Worin unterscheiden sich die verschiedenen Würfelkästen?

am Feb 7, 2019 in Wissenswertes

Würfelkästen unterscheiden sich sowohl in der Optik als auch in der Funktionsweise… Jeder Hersteller hat gewissermaßen seine eigene Art der Würfelkasten-Konstruktion, daher wird ein direkter Vergleich unumgänglich. In der Handhabung sind jedoch alle eigentlich recht einfach und man muss keine schwierigen Griffe üben… um nun den richtigen Würfelkasten für die eigene Show zu finden, kann man sich folgende Details einmal durch den Kopf gehen lassen: Der „Würfelkasten Standard“ sieht relativ natürlich aus… wie ein kleines Holzkästchen. Es gibt Zauberkünstler, die genau das wollen, da der andere Würfelkasten (also der „Würfelkasten Professional“) ganz klar als Zauberrequisit erkennbar ist. Wenn man also darauf Wert legt, dass das Requisit unscheinbar und normal aussieht, dann wird der „Würfelkasten Standard“ eine Überlegung wert sein. Der „Würfelkasten Professional“ ist dafür um einiges besser verarbeitet und bietet zudem noch den Vorteil, dass der Würfel selbst aufklappbar ist… außerdem befinden sich sowohl auf der Vorder- als auch auf der Rückseite Türchen, dadurch ist es möglich, den Zuschauer komplett durch den Würfelkasten hindurch sehen zu lassen. Fazit: Wenn man auf gute Verarbeitung und ideale Funktionalität Wert legt, wird man sich voraussichtlich für den Würfelkasten Professional entscheiden. Der Griff am „Würfelkasten Professional“ ist recht praktisch, denn er erleichtert die Vorführung erheblich und verhindert, dass einem der Kasten bei der Vorführung aus der Hand gleitet. Allerdings ist gelegentlich genau dieser Griff auch der „Stein des Anstoßes“ bei so mancher Fach-Diskussion, denn optisch wirkt der Kasten dadurch eher unnatürlich. Man sieht sofort, dass es sich um ein Zauberrequisit handelt (aber genau genommen wird man wohl kaum davon ausgehen dürfen, dass ein Würfelkasten ohne Griff für einen Zuschauer wie ein Wohnzimmer-Kästchen aussieht). Und spätestens wenn man mit einem Würfelkasten zaubert, weiß der Zuschauer, dass es sich bei dem Kasten um ein Zauberrequisit handelt… daher ist die Vortrags-Weise und das Timing sowie die Authentizität des Zauberkünstlers viel wichtiger als die Frage ob „mit“ oder „ohne Griff“. Was allerdings eine große Rolle spielt, ist die Qualität. Der „Würfelkasten Standard“ ist da eher funktional und bietet ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis… aber an die hohe Qualität des „Würfelkasten Professional“ kommt er nicht heran. Was also Präzision und Stabilität angeht ist der „Würfelkasten Professional“ der...

Unterschied bei gezinkten Spielkarten

am Jan 14, 2019 in Wissenswertes

Die gezinkten Spielkarten (Marked Decks) sind bekannt und begehrt, nicht nur bei Falschspielern – nein – auch und vor allem bei Zauberkünstlern. Um das passende Marked Deck zu finden sollte man im Vorfeld einige Überlegungen anstellen – für jede persönliche Priorität gibt es ein passendes gezinktes Kartenspiel. Es gibt zwar sehr viele verschiedene Varianten der Marked-Decks – die meisten sind jedoch für den anspruchsvollen Zauberer nicht von Belang. Der Grund hierfür liegt daran, dass die meisten (vor allem die billigen) Marked Decks aus fernost stammen und weder in der Papierqualität noch im Design und häufig nicht einmal im Format zu den hierzulande gewohnten Spielkarten passen. Daher sollte man sich in erster Linie auf die Marked Deck konzentrieren, die für einen tatsächlichen Einsatz auch geeignet sind und das wären dann folgende: Ultimate Marked Deck: Die Markierung zeigt direkt den Kartenwert – es ist also z.B. ein kleines Herz und eine 7 für die „Herz 7“ abgebildet usw. Die Markierungen sind so in das Rückenbild eingearbeitet, dass diese beim flüchtigen Draufsehen nicht auffallen. Die Markierungen sind rückseitig links oben und rechts unten angebracht. Boris Wild Marked Deck: Die Markierungen sind rückseitig links und rechts angebracht. Sie bestehen lediglich aus einer Zahl die in einer bestimmten Höhe aufgedruckt ist. Die „1“ steht für As, die „2“ steht für eine „zwei“ usw. Die Höhe in der die Markierung angebracht ist, gibt Aufschluss über den entsprechenden Index… So kann durch Kombination der Zahl und der Höhe in der diese angebracht ist genau entschlüsselt werden, um welche Karte es sich handelt. Problematisch wir es allerdings, wenn eine Karte aus einem Kartenfächer heraus erkannt werden muss, denn z.T. sind in einem Kartenfächer nicht alle Markierungen erkennbar. Deception Deck und De Lands 100 Dollar Deck: Bei den günstigen Marked Decks ist meist nur ein kleines Zeichen aufgedruckt, z.B. ein Kreis mit einem Strich. Um den entsprechenden Kartenwert herauszufinden, muss man die Position des Kreis und die Richtung in die der Strich verläuft miteinander kombinieren. Für jeden Kartenwert gibt es dann eine zugehörige „Kreis-Strich-Kombination“ die entsprechend umgeschlüsselt werden muss. FAZIT: Von all diesen gezinkten Karten ist das „De Lands 100 Dollar Deck“ mit Sicherheit das preisgünstigste, man kann damit auch jeden Kartenwert genau erkennen, muss dafür jedoch einen Code auswendig lernen und dann entsprechend bei jeder Karte umdenken. Das „Ultimate Marked Deck“ ist von allen gezinkten Karten vermutlich das teuerste, aber sicherlich auch das Beste, denn man kann jeden Kartenwert erkennen, ohne dafür einen Code auswendig lernen zu müssen und vor allem muss man nicht umdenken, da der Kartenwert direkt abgelesen werden kann. Die Markierung an sich ist beim Ultimate Marked Deck am unauffälligsten – wenn man nicht weiß, wo man hinsehen muss, wird man keine Präparation erkennen. Das ist auch der Grund dafür, dass das Ultimate Marked Deck am häufigsten beim Falschspiel und vor allem im professionellen Bereich der Zauberkunst eingesetzt wird. Außerdem sollte noch beachtet werden, dass das gezinkte Kartenspiel das gleiche Design haben sollte, wie die Karten, die man sonst auch verwendet – also i.d.R. Bicycle. Denn nichts wirkt auffälliger, als wenn man zuerst mehrere Effekte mit einem Bicycle Deck vorführt und dann plötzlich für einen weiteren Effekt ein Kartenspiel mit einem ganz anderen Rückenmuster herausholt – in diesem Fall würden die Zuschauer u.U. gleich ein gezinktes Kartenspiel vermuten. Auch aus diesem Aspekt ist das Ultimate Marked Deck sehr...

Entscheidungshilfe zum Extractor

am Jan 1, 2019 in Wissenswertes

Der Extractor von Alakazam – genauer gesagt von Rob Bromeley und Peter Nardi – ist so ziemlich genau das, auf was viele professionelle Zauberkünstler gewartet haben. Da verwundert es nicht, dass dieses Requisit durchweg fast ausschließlich positive Bewertungen von den Käufern erhalten hat – nachzulesen z.B. hier: Bewertungen zum Extractor Dennoch kann man nicht pauschal sagen, dass es für absolut jeden Zauberkünstler genau das richtige ist. Eine kleine Kaufentscheidung soll der nachfolgende Text bieten: Bei dem Extractor handelt es sich um ein Requisit, welches für vielerlei Effekte einsetzbar ist, dabei hat zwar jeder Effekt mit „Karten“ zu tun, aber die Umsetzung kann sowohl als Kartentrick, Close-Up-Effekt oder auch als Mental-Nummer erfolgen. Der Extraktor sieht genau so aus, wie ein ganz normales Bicycle-Kartenspiel. Man kann den Extraktor von allen Seiten vorzeigen und auch öffnen, dabei sieht man vorne lauter einzelne Karten, die man auch mit dem Finger einzeln durchriffeln kann – diese Karten können jedoch nicht heraus genommen werden. Nun zur Funktion: Man kann eine Karte an beliebiger Stelle in den Extractor stecken (egal ob in der Mitte, unten oder oben); diese Karte kommt dabei automatisch an der Unterseite des Extractors wieder heraus, landet dort nahezu perfekt in der Hand des Zauberkünstlers und kann dann entweder kurz angesehen oder mit der Hand heimlich abgezogen werden. In der Praxis kann man den Extractor zum Beispiel so verwenden: Ein normales Kartenspiel wird dem Zuschauer zum Mischen übergeben. Der Zuschauer kann die Karten nach Belieben Mischen und Abheben. Dann zieht er eine Karte heraus und gibt die restlichen Karten zurück. Während der Zuschauer die Karte entweder unterschreibt oder den anderen Zuschauern zeigt, dreht man sich weg um auf keinen Fall den Kartenwert sehen zu können. Dabei steckt man ganz nebenbei das normale Kartenspiel in die Jackentasche und nimmt gleichzeitig den Extractor heraus – der Zuschauer bemerkt keinen Unterschied, da der Extraktor ja genau so aussieht wie das normale Kartenspiel. Dann dreht man sich wieder in Richtung des Zuschauers und hält ihm den geöffneten Extractor hin mit der Bitte, er möchte seine Karte an einer beliebigen Stellen in das Kartenpäckchen stecken. Sobald das erledigt ist, wird das Kartenpäckchen geschlossen und man steckt es direkt wieder in die Tasche. Genau in diesem Moment hat man zwei grundlegende Möglichkeiten: Man schaut beim Einstecken des Kartenpäckchens kurz auf die Rückseite des Extractors und weiß sofort, welche Karte der Zuschauer gezogen hat. Oder man steckt das Kartenpäckchen weg und palmiert dabei die Karte ab. Wenn man dann eine Zauber-Wallet besitzen (z.B. New Plus Wallet) dann kann man die vom Zuschauer gezogene Karte einfach in einem versiegelten Umschlag im Inneren der Brieftasche erscheinen lassen. Der hier genannte Grundeffekt ist natürlich noch recht unkreativ und wird in dieser Standard-Form wohl kaum einzig in professionelle Shows finden – nur deshalb können diese Grundeffekte hier so unverblümt erwähnt werden. Die wirklichen „Knaller-Effekte“ und viele weitere Anwendungsmöglichkeiten für den professionellen Einsatz sind auf einer separaten Lern-DVD enthalten – diese Lern-DVD ist im Lieferumfang des Extractors dabei und ist neben dem eigentlichen Requisit auch Hauptgrund für die durchweg guten Bewertungen. Wer also „Card to Wallet“-Effekt zeigt oder Mentalmagie mit Kartenrricks vorführt und nach einer langfristigen Aufwertung der Effekte sucht, der sollte auf jeden Fall über den Kauf eines Extractors...

Skripte in der Zauberkunst

am Dez 3, 2018 in Tipps & Tricks, Wissenswertes

Viele Anfänger dürfen sich von Profis immer dasselbe anhören: „Die Präsentation ist wichtiger als die Tricktechnik“. Natürlich ist eine gute Tricktechnik sehr wichtig, aber tatsächlich ist eine gute Präsentation in einem Kunststück unerlässlich. Denn ohne diese kann eine Routine zwar täuschend sein, ist dabei aber wahrscheinlich wenig unterhaltsam. Der Kern jeder Präsentation ist natürlich der Text, den man verwendet – also das, was man während der Vorführung des Zaubertricks so alles sagt. Der gesprochene Text füllt das Kunststück mit Inhalt und Bedeutung. Viele Profis benutzen dabei ein festes Skript für Ihre Kunststücke, andere variieren Ihre Präsentation spontan je nach Publikum und Situation. Hierbei gibt es keine richtige Herangehensweise, wir stellen lediglich drei verschiedene gegenüber und zeigen die jeweiligen Vor- und Nachteile auf.   Improvisation – Zaubern ohne Skript   Das ist die wohl anspruchsvollste Variante. Ohne jegliches Skript zu zaubern birgt natürlich die Gefahr, dass dem Zauberkünstler in mancher Situation buchstäblich die Worte fehlen – das wirkt dann unprofessionell und nimmt dem Kunststück die Wirkung. Bei richtiger Ausführung wirkt die Präsentation dann aber sehr natürlich und erlaubt die maximale Flexibilität, sich an jede Situation anzupassen. Für eine erfolgreiche Umsetzung ist jedoch eine Menge lyrisches Talent und auch Erfahrung nötig. Anfänger sollten sich auf jeden Fall zumindest in den Grundzügen überlegen, um was es in ihrer Präsentation geht.   Zaubern mit Skript   Mit einem festen Skript zu zaubern kann große Theatralik hervorrufen und verhindert zudem, dass das Kunststück ins Stottern kommt. Außerdem verleiht ein Skript dem Zauberkünstler mehr Sicherheit und er kann sich mehr auf die Tricktechnik konzentrieren. Die Gefahr eines vorgeschriebenen Textes: Bei schlechter Anwendung kann die Präsentation schnell unnatürlich und „runtergeleiert“ wirken. Ein gutes Skript sollte immer so wirken, als wäre vieles davon spontan. Bei Stand Up Comedians sind auch immer die Witze am wirkungsvollsten, von denen man denkt, dass sie spontan während der Performance entstanden sind.   Die gute Mischung – Das „Stichpunkt-Skript“   Die meisten Zauberkünstler, besonders Hobbyisten und Amateure arbeiten wohl mit einer Mischung aus Skript und Improvisation. Zu wissen, was man sagen will und trotzdem spontan die passenden Worte spontan während der Vorführung zu finden, ist in vielen Situationen die beste Lösung. Eine Möglichkeit besteht darin, sich Stichpunkte zu den einzelnen Phasen eines Kunststücks niederzuschreiben. Während der Performance kann man sich dann auf diese als Gedankenstütze verlassen und sie spontan ausformulieren. Das wirkt sehr natürlich und trotzdem ist man textsicher.   Abschließende Bemerkungen   Wie bereits erwähnt gibt es beim Erstellen einer guten Präsentation für ein Kunststück keine absolute Lösung. Jeder muss diejenige Variante finden, die am besten zum eigenen Charakter und zu den eigenen Stärken und Schwächen passt. Für Anfänger wird reines Improvisieren wohl nicht geeignet sein, genauso wenig ist ein starres Skript für den Profi immer die richtige Wahl. Auch kann nicht für jedes Kunststück dasselbe Schema angewendet werden. Bei Close Up ist es beispielsweise viel wichtiger als auf der Bühne, Raum für Improvisation und Dialoge mit dem Publikum zu lassen, da die Zuschauer viel stärker eingebunden werden. „Trial and Error“ ist wie immer auch beim Skripten...

Der älteste Zaubertrick der Welt

am Dez 1, 2018 in Wissenswertes

Der Schriftsteller Alkiphron aus Athen berichtete bereits im 2. Jahrhundert nach Christus von einem Kunststück, das ihn „fast sprachlos“ machte. Er schilderte, dass ein Mann drei kleine Gefäße auf einem dreibeinigen Tisch platzierte und anschließend weiße Kieselsteine unter die Gefäße legte. Alkiphron erzählte: „Er legte einen Stein nach dem anderen unter die Gefäße und dann schaffte er es, dass alle zusammen unter dem gleichen Becher zum Vorschein kamen. Ich weiß nicht, wie er das gemacht hat. Ein anderes Mal ließ er die Steine unter den Gefäßen verschwinden um sie anschließend aus seinem Mund wieder hervorzuholen.“ Alkiphron gelang es nicht, hinter das Geheimnis zu kommen. Von der Fingerfertigkeit des Zauberkünstlers verunsichert würde er diesen nur ungern in seinem Haus haben, er schrieb: „Alles würde er mir stehlen und mein Haus völlig ausplündern“. Allerdings gehörte diese geschickte Manipulation schon damals zum Standardrepertoire eines Magiers. Das Becherspiel bzw. Hütchenspiel dürfte somit wohl eines der ältesten Zauberkunststücke der Welt sein – wenn nicht sogar das Älteste! Möglicherweise kannte man das Becherspiel schon im Jahre 2200 vor Christus. In einem ägyptischen Grab in Beni Hasan gibt es eine Wandmalerei die über 4000 Jahre alt ist und auf der zwei Figuren mit umgedrehten Bechern dargestellt sind. Laut Aussagen von verschiedenen Historikern handelt es sich hierbei um eben diesen Zaubertrick – das Becherspiel. Dieser Trick ist auch heute noch eine Standardnummer eines jeden professionellen Zauberkünstlers, obwohl sein Geheimnis in nahezu jedem Kinderzauberkasten enthüllt wird. An diesem Beispiel sieht man recht gut, dass es nicht auf das Trickgeheimnis sondern auf die Präsentation ankommt. Selbst ein uralter Trick dessen Geheimnis vielen Menschen bekannt ist, kann für eine Menge Verwunderung sorgen. Übrigens: Das Becherspiel hat sogar königliche Anhänger! 1978 führte Prinz Charles das Becherspiel im Magic Circle in Großbritannien...

Lohnt es sich, Zauberartikel im Ausland zu bestellen?

am Aug 24, 2018 in Wissenswertes

Die Frage ob es rentabel ist, Zauberartikel im Ausland zu bestellen kann kurz und knapp beantwortet werden: Nein – in der Regel rechnet sich das für den Endverbraucher nicht. Zwar scheint der Devisenkurs vor allem beim US-Dollar auf den ersten Blick verlockend, jedoch muss berücksichtigt werden, dass bei Bestellungen im Ausland noch zusätzliche Kosten anfallen, wie zum Beispiel: Einfuhrumsatzsteuer… Die Ware muss also regulär versteuert werden, wobei der Käufer rechtlich für die korrekte Abwicklung verantwortlich ist. Dabei fallen zur Zeit 19% Steuer auf den Warenwert an. Bei Büchern sind es nur 7% Einfuhrumsatzsteuer. Zölle… Die Ware muss ordnungsgemäß verzollt werden, das kostet i.d.R. je nach Art der Ware zwischen 1,5 und 4 Prozent vom Warenwert. Auslandseinsatzentgelt… sofern per Kreditkarte oder per Banküberweisung bezahlt wird kommen also seitens der Bank noch Auslandseinsatzgebühren dazu, diese betragen i.d.R. zwischen 2 und 5 Prozent vom Zahlbetrag. Portokosten… diese sind entsprechend auch viel höher als bei einer Bestellung aus dem Inland… gerade bei Spielkarten, da diese sehr schwer sind. Wenn nun all diese Kosten dazu gerechnet werden, wird eine Bestellung im Ausland i.d.R. überproportional teuer und der Aufwand der durch den Import anfällt ist auch nicht zu verachten. So kann es zum Beispiel vorkommen, dass die Lieferung aus dem Ausland vom deutschen Zoll angehalten und kontrolliert wird. Im Normalfall bekommt man dann per Post einen Hinweis, dass man das Paket persönlich beim zuständigen Zollamt abholen soll und dort eine Zollinhaltserklärung abgeben muss. Meist befinden sich die Zollämter nicht direkt vor Ort und man muss sich dann auch noch an die knappen Öffnungszeiten halten… ein paar Stunden sind da gleich investiert. Und wenn man dies nich innerhalb von einer guten Woche schafft, geht die Sendung wieder zurück an den Absender. Zusätzlich ist noch zu beachten, dass die Lieferzeiten erheblich länger sind als bei einer innerdeutschen Bestellung. Und nun das allerwichtigste: bei Direktbestellungen im Ausland kauft man nicht mehr nach dem im Inland geltenden Recht, sondern nach internationalem Recht bzw. nach dem Recht des jeweiligen Landes… dies kann bei Transportschäden, bei Reklamationen, bei Sachmangelfragen oder bei verloren gegangenen Sendungen erhebliche Probleme mit sich bringen. Wer hingegen im Inland bestellt, erspart sich die Gebühren und die damit verbundenen Umstände sowie die lange Lieferzeit. Außerdem handelt man dann nach dem im Inland geltenden Recht und hat somit keinerlei Risiko beim Kauf. Gleichzeitig sind die Portokosten niedriger und man hat für die Zukunft einen zuverlässigen Ansprechpartner in der...