Geschichte und Hintergründe der mechanischen Geduldsspiele

am Jan 15, 2020 in Wissenswertes

Das mechanische Denkspiel entstand zwischen dem achten und vierten Jahrhundert vor Christus. Bei solchen Spielen geht es darum, die Lösung des Rätsels durch Manipulation des Objekts zu erzielen. Die mechanischen Rätselobjekte sind für einen Einzelspieler konzipiert. Es handelt sich um sogenannte Solitärspiele. Der Spieler muss das Prinzip durchschauen, um zur Lösung zu gelangen. Bekannte und beliebte mechanische Knobelspiele dieser Art sind die Hanayama Huzzle Puzzles und der Rubik’s Cube. Die Geschichte des mechanischen Knobelspiels Das Tangram Das Tangram war das erste überlieferte mechanische Denkspiel. Es entstand zwischen dem achten und vierten Jahrhundert vor Christus in China. Es handelt sich um ein Legespiel aus sieben geometrischen Formen wie Dreiecken, Parallelogrammen und Quadraten. Die Formen sind durch das Zerschneiden eines großen Quadrats entstanden. Mit den Plättchen, die oft verschiedene Farben besitzen, können zahlreiche Formen und Figuren wie Tiere oder Schiffe gelegt werden. Der Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt. Seinen Weg nach Europa und Amerika fand das Spiel um 1813 und wurde dort zu vielen neuen Varianten weiterentwickelt. Ab 1882 produzierte die Firma Richter die Anker-Puzzles, eine Reihe an Spielen, die das Tangram-Prinzip beinhalteten. Das Stomachion Aus dem 3. Jahrhundert vor Christus stammt ein weiteres mechanisches Knobelspiel, das aus dem Stomachion, einer Schrift des Archimedes bekannt ist. Das Spiel wurde ebenfalls Stomachion oder Elefantenpuzzle genannt. Es handelt sich um ein geometrisches Legespiel ähnlich dem Tangram. Bei dem Stomachion sind 14 geometrische Formen vorhanden, die auf verschiedene Weise ein Quadrat ergeben und mit denen zahlreiche weitere Figuren gebildet werden können. Es soll 536 Möglichkeiten geben, die Teile innerhalb eines Quadrats anzuordnen. Denkspiele & Knobelspiele kaufen Weitere historische mechanische Denkspiele Das 17. Jahrhundert brachte im Iran diverse puzzleartige Knobelspiele hervor. Die nächsten überlieferten mechanischen Geduldspiele stammen aus Japan. Eines dieser Denkspiele wurde 1742 erwähnt – das „Sei Shona-gon Chie No-Ita“. Das 15-Puzzle, das zwischen 1870 und 1880 erschien, gilt als unlösbar. Heutzutage findet man lösbare Varianten dieses Spiels. Ab dem Übergang zum 20. Jahrhundert wurden mechanische Denkspiele richtig beliebt. Bücher wurden veröffentlicht, die die Lösungen verschiedenster Knobelspiele beschrieben. Während zuvor solche Spiele hauptsächlich aus Holz, Keramik oder Elfenbein gefertigt waren, entwickelten sich zu dieser Zeit die Plastikvarianten, wodurch die Produktion der mechanischen Geduldspiele in die Höhe schoss. Die ersten Patente wurden um 1890 angemeldet. Ein Beispiel ist das Puzzle von Wilhelm Altenkruse, bei dem zwölf identische Teile zusammengefügt werden müssen. mechanisches Denkspiel: Cast Square Puzzle Die Varianten der mechanischen Geduldsspiele Mechanische Knobelspiele können verschiedenen Kategorien zugeordnet werden. Die Kategorien unterschieden sich je nach Prinzip, das für das Puzzle erdacht wurde. So existieren Puzzle, deren Herausforderung darin besteht, sie richtig zusammenzusetzen sowie Puzzle, die auf eine bestimmte Art und Weise auseinandergenommen werden müssen. Weitere Kategorien sind die verzahnenden Objekte, die Entwirrspiele sowie die Drehpuzzles. Zusammensetzspiele In diese Kategorie fallen die Legepuzzles wie das Tangram-Denkspiel. Aus Einzelteilen wird eine Zielform erzeugt. Die Happy Cubes stellen eine dreidimensionale Variante dar. Durch Mustererkennung und richtiges Zusammensetzen wird ein dreidimensionaler Würfel erzeugt. Hoffmans Packproblem ist eine weitere interessante Variante, bei der 27 identische Teile in eine Box gepackt werden müssen, für die bestimmte Bedingungen erfüllt sein müssen. ZauberwürfelKnobelspiele aus HolzMechanische GeduldsspieleHanayama Huzzle Puzzles Auseinandernehmspiele Hierhin gehören die Metall-Knobelspiele, die auf eine bestimmte Art enthakt werden müssen. Geschick und Geduld sind hier gefragt, da es meist nur eine Möglichkeit gibt, die zur Lösung führt. Die Teile müssen in eine bestimmte Position gebracht werden und der richtigen Richtung entnommen werden, sonst ist der Mechanismus blockiert. Schachteln oder Kästen mit geheimen Öffnungsmechanismen sind weitere Beispiele für Knobelspiele zum Auseinandernehmen. mechanisches Knobelspiel: Cast News Puzzle Verzahnende Puzzle Bei verzahnenden Objekten ist das Ziel, das Puzzle zu zerlegen und gleich darauf wieder zusammenzubauen. Der chinesische Holzknoten ist ein bekanntes Geduldsspiel aus dieser Kategorie. Das Spiel ist umso schwieriger, je mehr Züge erforderlich sind, um das erste Teil aus dem Verbund zu lösen. Neben Würfeln existiert inzwischen eine Vielzahl an Formen und Figuren. Entwirrspiele Die chinesischen Ringe oder Vexiere sind zwei Beispiel für Entwirrspiele. Durch Knobeln müssen die Teile voneinander getrennt werden. Meist handelt es sich um Schnüre, die aus Metallringen herausgeführt werden müssen. Während leichtere Varianten durch Versuch und Irrtum gelöst werden können, ist bei den komplexen Puzzles, das Erkennen der Lösungsstrukturen essenziell. Drehpuzzles und der Rubik‘s Cube Drehpuzzles werden nicht zerlegt. Hier muss der Spieler die Puzzlekomponenten in einer bestimmten Art und Weise anordnen, um die Ausgangsposition wiederherzustellen. Schiebepuzzle sowie der Rubik’s Cube gehören in diese Kategorie. Den Rubik-Würfel kennt man auch als den klassischen Zauberwürfel. Das Knobelspiel wurde von dem Architekten Erno Rubik im Jahre 1974 entwickelt und gilt als das beliebteste und das am häufigsten verkaufte Spielzeug weltweit. Mittlerweile existieren Wettbewerbe, bei denen Spieler aus der ganzen Welt gegeneinander antreten. Das Ziel ist es, den Würfel in der kürzesten Zeit wieder in die Ausgangsposition zu überführen. Rubik’s Cube 3: Speedcube mit Anleitung und Zaubertrick Hanayama Huzzle Puzzles Die Hanayama Huzzle Puzzles existieren in verschiedenen Ausführungen. Hier gibt es Entwirrspiele sowie verzahnende Objekte, die auseinandergenommen und wieder zusammengesetzt werden müssen. Ein Charakteristikum dieser Spiele ist das interessante und hochwertige Metalldesign. Von den Puzzles existieren über 40 Varianten in sechs Schwierigkeitsstufen. Seit vielen Jahren sind diese Puzzles beliebte Geduldsspiele, die sich zum Verschenken, Sammeln oder Tauschen eignen. elegantes Knobelspiel: Cast Harmony Puzzle Hanayama Cast Huzzle Puzzles...

Schwebe-Effekte gefragter den je!

am Jan 5, 2020 in Wissenswertes

Das Schweben ist ein Grundeffekt der Zauberkunst, man versteht darunter das scheinbar schwerelose Verhalten eines Gegenstandes. Es scheint so als wäre die Schwerkraft sowie die Trägheit eines Körpers gänzlich aufgehoben worden. Die Wirkung von Schwebeeffekten ist aufgrund der hohen Visualität äußerst stark. Dies ist sicherlich auch ein Grund dafür, dass sie sich immer größerer Beliebtheit erfreuen. Schwebegimmicks gehören mittlerweile schon zum Standard Equipment fast eines jeden Zauberkünstlers. In der Zauberkunst unterscheidet man zwischen Freischweben (ohne Kontakt zum schwebenden Gegenstand) und Kontaktschweben (also Schweben mit Kontakt zum schwebenden Gegenstand). Diese beiden Gruppen unterteilen sich wiederum in jeweils zwei Unterarten, nämlich Schweben mit und ohne Bewegung. Diese Einteilung wurde von Ralf Wichmann in dem Buch „Schwebeeffekte für Tisch und Bühne“ vorgenommen und lässt sich wie kurz wie folgt zusammenfassen: Suspension: Freischweben ohne Bewegung Floatation: Freischweben mit Bewegung Contact Support: Kontaktschweben ohne Bewegung Animation: Kontaktschweben mit Bewegung Bei den Schwebetricks werden immer Hilfsmittel verwendet, meist sind diese für den Zuschauer unsichtbar, wie zum Beispiel: Unsichtbarer Faden, Magnete, Stützen, Drähte, Hebevorrichtungen und Druckluft. Es gibt aber auch Schwebetricks, bei welchen sichtbare Hilfsmittel verwendet werden, zum Beispiel bei der Besenschwebe. Die bekannteste Schwebeillusion ist die „Schwebende Dame“ oder auch „Schwebende Jungfrau“, hierbei handelt es sich um eine Levitation, bei der eine Dame frei zum Schweben gebracht wird. Ein weiterer bekannter Effekt ist die Zombie-Kugel. Hierbei handelt es sich um eine Kugel, die hinter einem Tuch auf sehr grazile Weise herumschwebt. Die Kugel kann durch geschickte Techniken sogar am Arm entlang und um den Zauberkünstler herum fliegen. Die Kugel wird mit einem langen stabilen Drahtbügel am Finger herum dirigiert. Die Zombiekugel konnte man schon oft im Fernsehen und bei Zahlreichen Zirkus-Vorführungen bewundern. Bei Schwebeeffekten ist neben dem sicheren Beherrschen der jeweiligen Technik auch etwas schauspielerisches Können nötig, denn nur wenn man mit der eigenen Körperhaltung und mit dem Gesichtsausdruck die zum Schwebeeffekt passenden Gesten und Bewegungen macht, wirkt der Effekt richtig. Andernfalls kann der Schwebetrick schnell „statisch“ aussehen und ermüdend wirken. Nicht umsonst gehören Schwebe-Effekte zur Königsdisziplin der...

Die Geschichte des Rubik’s Cube Zauberwürfels

am Dez 30, 2019 in Wissenswertes

Im englischen Sprachraum wird der Zauberwürfel als Rubik’s Cube bezeichnet, manche sagen einfach nur Rubiks Würfel dazu. Es handelt sich dabei um ein dreidimensionales Drehpuzzle. Wer hat’s erfunden? Sein Name ist Ernő Rubik. Der ungarische Bauingenieur und Architekt hat Rubiks Würfel im Jahre 1974 auf den Markt gebracht. Sechs Jahre später wurde Rubik’s Cube mit dem Sonderpreis „Bestes Solitärspiel“ als Spiel des Jahres 1980 ausgezeichnet. Wer den Rubik’s Cube zum ersten Mal in der Hand hält, fragt sich erst einmal: „Wie löst man das?“ Denn das Ziel besteht ja darin, den Würfel in seine Ausgangsstellung zurückzubringen, nachdem alle Seiten mehrfach in eine beliebige Stellung verdreht wurden. Doch bald befassten sich immer mehr „Spezialisten“ mit der Lösung der Aufgabe und entwickelten interessante Strategien, um die Rücktransformation sogar sehr schnell lösen zu können.     Kurze technische Beschreibung des Rubik’s Cube Der Zauberwürfel besteht aus 26 Unterwürfeln. Die sechs Mittelsteine jeweils in der Mitte jeder Würfelfläche sitzen dem Achsenkreuz in der Würfelmitte auf. Es ist also jeweils die Farbe des Mittelsteins, die dafür maßgebend ist, welche anderen Steine zu dieser Seite gehören. Sogar die Orientierungen der anderen Steine sind dadurch festgelegt. An den acht Ecken des Würfels grenzen jeweils drei Seiten mit drei Farben an. Kantensteine gibt es zwölf an der Zahl. Jeder von ihnen muss farblich auf zwei Seitenflächen abgestimmt werden.   Kommen wir nun zur Geschichte von Rubik’s Cube Ausgangspunkt war das schlechte räumliche Vorstellungsvermögen seiner Studenten, erläuterte der Erfinder einst während einer Ausstrahlung von „Der große Preis“. Aber räumliches Denkvermögen lässt sich trainieren, wusste Rubik, nur wie tut man dies am besten? Gewiss eignet sich ein dreidimensionales Geduldsspiel dazu und schon war Rubik’s Cube „geboren“. Geholfen hat ihm dabei ganz bestimmt sein großes Interessen an Bildhauerei und Gestaltung, denn fantasievolle Holzfiguren waren schon immer sein Steckenpferd gewesen. Im Jahre 1974 baute Rubik seinen ersten Zauberwürfel aus insgesamt 27 kleinen Holzblöcken. Zunächst versuchte er, die Bewegungen der Elemente mit elastischen Bändern umzusetzen, aber diese rissen doch zu leicht durch. Nun war sein scharfer Verstand gefordert, der ihn nicht im Stich lassen sollte. Er entschied sich für einen anderen Prototypen mit einem festen Mittelstück, das aus drei kurzen Achsen bestehen sollte, die alle rechtwinklig zueinander angeordnet sind. Das Kernstück musste so konstruiert sein, dass sowohl die Kantensteine als auch die Ecksteine über das Würfelzentrum zu verschieben waren. Der letzte Schritt war einfach, denn die Seiten der Elementarwürfel mussten nun nur noch sauber und geschickt mit farbigen Papierschnipsel beklebt werden und fertig war das Lehrmittel für die Studenten. Als Rubik nach den ersten Drehversuchen wieder den ursprünglichen Zustand herstellen wollte, kam er erst einmal an seine intellektuellen Grenzen. Später äußerte er sich über diesen Moment in etwa so: „Es schien mir wie ein Geheimcode zu sein, den ich da zwar gerade selbst erfunden hatte, doch zum Entschlüsseln fehlte mir die zündende Idee.“ Nach etlichen Versuchen gelang ihm dann aber doch die Rücktransformation, was für ihn mit einem angenehmen Gefühl von Freiheit verbunden war. In diesem Moment begriff er sogleich, dass sein bunter Würfel viel mehr ist als lediglich ein Lehrmittel, Grund genug, darauf ein Patent anzumelden. Tatsächlich erhielt Rubik am 28. Oktober 1976 für seinen Würfel ein ungarisches Patent mit der Nummer 170062 und schon im Dezember 1977 sollte die würfelförmige Eroberung der „kapitalistischen Welt“ beginnen. Zu dieser Zeit wurde nämlich ein Exemplar an das Unternehmen Pentangle in Großbritannien gesandt. In der weisen Erkenntnis, welches wirtschaftliche Potenzial in dem bunten Würfel steckte, erwarb diese Firma flugs eine Lizenz zu dessen Vertrieb in Großbritannien. Im Jahre 1979 vergab die ungarische Regierung die weltweiten Verkaufsrechte allerdings an „Ideal Toy Corporation“, dem US-amerikanischen Hersteller, der in Europa unter dem Namen „Arxon“ bekannt ist. Ideal Toy Corporation versuchte den Konflikt so zu lösen, dass Pentangle der Verkauf an Geschenkeläden, nicht aber an Spielzeuggeschäfte erlaubt wurde. Gehen wir in der Zeit aber noch einmal ein paar Jahre rückwärts. Zu Anfang waren in der Tat die Wissenschaftler von Rubik’s Cube begeistert. Gern erinnert man sich an jenen denkwürdigen internationalen Mathematiker-Kongress in Helsinki, bei dem gestandene Professoren stundenlang mit diesem Würfel spielten. Im Jahre 1979 wurde Rubik’s Cube dann auf der Nürnberger Spielwarenmesse vorgestellt und im Juni 1980 konnte ihn jeder auch in der Bundesrepublik Deutschland (damals noch Westdeutschland und West-Berlin) kaufen. Seinen Verkaufshöhepunkt erreichte der Würfel im Jahre 1981. Ideal Toy Corporation kam mit der Produktion einfach nicht mehr hinterher, was schließlich gar nicht mehr nötig war, überschwemmten doch inzwischen fernöstliche Billigprodukte die Märkte. Allein bis zum Höhepunkt des Verkaufsschlagers waren schon ungefähr 160 Millionen Würfel über die Ladentische gegangen. Aber wer hoch steigt, kann bekanntlich auch tief fallen. Zu Beginn des Jahres 1982 brach die Nachfrage regelrecht ein, was übrigens sogleich viele andere Geduldsspiele mit in den Abgrund riss. Natürlich gab es schon vor Ernő Rubik schlaue Menschen, die sich mit ähnlichen Herausforderungen beschäftigt haben. Der Chemiker Larry Nichols bastelte bereits 1957 einen recht ähnlichen Würfel aus 2×2×2 Elementen, die von Magneten zusammengehalten wurden. Auch er ließ seinerzeit seinen Entwurf im Jahre 1972 patentieren. Wie kaum anders zu erwarten, führte dies zu einer Patentklage gegen jenes Unternehmen, das Rubik’s Cube in den USA vertrieb, die Nichols 1984 zunächst gewann. Doch schon zwei Jahre später wurde das Urteil zumindest teilweise aufgehoben.   Analog ist out – digital ist in Nichts bleibt vor der digitalen Revolution verschont, auch nicht so ein kleiner, bunter Würfel. Auf der CeBIT des Jahres 2009 wurde erstmalig eine digitale Würfelvariante mit Leuchtdioden und...

Bonuspunkte sammeln und Geld sparen

am Dez 3, 2019 in Aktuell, Wissenswertes

Als „Dankeschön“ an alle Stammkunden gibt es bei SteMaRo-Magic nun Bonuspunkte für jede Bestellung. Wer Bonuspunkte sammelt profitiert durch Warengutscheine und spart somit Geld. SteMaRo-Bonuspunkte sammeln ist ganz einfach – hierzu muss lediglich ein Kundenkonto eröffnet werden. Hierzu genügt es, sich als Kunde zu registrieren und dabei ein Passwort zu hinterlegen. Für jede Bestellung die dann über das Kundenkonto ausgeführt wird, werden automatisch Bonuspunkte auf das Kundenkonto gutgeschrieben. Wenn Sie bereits ein Kundenkonto bei SteMaRo-Magic.de besitzen – also ein Passwort hinterlegt haben – sammeln Sie automatisch Punkte. Und jetzt zum Wesentlichen: Je 10 Euro Warenwert gibt es 1 Bonuspunkt. Jeder Bonuspunkt ist 20 Eurocent wert und kann im Login-Bereich des Kundenkontos gesammelt und anschließend in einen Warengutschein umgewandelt werden. Die Umwandlung in einen Warengutschein ist bereits ab 10 Punkte möglich! SteMaRo-Magic Bonuspunkte sind nicht ausbezahlbar und können ausschließlich im Onlineshop unter SteMaRo-Magic.de eingelöst...

Kartenpuder – was ist das und wie wird er verwendet?

am Dez 2, 2019 in Tipps & Tricks, Wissenswertes

Jeder Zauberkünstler weiß, wie wichtig die Oberflächenbeschaffenheit einer Spielkarte ist – nur durch eine qualitativ hochwertige Oberfläche und durch gute Gleiteigenschaften werden saubere Kartenfächer und exakte Shuffles möglich. Sobald die Spielkarten einen bestimmten Abnutzungsgrad erreicht haben ist ganz schnell bemerkbar, wie schwierig es wird, damit noch exakt zu arbeiten. Im Regelfall wirft man die Karten dann weg und nimmt ein neues Päckchen – zur heutigen Zeit sind gute Karten nicht mehr teuer und ein regelmäßiger Austausch der Karten ist somit kein Problem. Was ist allerdings, wenn es sich um spezielle Trickkarten bzw. Gimmicks mit besonderem Druck oder besonderer Präparation handelt?  In so einem Fall bleibt oftmals nur die einzige Möglichkeit, die Karten wieder aufzubereiten – und genau das funktioniert mit Kartenpuder bzw. Fanning-Powder. Kartenpuder wird allerdings nicht nur zum Wiederaufbereiten von alten Karten benutzt – ganz im Gegenteil, denn viel häufiger noch wird Kartenpuder von Kartenprofis zum Vorpräparieren von Spielkarten verwendet. Die Anwendungsbereiche von Kartenpuder lassen sich wie folgt zusammenfassen: Zum Wiederaufbereiten von benutzten / abgenutzten Spielkarten. Die abgenutzte und ungleichmäßige Oberfläche wird wieder aufbereitet und die Karten erlangen die ursprünglichen Gleiteigenschaften zurück. Zum Aufbereiten minderwertiger Spielkarten – oftmals ist das nötig, wenn man für einen Effekt einen bestimmten Kartentyp (z.B. wegen des Rückenmusters) benötigt, welcher allerdings kein gutes Oberflächenfinish besitzt. Mit dem Kartenpuder können so auch Spielkarten mit ursprünglich schlechten Gleiteigenschaften und minderwertigem Oberflächenfinish relativ gut gleitfähig gemacht werden. Bei Effekten mit mehrfachen oder unterteilten Rau-Glatt-Präparationen. Je kleiner die Raupräparation an einer Spielkarte ist, desto schwieriger wird es, die Karten richtig zu beherrschen. Daher werden zusätzlich zur Rau-Präparation die übrigen Stellen oftmals mit Kartenpuder behandelt. Hierdurch werden die unpräparierten Stellen noch glatter wodurch sich die Differenz des Reibungskoeffizienten zwischen rauen und glatten Stellen erhöht. So wird das Kartenspiel besser handhabbar. Doch was genau ist Kartenpuder eigentlich und wie wird es angewendet? Zwar gab es in der Vergangenheit ein paar verschiedene Arten von Kartenpuder, jedoch hat sich davon nur eine einzige Art durchgesetzt – der Grund hierfür liegt auf der Hand: es war nicht nur die preiswerteste Lösung sondern zugleich auch die Beste. Die Rede ist von „Zinkstearat“ – nahezu jedes im Handel angebotene Kartenpuder besteht zu 100% aus Zinkstearat. Zinkstearat ist eine Chemikalie die u.A. als Stabilisator für Kunststoffe (z.B. PVC) verwendet wird. Stearate sind im allgemeinen Salze der Stearinsäure und werden auch als „Metallseifen“ bezeichnet… was aber für die Anwendung in der Zauberkunst eher unwichtig ist. Wichtig für den Umgang  ist allerdings, zu wissen worauf mach achten muss. Zwar ist Zinkstearat nicht wirklich giftig und bisher sind keine nennenswerten Gefahren für den menschlichen Körper bekannt, trotzdem sollte diese Chemikalie nicht in die Augen oder in Atemwege gelangen; Reizungen wären die Folge. Unbedingt vermeiden sollte man größere Staubbildungen, denn wie man es von der bekannten „Mehlstaubexplosion“ kennt, kann es auch bei dichter Aufnebelung von Zinkstearat zu einer Staubexplosion kommen – dabei kann u.U. schon ein Funke aus einer statischen Aufladung ausreichend sein, um die Staubpartikel zu entzünden (übrigens: bei der Verbrennung entstehen giftige Dämpfe). Nun zur Anwendung von Kartenpuder bzw. Zinkstearat: Die Arten der Anwendung sind unterschiedlich – je nachdem ob man ein gesamtes Kartenspiel präparieren möchte oder nur eine kleine Stelle auf einer Spielkarte präpariert werden soll. Wenn gleich ein komplettes Kartenspiel mit Kartenpuder präpariert werden soll, so funktioniert das am einfachsten wie folgt: man nehme eine Papiertüte (z.B. vom Bäcker) und blase diese vollständig auf. Dann werden die Karten in die Tüte hinein geworfen und eine Messerspitze Kartenpuder darauf verteilt. Anschließend wird die Papiertüte verschlossen und ca. eine Minute lang leicht geschüttelt bis sich der Kartenpuder gleichmäßig über alle Karten verteilt hat. Danach wird geprüft, ob die Spielkarten die gewünschten Gleit-Eigenschaften aufweisen und falls nicht, kann die Prozedur ggf. wiederholt werden, so lange bis die Karten perfekt sind. Wenn hingegen nur bestimmte Teilbereiche der Karten präpariert werden sollen, so wird zunächst ein Stofftuch (z.B. Stofftaschentuch) benötigt. Das Tuch wird auf dem Tisch ausgebreitet und etwas Kartenpuder wird in die Mitte des Tuches gelegt. Dann wird das Tuch so zusammengefaltet, dass sich daraus praktisch eine Quaste ergibt, in welcher sich der Kartenpuder befindet (es werden also einfach die Ecken des Tuches nach oben genommen und der untere Teil in dem sich der Puder befindet wird zu gedreht). Mit dieser Quaste kann man die betroffenen Stellen betupfen und somit den Puder einfach und gleichmäßig auftragen. Wie schon weiter oben erwähnt, ist immer darauf zu achten, Staubbildung zu vermeiden. Am besten sollte die Anwendung, egal ob mit Tüte oder mit Quaste, ausschließlich im Freien oder in gut belüfteten Räumen passieren. Sollte einmal etwas Kartenpuder auf eine falsche Stelle gelangen (z.B. bei Rau-Glatt-Präparationen auf den rauen Bereich), so lässt sich der Kartenpuder mit etwas Spiritus wieder weg wischen. Abgesehen davon sollte man bei der Anwendung von Kartenpuder immer auf die richtige Dosierung achten. Lieber zu wenig verwenden und dann einfach mehrmals nachpräparieren als gleich eine zu große Dosis zu verwenden und dadurch eventuell die Karten für immer zu zerstören. Kartenpuder ist im gut sortierten Zauber-Fachhandel erhältlich (z.B. bei SteMaRo-Magic.de). Alternativ kann man sich das Zinkstearat auch im Chemikalienhandel beschaffen, erfahrungsgemäß kosten Kleinmengen unter 10 Kilo dort jedoch meist erheblich mehr als über den...

Penta-Thread Universal Schwebe-Faden

am Dez 1, 2019 in Aktuell, Wissenswertes

Dank einer neuartigen Polymer-Faser eröffnen sich nun in der Welt der Zauberei neue Möglichkeiten. Die Firma „Penta-Flash“ bietet nun den unsichtbaren Faden (Invisible Thread) mit dem Namen „Penta-Thread Universal“ an – dahinter verbirgt sich eine Hightec-Faser mit einer noch nie da gewesenen Elastizität. Der Penta-Thread Universal lässt sich bis auf das 7-fache seiner ursprünglichen Länge dehnen ohne dass sich dabei Risse in der Faser bilden. Für Zauberer bedeutet das nun, dass die Bewegungen bei Schwebe-Effekten noch natürlicher und sauberer möglich sind als bisher. Außerdem läuft man mit dem Penta-Thread Universal nicht in Gefahr, dass dieser plötzlich ungewollt abreißt, es sein denn der Dehnungsfaktor von 700 Prozent genügt noch immer nicht! Aber das ist eher unwahrscheinlich, denn bisherige Elastic-Fäden hatten meist nur einen Dehnungsfaktor von 400 bis maximal 500 Prozent! Ein besonderer Vorteil ist, dass dieser Faden farblos – also transparent ist… das wirkt sich auf die Unsichtbarkeit sehr positiv aus. Da die Faser generell schon sehr dünn ist (1 Kilometer wiegt weniger als 2 Gramm!) wird dieser Faden nun tatsächlich nahezu unsichtbar. Die Anwendungsgebiete des Penta-Thread Universal sind nahezu unendlich – dieser Invisible Thread lässt sich eigentlich für alle Schwebeeffekte einsetzen. Besonders gut ist er auch – wegen der enormen Dehnbarkeit – zur Herstellung von Fadenschlaufen geeignet. Fadenschlaufen die aus diesem Faden hergestellt wurden sind enorm haltbar und lassen sich sehr gut...