Unterschied zwischen Stand-up Card Magic und der Großen Kartenschule von Roberto Giobbi

am Jul 20, 2016 in Wissenswertes

Eines ist sicher: Derjenige der die Große Kartenschule von Roberto Giobbi gelesen hat – und das sind immerhin die meisten guten Kartenkünstler – der wird bei der Lektüre des Buches „Stand-up Card Magic“ einige Ähnlichkeiten und Parallelen feststellen können. Die dort beschriebenen Palmage-Techniken sowie das Falschabheben, das Filieren, das Forcieren und die Kartenkontrolle werden natürlich in der Großen Kartenschule ausführlichst behandelt und erklärt. Dennoch bietet das Buch Stand-up Card Magic eine Menge neuer Aspekte und viele interessante Hintergrundinformationen die im Standard-Werk – der großen Kartenschule – nicht zu finden waren. Stand-up Card Magic befasst sich vorrangig mit Kartentechniken für den Salon- und Bühnenbereich, daher kann dieses Werk als ideale Ergänzung zur großen Kartenschule gesehen werden.

Kleine aber feine Unterschiede beim Spring-Hocker

am Jun 27, 2016 in Wissenswertes

Der perfekte Spring-Hocker (Jumping Stool) ist aus Leichtmetall gefertigt und bietet somit höchste Stabilität bei niedrigstem Gewicht. Genau dieses Modell ist nun bei SteMaRo-Magic.de erhältlich! Ältere Modelle des Spring-Hockers wurden aus Gewichtsgründen oftmals aus hohlen Kunststoff-Rohren hergestellt. Diese Spring-Hocker waren nicht besonders stabil und gingen oft schon nach kürzester Zeit kaputt (allerspätestes, wenn der Hocker versehentlich in der Luft nicht richtig gefangen wurde und auf den Boden purzelte). Später wurden dann vermehrt Modelle aus Eisen und Stahl gefertigt. Diese waren zwar stabiler als die Kunststoff-Versionen, jedoch waren sie meistens aufgrund des höheren Gewichtes auch viel zu träge für eine überzeugende Vorführung. Mit dem Spring-Hocker von SteMaRo-Magic.de erhalten Sie nun eine perfekte Ausführung aus Leichtmetall, die sich durch ein geringes Gewicht und zugleich hohe Stabilität...

Verschiedene Buchtests im Vergleich

am Jun 1, 2016 in Wissenswertes

Bei der zur Zeit angebotenen Fülle an Buchtest kann man schnell den Überblick verlieren. Was gestern noch neu war, ist heute schon wieder alt und ständig kommen neue Varianten auf den Markt (… die sich dann meist als „alter Wein in neuen Schläuchen“ erweisen). Um die für Sie möglichst genau passenden Buchtest-Variante heraus zu selektieren, soll dieser Vergleich bzw. diese Gegenüberstellung verschiedener Buchtests etwas Licht ins Dunkel bringen. Für all diejenigen die sich bisher noch gar nicht mit dem Buchtest befasst haben, folgt zunächst eine kurze Erklärung: Beim Buchtest geht es im Grunde immer darum, dass der Zuschauer ein Wort aus einem Buch auswählt, dieses aber nicht nennt. Der Zauberkünstler ist jedoch meist binnen kürzester Zeit in der Lage, das gewählte Wort zu nennen, als hätte er die Gedanken des Zuschauers gelesen. Das „Drum Herum“ ist dann reine Darstellungskunst und Schauspielerei wodurch aus dem Ganzen schließlich eine unterhaltsame Mental-Routine wird. So lässt sich der Buchtest grob und zusammenfassend beschreiben. Für die Umsetzung dieses Grundeffektes gibt es nun – wie bereits angesprochen – viele verschiedene Tricktechniken. Einige davon konnten sich etablieren und sind gängige Praxis geworden, andere wiederum konnten sich nur sehr kurz am Markt halten und sind aufgrund fehlender Praxistauglichkeit größtenteils wieder verschwunden. Fangen wir einmal beim Buch an. Jeder Buchtest funktioniert mit einem Buch, daran kommt man nicht vorbei. Hier lässt sich schon einmal eine Vorauswahl treffen, denn hierzulande dürfte es die Mindestanforderung des Zauberkünstlers sein, ein deutschsprachiges Buch zu verwenden. Somit fallen die englischsprachigen Buchtests für den deutschsprachigen Raum meist schon einmal weg (zwar gibt es immer wieder auch Zauberkünstler, die in einer deutschsprachigen Show mit deutschsprachigen Gästen einen englischsprachigen Buchtest perfekt unterbringen, aber dies sind ganzheitlich betrachtet doch eher Einzelfälle). Über den Wegfall der englischsprachigen Varianten wird die Tatsache, dass die besten Buchtests auch in deutscher Sprache erhältlich sind, schnell hinweg trösten (warum einen englischen Buchtest verwenden, wenn es das gleiche – gute – Trickprinzip auch in deutscher Sprache gibt?). Und obwohl die Sprach-Auswahl bereits getroffen wurde, wenden wir uns zunächst dem „Word in a Million“ zu, welcher komplett Sprachunabhängig funktioniert. Warum? Ganz einfach – bei „Word in a Million“ wird ein Gimmick geliefert, welches man in ein beliebiges Buch einbauen kann, Voraussetzung ist lediglich, dass das Buch einen Schutzumschlag hat. Das Gimmick wird unter dem Schutzumschlag platziert und schon kann es losgehen. „Word in a Million“ ist in der Handhabung recht einfach und hat einen großen Vorteil, aber auch einen Nachteil gegenüber anderen Tricktechniken: Vorteil ist, dass man in keiner Weise Fragen stellen muss. Man lässt sich einfach das Buch vom Zuschauer zurückgeben und schon weiß man welches Wort er ausgesucht hat. Nachteil ist jedoch, dass der Zuschauer das Wort vorher notieren muss. Dies lässt sich zwar sehr unauffällig rechtfertigen indem man es so verpackt, als wolle man ausschließen, dass er das Wort gleich wieder vergisst, aber insgesamt ist es dann doch ein kleines Manko, denn bei diesem kleinen Zwischenschritt denken die Skeptiker gleich an präparierte Kugelschreiber und Kameras an der Decke. Nichts desto trotz ist „Word in a Million“ ein weit verbreiteter Buchtest der in vielerlei Hinsicht empfehlenswert ist. Zum einen ist da das gute Preis-Leistungs-Verhältnis zu nennen und zum anderen die oben genannte Tatsache, dass man nahezu jedes beliebige Buch verwenden kann. Somit kann man auch mehrere Bücher präparieren und vom Zuschauer vorab sogar ein beliebiges Buch wählen lassen – vorausgesetzt natürlich, man kauft mehrere Gimmicks. Die meisten Vollblut-Mentalisten wollen jedoch nicht, dass der Zuschauer beim Buchtest etwas schreiben muss. Oft wird schon bei anderen Effekten geschrieben (z.B. Center-Tear) und der Zuschauer soll mit der Schreiberei ja nicht gelangweilt oder überstrapaziert werden. Abgesehen davon wird der Buchtest insgesamt noch erheblich stärker, wenn das ausgewählte Wort tatsächlich ausschließlich um Kopf des Zuschauers existiert. Und dies führt zu ein paar weiteren Varianten: Eine Tricktechnik die zwar auch sehr preiswert umzusetzen und zudem ebenfalls mit fast jedem Buch möglich ist, ist folgende: Man nehme einen dicken Wollfaden und ein Taschenbuch. Dann bohrt man ein sehr kleines Loch durch das Buch. Das Loch muss sich ziemlich weit oben befinden und zudem möglichst nah am Buchrücken. Der Wollfaden wird dann durch das Loch hindurch gezogen und in einer lockeren Schlaufe verknotet. Für den Laien sieht es so aus, als hätte man das Buch mit einer Aufhäng-Möglichkeit versehen. Als Zauberkünstler hat man jedoch einen Buchtest in der Hand. Die Anwendung ist denkbar einfach. Der Wollfaden wird zunächst einmal straff gezogen. Dann öffnet man das Buch einen kleinen Spalt und hält es dem Zuschauer ins Gesicht. Anschließend wird das Buch durchgeriffelt und der Zuschauer soll an einer beliebigen Stelle „Stopp“ rufen. An dieser Stelle wird das Buch weit geöffnet – natürlich nur in Richtung des Zuschauers (… der Zauberkünstler kann zu diesem Zeitpunkt noch nichts sehen). Der Zuschauer wird aufgefordert, sich das erste Wort auf dieser Doppelseite zu merken, dann wird das Buch wieder geschlossen. Das Tückische daran ist, dass nun automatisch die geöffnete Buchseite markiert ist, denn durch das weite Ausklappen des Buches nach dem Stopp-Ruf  wurde der Wollfaden in genau diese Doppelseite hinein gezogen. Nach dem Schließen des Buches schoppt sich der Faden dann genau an dieser Seite und man kann beim Blick von oben genau sehen, wo das Buch nicht exakt schließt. Nun muss nur noch beiläufig diese Seite geöffnet und das erste Wort betrachtet werden, schon kennt man das geheime Wort. Diese Technik ist zwar sehr einfach und zudem auch noch preiswert umzusetzen, jedoch wird sie nur selten verwendet. Genau genommen hat diese Technik nur Nachteile, denn zum einen ist das...

Perfekte Optik bei Faltmünzen

am Apr 28, 2016 in Tipps & Tricks, Wissenswertes

Dass eine Faltmünze möglichst unauffällig aussehen muss, ist klar. Daher werden zur Herstellung der Faltmünzen i.d.R.  immer gebrauchte Münzen verwendet, da diese sehr authentisch und unverfänglich aussehen. Ein wichtiges Kriterium welches darüber entscheidet, ob eine Faltmünze gut oder schlecht ist, ist der Schnitt. Bei billigen Faltmünzen ist der Schnitt oftmals zu dick, wodurch die Münze im geschlossenen Zustand eher oval als rund aussieht. Die Einzelteile der Faltmünze passen bei einem zu dicken Schnitt auch nicht mehr richtig ineinander, man kann also recht schnell erkennen, dass es sich um eine präparierte Münze handelt. Bei einer hochwertigen Faltmünze hingegen ist der Schnitt sehr fein und ist dadurch bei flüchtiger Betrachtung kaum zu erkennen. Beim Kauf einer Faltmünze sollte man daher nicht auf den Pfennig sondern immer auf die Qualität sehen – dafür wird man später auch durch den Erfolg bei der Vorführung belohnt. Zu Beachten bei frischen Faltmünzen: bei der Fertigung einer Faltmünze entsteht ein dunkler Belag der sich auf der Münze abschlägt, das ist bedingt durch die Schnitttechnik (das Metall wird soz. mit einem heißen Draht geschnitten wodurch sich links und rechts von der Schnittkante eine Metalloxid-Schicht abschlägt). Dieser Belag trägt sich jedoch beim Üben schnell wieder ab, so dass die Münze nach einer durchschnittlichen Benutzung genau wie eine gewöhnliche Münze aussehen sollte. Außerdem ist es möglich, die Münze mit einem Poliertuch auf den gewünschten Hochglanz zu...

Unterschied zwischen Classic Raven, Reel Raven, Gecko und Black Widow Hold Out

am Mrz 15, 2016 in Wissenswertes

Schon seit langer Zeit ist bei den Zauberkünstlern der Raven sehr beliebt. Mittlerweile hat der Raven genug Konkurrenz, nämlich Gecko, Black Widow und Co. Aber was ist eigentlich ein Raven und was ist der Unterschied zum Gecko oder zur Black Widow? Der Raven ist ein Hilfsmittel, welches dem Zauberkünstler ermöglicht, Gegenstände erscheinen und verschwinden zu lassen. Beim Verschwinden lassen ist man auf metallische (ferromagnetische) Gegenstände beschränkt, denn der Raven funktioniert mit einem Magneten. Um es auf den Punkt zu bringen: Der Raven besteht aus einem Magnet, der mit Filz überzogen ist und an einem Zugmechanismus befestigt ist. In der Art des Zugmechanismuses unterscheiden sich die beiden Varianten des Raven. Es gibt folgende Varianten: Classic Raven – Hierbei handelt es sich um die Standard-Variante des Raven. Der Zugmechanismus besteht ganz einfach aus einem Gummiband, das im Ärmel oder unter dem Hemd mit einer Sicherheitsnadel befestigt wird und für einen kurzen aber kräftigen Gegenzug sorgt. Der Vorteil des Classic Raven ist, dass er komplett geräuschlos arbeitet. Jedoch ist der Bewegungsumfang stark eingeschränkt, was im Prinzip nicht schlimm ist, da bei der Anwendung nur ein sehr geringer Zugweg erforderlich ist. Dennoch wurde eine zweite Version entwickelt… Reel Raven – Bei dieser Variante besteht der Zugmechanismus aus einem kleinen Seilzug (ähnlich wie der Seilzug an dem Ski-Lift-Karten oder Schlüsselanhänger befestigt werden). Anstelle des Gummibandes befindet sich also an der gepolsterten Magnetplatte eine kleine Seilrolle mit einem Klipp auf der Rückseite. In der Praxis wird dann im Ärmel oder unter dem Hemd eine Sicherheitsnadel befestigt, in welche der Klipp eingehängt wird. Der Reel Raven hat eine größere Zugweite als der Classic Raven, was in gewissen Situationen ein Vorteil ist. Es gibt aber auch einen großen Nachteil, nämlich ist der Reel Raven nicht geräuschlos… beim Einziehen des Seiles kann man ein surrendes Geräusch hören. Deshalb muss der Reel Raven über eine weitere Sicherheitsnadel geführt werden, so dass nicht das gesamte Seil eingezogen wird, sondern nur ca. 15 cm. Also so weit bis die Magnetplatte an der vorderen Sicherheitsnadel hängen bleibt. Bei der Vorführung wird der Raven gespannt und in der Hand getragen. Bei Bedarf kann man dann über einen metallischen/magnetischen Gegenstand wischen und den Raven anschließend einfach los lassen. Dadurch wird der Gegenstand vom Raven aufgenommen (Magnetkraft) und unter den Ärmel gezogen. Beim Aufnehmen des Gegenstandes spielt der Filzbelag an der Magnetplatte eine entscheidende Rolle, nämlich wird dadurch vermieden, dass der Gegenstand beim Auftreffen auf den Magneten ein Geräusch verursacht. Insgesamt ist der Raven (egal welche Ausführung) relativ einfach anzuwenden und mit etwas Übung und Geschick kann man die Hände sogar vor der Vorführung beidseitig vorzeigen. Wenn der Raven durch die Knopfleiste eines Hemdes geführt wird, kann man sogar mit kurzen bzw. hoch gekrempelten Ärmeln zaubern. Eine Sache lässt sich jedoch nicht beseitigen – nämlich die Tatsache, dass man den Raven vor jeder Vorführung neu in die Hand spannen muss, dadurch lässt sich der Trick nicht zwei mal direkt hintereinander vorführen. Und genau hier kommt die Black Widow ins Spiel. Die Black Widow besitzt genau die gleiche, mit Filz überzogene Magnetplatte wie der Raven. Jedoch hängt diese Magnetplatte nicht an einem Seilzug oder an einem Gummiband, sondern an einer Schiene. Diese Schiene wiederum ist mit einer Manschette verbunden, die am Unterarm befestigt wird. Über einen Seilzug lässt sich durch Vor- und Zurückbewegen des Armes eine Mechanik betätigen, welche die Schiene mit der Magnetplatte aus- und wieder einfährt. Dadurch gelangt die Magnetplatte kurzzeitig unter die Hand des Zauberers und anschließend wieder zurück unter den Ärmel. Der große Vorteil der Black Widow ist, dass die Mechanik beliebig oft betätigt werden kann, dadurch lässt sich der Trick mehrmals hintereinander wiederholen. Ein weiterer Vorteil ist, dass die Black Widow zusätzlich zur Magnetplatte noch einen kleinen Greifarm besitzt, mit dem sich z.B. Zettel oder Spielkarten greifen lassen. Dadurch kann man sich mit dem Black Widow Hold Out also auch vollautomatisch eine Spielkarte in die Hand geben lassen – genau so wie es schon von den alten Falschspielern praktiziert wurde. Allerdings hat die Black Widow auch zwei Nachteile. Zum einen ist da die Größe… das gesamte Gerät trägt mit einer Dicke von ca. 2 cm schon erheblich mehr auf als ein Raven. Man muss also schon ein Jackett mit weitern Ärmeln tragen damit es nicht auffällt. Außerdem muss man die Blickwinkel der Zuschauer beachten, besonders wenn man den Zuschauern am Tisch gegenüber sitzt und diese somit freie Sicht in die Ärmel des Zauberkünstlers haben. Der andere Nachteil ist, dass man immer auf Kleidung mit langen Ärmeln angewiesen ist. Im Gegensatz zum Raven kann man die Black Widow nicht an einer andern Stelle platzieren. Außerdem ist die Black Widow erheblich kostspieliger als ein Raven, denn sie kostet fast das 10-fache. Fazit im Vergleich zwischen Classic Raven, Reel Raven und Black Widow: Beide Versionen des Raven bieten ein optimales Preis-/Leistungs-Verhältnis. Wer in leiser Umgebung zaubert sollte den Classic Raven wählen und wer mehr Bewegungsfreiheit benötigt, der sollte sich den Reel Raven anschaffen. Die Black Widow sollte man nur dann kaufen, wenn man auf ein mehrmaliges Vorführen direkt hintereinander nicht verzichten kann. Ganz abgesehen von der kaufmännischen Seite, bei der eine derart große Investition meist erst dann Sinn macht, wenn man durch entsprechende Gagen bei Auftritten wieder Einnahmen erzielen kann. Nun ist da aber noch der so genannte Gecko von Jim Rosenbaum. Dieses Gerät ist dem Classic Raven sehr ähnlich – es arbeitet auch mit einem Gummizug. Jedoch ist man nicht auf metallische/ferromagnetische Gegenstände beschränkt, denn beim Gecko gibt es keine Magnete. Anstelle der Magnetplatte besitzt der Gecko eine Kunststoffplatte, auf...