Zaubertricks auf humorvolle und kurzweilige Weise erklärt

am Mai 17, 2016 in Wissenswertes, Zauberkünstler

Dass Trickanleitungen nicht immer trocken und langweilig sein müssen beweist der Zauberkünstler Chris Mayhew. Sein humorvoller Stil ist unverkennbar und all seine Anleintungs-DVDs sind extrem witzig und kurzweilig. Die sonst oftmals übliche trockene Weise um Techniken und Tricks zu erklären ist Chris Mayhew völlig fremd. So hat man beim Betrachten seiner Filme kaum eine Minute in der man nicht mindestens einmal herzlich schmunzeln muss. Schon die erfolgreiche DVD namens „3hree Dee“ war damals ein echtes Paradebeispiel für eine kurzweilige Art der Trickanleitung. Diejenigen die Chris Mayhew nicht mochten, kamen allerspätestens mit der DVD „Safety“ voll auf ihre Kosten, denn dort ist zu sehen, wie Chris in einer düsteren Gasse als „Dank“ für seine schlechte Vorführung eines Close-Up Tricks zuerst ausgeraubt und anschließend brutal verprügelt wird. Auch hieran ist schön zu erkennen, dass Chris Mayhew mit einer großen Portion Selbstironie an seine Projekte heran geht und dass dieser Typ auch über sich selbst lachen kann – eine sehr sympathische Eigenschaft. Einen absoluten Höhepunkt in Chris Mayhews Schaffenswerken stellt zweifellos die englischsprachige DVD „A Series of Unfortunate Effects“ dar. Hier tritt Chris mit Unterstützung einiger anderer bekannter Magier als Schauspieler in Aktion und liefert einen sehr lustigen Spielfilm mit kurzweiliger Handlung. Im Laufe des Films werden während der unterhaltsamen Handlung eine Menge Zaubertricks entschlüsselt und man lernt als Zuschauer ganz nebenbei einige tolle Kartentricks. Wer auf humorvolle, lustige Trickanleitungen und unterhaltsame Zaubervorführungen steht, der sollte sich den Namen „Chris Mayhew“ unbedingt...

Die Enten von Harry Blackstone

am Okt 9, 2014 in Wissenswertes, Zauberkünstler

Der amerikanische Illusionist Harry Blackstone war ein Meister der Ablenkung. Er verstand es wie kaum ein Zweiter, die Blicke seiner Zuschauer zu lenken. Seine Spezialität war es, Dinge auf magische Weise verschwinden zu lassen. Einer von Blackstones bekanntesten Effekte dieser Art ist der Enten-Trick – dieser gilt unter Zauberkünstlern als Paradebeispiel für eine perfekte Finte. Ablenkung durch eine Finte. Von einer „Finte“ spricht man, wenn man die Blicke der Zuschauer bewusst vom eigentlichen Geschehen weg lenkt, indem man die Aufmerksamkeit des Publikums auf etwas richtet, das eigentlich völlig unbedeutend ist. Eine gängige Technik zur Ablenkung besteht z.B. darin, kleine Bewegungen durch auffällig große Bewegungen zu decken. Ein wichtiger Merksatz der Zauberer lautet daher: „Die große Bewegung deckt die kleine Bewegung“. Wo sind all die Enten hin? Bei Harry Blackstones Enten-Trick war es nicht anders – eine Finte war das Trickgeheimnis. Und diese Finte konnte Harry Blackstone dermaßen gut ausführen, dass niemand hinter das Trickgeheimnis kam. Auf der Bühne führte Harry Blackstone einige Enten in einen Pferch, der sich in der Mitte der Bühne befand (Pferch = Abgrenzung durch tragbare Zaun-Elemente). Während Harry Blackstone damit beschäftigt war, die Enten im Pferch zu fangen, trat plötzlich ein Assistent seitlich aus der Kulisse auf die Bühne und stürzte mit lautem Gepolter. Alle Blicke der Zuschauer richteten sich in diesem Moment natürlich auf den „verunglückten“ Helfer und auch Harry Blackstone würdigte den vermeintlich tollpatschigen Assistenten mit einem bösen Blick. Als sich Blackstone anschließend wieder seinen Enten zu wandte, waren diese verschwunden – der Pferch war leer. In jeder Show führte Harry Blackstone diesen Effekt auf gleiche Weise vor und jedes Mal musste der Assistent stolpern um die Blicke auf sich zu ziehen. Zum gleichen Zeitpunkt führte ein anderer Gehilfe die dressierten Enten einfach von der Bühne. So unglaublich es auch klingt, kein Zuschauer merkte je etwas...

Doctor Marraxens Literatur-Set für Straßenzauberkünstler

am Okt 1, 2012 in Aktuell, Zauberkünstler

Extrem außergewöhnlich, sehr unterhaltsam, völlig professionell und manchmal… oft… meist etwas skurril – all das trifft auf die Zauberkunst des Doctor Marrax zu. Mit bürgerlichem Namen heißt er Gerhard Matheis und alles begann in den frühen 80er Jahren, als er damals unter dem Namen „Magic Max“ erstmal öffentlich in Erscheinung trat und sein Können unter Beweis stellte. Noch heute nennen ihn viele Kollegen einfach „Max“. Die Zuschauer hingegen kennen ihn heute meist als „Doctor Marrax“. Die eingefleischten Fans von Doctor Marrax erkennt man an dem seltsamen Päckchen „Marrax o-Fax“ im Zauber- oder Wohnzimmerregal (das ist Doctor Marraxens ganz eigene Variante des Zaubersalzes). Neben zahlreichen Auszeichnungen und Preisen wie  z.B. dem 1. Platz beim „Internationalen Wettbewerb der Zauberkunst in St. Wedel“ oder den 1. Platz bei der „Deutschen Meisterschaft im Bereich Allgemeine Magie mit Vortrag“ kann er unter Anderem auch unzählige Erfolge mit Gruppen wie „Ein Magisches Spektakulum“ oder „Gebrüder Seltsam“ sowie eine Hauptrolle in dem Film „Stuttgart mi Amour“ vorweisen.  Seine aktuellsten Erfolge sind das Zaubertheater „Doctor Marrax & Söhne“ sowie „MagicMonday“ bzw. „Die Magischen Drei“. Wer im Bereich der Zauberei noch etwas dazu lernen wollte, was so in keinem Buch zu finden war, der tat gut daran, sich regelmäßig die Zauberei des Doctor Marax anzusehen. Viele Zauberkünstler haben sich auf diese Weise inspiriert und dadurch ihre eigenen Fertigkeiten verbessert. Seit Ende 2008 gibt es eine neue Möglichkeit, vom Wissen und der Erfahrung des Doctor Marrax zu profitieren: das Buch mit dem Titel „Anlocken – fesseln – abkassieren!“. Dies ist eine umfangreiche literarische Aufarbeitung der Straßenzauberei und sicherlich das vollständigste  Werk zu diesem speziellen Thema. Das Buch „Anlocken – fesseln – abkassieren!“ entstand in der Zusammenarbeit zwischen Doctor Marrax und Radalou – diese beiden Namen sind  sozusagen der Garant für Praxiswissen und Erfahrung. Die beiden Autoren geben mit diesem Buch einen Einblick in die Zauberszene und versorgen den Leser mit jeder Menge Fachwissen, Praxistipps und geschichtlichen Hintergründen zum Thema. Wer dieses Buch aufmerksam liest und den Inhalt verinnerlicht, der hat die besten Chancen um mit der eigenen Show auf der Straße (und auch anderswo) erfolgreich zu sein und Geld zu verdienen. Aktuell gibt es das Buch bei SteMaRo-Magic sogar mit handschriftlicher Signatur von Doctor Marrax. Und wer das Buch bestellt, der erhält völlig kostenlos gleich noch das Seminarheft von Doctor Marrax mit vielen Trickanleitungen zu praxistauglichen Effekten dazu. Für alle Lernbereiten und Lernwilligen ist dieses Buch eine echte Empfehlung und wer den Inhalt aufmerksam liest und verinnerlicht, der wird mit einer interessanten und kurzweiligen Lektüre sowie mit jeder Menge Insiderwissen belohnt. Und wer im Bereich der Straßenzauberei aktiv sein will und dort erfolgt haben möchte für den ist dieses Buch fast schon eine...

Gespräch mit Dima Andes über den Effekt X-cluded

am Apr 19, 2011 in Aktuell, Zauberkünstler

Der kreative Zauberkünstler Dima Andes sorgt zur Zeit mit einem mentalen Karteneffekt nicht nur bei Zuschauern sondern auch in der Zauber-Szene für Aufsehen. „X-cluded“ ist der Titel des Zaubertricks, der aufgrund seines durchdachten Trickprinzips durchaus auch als „Meisterwerk“ bezeichnet werden kann. Über die Entwicklung von „X-cluded“ gibt das nachfolgende kurze Interview mit Dima Andes Aufschluß: (Zitat von Dima Andes…) Ich führe X-Cluded jetzt schon ca. 6 Monate vor. Ich bin auf die Idee gekommen, weil ich den Effekt „Invisible Deck“ total genial finde. Allerdings hasse ich das Rau/Glatt Prinzip. Ich wollte eine Alternative finden die sauberer und einfacher in der Ausführung ist. Bei der ich auch nicht ständig Karten besprühen muss. Meine Idee war es eine Vorhersage auf einer vom Zuschauer genannten Karte unterzubringen. Wie markiert man eine Karte am besten? Erst habe ich andersfarbige Karten genommen und einfach einen Double Lift gemacht. So entstand ein großer Nachteil – die Karte konnte nicht rausgegeben/untersucht werden. Neue Denkweise – sauber enden! Mir ist die Idee gekommen ein „X“ auf die Karte zu malen. So könnte ich später sagen Ihre Karte habe ich markiert. Was sind die am häufigsten genannten Karten? So habe ich 10 Karten markiert Ass Herz 9 Pik Dame Herz usw. Aber was ist wenn aber der Zuschauer was anderes nennt? Also auch nicht perfekt. Die Entwicklung ging weiter und schließlich entstand „X-cluded“. Aber als ich die Methode hatte, hat es noch einige Zeit gedauert bis ich meinen Vortrag verfeinern konnte. Das lernt man am besten in dem man es vorführt. Mit „X-cluded“ habe ich selber einige meiner besten Zuschauerreaktionen erlebt. Das war auch ein Grund warum ich es mit der Zauberwelt teilen wollte. Ich erinnere mich noch genau wo eine Zuschauerin verzweifelt meine Hände griff. Ich wusste erst nicht was Sie wollte. Es stellte sich heraus – Sie dachte ich hätte einen Stift o.Ä. in der Hand. Sie war noch mehr erstaunt als Sie gesehen hat, dass ich keinen hatte. Oder manchmal wissen die Leute schon vorher was passieren wird. Ich hole das Deck aus meiner Tasche und sehe schon große Augen. Die Leute wissen was gleich passiert, gleichzeitig sagt der Verstand aber, dass dieses unmöglich ist. Einen weiteren Moment werde ich nie vergessen. Ich zeigte dieses Kunststück an einem Tisch für ca. 7 Leute. Die Stimmung war super. Alle waren am lachen und haben Witze gemacht. Ich ließ die gedachte X-Karte vom Zuschauer selbst umdrehen. Erst dachten wohl alle es wäre ein Witz. Als sie das X gesehen haben, war es plötzlich ganz ruhig. Die Leute saßen für ein paar Sekunden still und mit großen Augen rum. Sie konnten sich nicht erklären was passiert ist. Diese Momente werde ich nie vergessen. X-cluded gehört zu meinem festen CloseUp Programm. Genauso wie in Discos oder auf Partys. Ich gehe nie ohne diesen Zaubertrick raus. Besonders gefreut hat mich, als ich X-cluded im Zirkel vorgeführt habe und sogar so manch einen erfahrenen Zauberer habe staunen lassen. (…Zitat Ende) Mit der kürzlich erschienenen Anleitungs-DVD erhält man eine ausführliche, deutschsprachige Erklärung zu diesem Effekt. Einmal verstanden und geübt, kann man X-cluded ein Leben lang...

Magic Unlimited

am Mai 2, 2010 in Zauberkünstler

Der Name „Magic Unlimited“ steht für rasante Großillusionen mit hohem Wiedererkennungswert. Das Magic Unlimited-Team besteht aus den drei Künstlern Oscar, Renzo und Mara, diese waren 15, 13 und 14 Jahre alt, als sie 1996 beschlossen, zusammen die Gruppe „Magic Unlimited“ zu bilden. Sie wollten spektakuläre Zauberkünste und Magie mit moderner Musik, Tanz, Dynamik und Romantik kombinieren und wurden innerhalb weniger Jahre zu der am meisten gefragten europäischen Zauberergruppe. Bereits 1999 waren sie in Las Vegas zu Gast und der Fernsehsender NBC machte die Gruppe bald in ganz Nordamerika bekannt. Erfolge in Paris und im französischen Fernsehen schlossen sich an und gipfelten in der Verleihung der „Mandrake d’Or“, ein angesehener Preis, der jährlich für Zauberleistungen auf internationalem Niveau verliehen wird. Es folgten zahlreiche erfolgreiche Auftritte in den Niederlanden und als „Magic Unlimited“ Ende 2002 die Theaterbühne für sich entdeckte, waren bereits zu diesem Zeitpunkt ausverkaufte Hallen in ganz Europa garantiert. Heute sind Oscar, Renzo und Mara regelmäßig auf renommierten Varieté-Bühnen in Europa zu Gast. Bekannte Fernsehsendungen wie beispielsweise „Le plus grand Cabaret du Monde“ in Frankreich, „Traumtänzer“ und „Fernsehgarten“ in Deutschland sowie „World’s Greatest Magic“ in den USA laden diese jungen sympathischen Zauber-Entertainer regelmäßig ein. Oscar, Renzo und Mara sind inzwischen weltweit beliebte Zauberer. Zum Jahreswechsel 2009/2010 waren „Magic Unlimited“ bei der hochkarätigen Zaubershow „Magic! Zauber der Illusion“ im Münchener Prinzregententheater gebucht – das Auftritt war ein voller...

Nestor Hato – Manipulationen „a la Card“

am Apr 29, 2010 in Zauberkünstler

Nestor Hato ist ein neuer Stern am Himmel der magischen Welt. Dieser junge Zauberkünstler aus Frankreich, verzaubert das Publikum mit genialen Kunstgriffen und lässt die Manipulation der Karten in völlig neuem Licht erscheinen. Dynamisch, schnell und bunt ist seine Bühnenpräsenz, rasant und außergewöhnlich seine Zauberkunst. Der avantgardistische Künstler präsentiert zu schräger Musik mit ungezügelten Rhythmen eine Show, die in einem wahren Feuerwerk auf der Bühne zum Eskalieren kommt. Im Alter von 23 Jahren beschloss Nestor Hato, sich mit voll und ganz der Zauberkunst, hinzugeben. Schon kurz danach wird er von Presse und Publikum gefeiert. Er gewann bei verschiedenen Festivals und Kongressen wichtige Preise und wurde 2004 bei den französischen Meisterschaften der Manipulation mit dem Ersten Preis ausgezeichnet. Zudem war er im Pariser „Le crazy horse“ ebenso zu Gast wie im Berliner „Wintergarten“ oder im Casino von San Remo. Zum Jahreswechsel 2009 / 2010 erstaunte Nestor Hato bei der hochkarätigen Zaubershop „Magic! Zauber der Illusion“ im Münchener Prinzregententheater sein Publikum mit einer Show, die ihres gleichen sucht. Wer sich von Nestor Hato ein Stück weit in derWelt der Zauberkunst begleiten lassen möchte, der kann dies mit der gleichnamigen DVD „Nestor Hato“ aus dem Zauberfachhandel...