sie das Handwerkszeug an die Hand, die eigene Arbeit viel deutlicher zu erkennen, einzuschätzen und zu optimieren. Beim Skripten Ihrer Kunststücke werden Sie einige Aha-Erlebnisse haben. Das macht Spaß, weil man merkt, einen Schritt weiter gekommen zu sein. Also – worauf warten sie...