12.12

Der legendäre indische Seiltrick

Ist er gar ein Mythos? Der legendäre indische Seiltrick, bei dem sich ein Seil gen Himmel streckt? Dieses Paradebeispiel für orientalische Magie beschäftigte jahrhundertelang sowohl Gelehrte als auch Illusionisten, die vergeblich versuchten, hinter das Geheimnis dieses Zaubertricks zu kommen.

In einem Bericht eines arabischen Reisenden ist von einem chinesischen Magier aus dem 14. Jahrhundert zu lesen. Dieser Magier soll das Kunststück in einem Innenhof des Khan-Palastes in Hangtschou vorgeführt haben. Direkt vor den Augen der Zuschauer soll der Magier ein Seil gen Himmel geschleudert haben und anstatt herunter zu fallen, soll das Seil immer höher und höher geflogen sein, bis es schließlich zwischen den Wolken verschwand. Des Weiteren besagt der Bericht, dass anschließend ein kleiner Junge aus der Truppe des Künstlers an dem Seil empor geklettert sei, bis er schließlich ebenfalls in den Wolken verschwunden war. Als der Magier den Jungen aufforderte, wieder herab zu steigen, dieser jedoch nicht folgte, soll der Magier angeblich mit einem Krummsäbel am Gürtel an dem Seil hinterher geklettert sein. Im nächsten Moment ertönte ein lautes Geschrei und schließlich fielen Körperteile einzeln aus den Wolken herab. Danach kletterte der Magier wieder von den Wolken herab, setzte die Körperteile zu einem Ganzen zusammen und verpasste dem Jungen einen Tritt, so dass dieser augenblicklich wieder zum Leben erwachte und davon lief. Den arabischen Reisenden soll dieses Schauspiel wohl so mitgenommen haben, dass dieser ohnmächtig zusammen brach.
Danach reisten unzählige Illusionisten nach Indien um dem Zaubertrick auf die Spur zu kommen – jedoch ohne Erfolg.

Im Jahre 1955 behauptete ein indischer Guru namens Sadhu Vadramakrishna, dass er diesen Zaubertrick vor langer Zeit selbst einmal vorgeführt hätte. Auch wenn seine Darstellungen wenig detailliert und sehr vage waren, so enthüllte er zumindest, dass der indische Seiltrick nur im Dunkeln ausgeführt werden könne und dass die Wirkung dieses Tricks in erster Linie ein Erfolg von hellem Gegenlicht sei. Daraufhin spannte der zur Verdeutlichung einen dünnen Draht zwischen zwei Bäumen auf – dieser war von unten kaum mehr zu sehen. Das Seil, welches er während der Vorführung gen Himmel schleuderte, hatte an einem Ende einen Haken der so ähnlich wie ein Anker aussah. So hakte das Seil am Draht fest und es schien so als würde das Seil aus der Luft herab hängen. Laut Aussage von Sadhu Vadramakrishna handelte es sich bei den Assistenten des Magiers um geschickte Akrobaten, die sich oben auf dem Seil für einige Minuten problemlos halten konnten. Vom Gegenlicht der Fackeln (oder später vom Scheinwerferlicht) geblendet, sah es für  die Zuschauer so aus, als seien sowohl der Magier als auch sein Gehilfe im dunklen Himmel verschwunden.

Sadhu Vadramakrishna hatte sogar eine Erklärung für die legendäre grausige Zerstückelung gefunden. Hierzu ließ er Körperteile eines toten Affen, welche er unter seinem Umhang verbarg, herunterfallen. Anschließend versteckte er seinen Assistenten unter dem Mantel und schritt mit ihm zusammen wieder vom Himmel herab um dort unten angekommen den Gehilfen wieder in unversehrtem Zustand zu präsentieren.

In Anlehnung an den indischen Seiltrick gibt es bei SteMaRo-Magic.de eine Miniatur-Ausführung die zwar auf einem ganz anderen Trickprinzip beruht, dafür aber von Jedermann und überall ganz einfach vorgeführt werden kann. Der Zaubertrick wird dort im Zaubershop unter dem Namen “Stiff Rope” angeboten.

05.12

Der älteste Zaubertrick der Welt

Der Schriftsteller Alkiphron aus Athen berichtete bereits im 2. Jahrhundert nach Christus von einem Kunststück, das ihn “fast sprachlos” machte. Er schilderte, dass ein Mann drei kleine Gefäße auf einem dreibeinigen Tisch platzierte und anschließend weiße Kieselsteine unter die Gefäße legte. Alkiphron erzählte: “Er legte einen Stein nach dem anderen unter die Gefäße und dann schaffte er es, dass alle zusammen unter dem gleichen Becher zum Vorschein kamen. Ich weiß nicht, wie er das gemacht hat. Ein anderes Mal ließ er die Steine unter den Gefäßen verschwinden um sie anschließend aus seinem Mund wieder hervorzuholen.”

altes Becherspiel

altes Becherspiel

Alkiphron gelang es nicht, hinter das Geheimnis zu kommen. Von der Fingerfertigkeit des Zauberkünstlers verunsichert würde er diesen nur ungern in seinem Haus haben, er schrieb: “Alles würde er mir stehlen und mein Haus völlig ausplündern”.

Allerdings gehörte diese geschickte Manipulation schon damals zum Standardrepertoire eines Magiers. Das Becherspiel bzw. Hütchenspiel dürfte somit wohl eines der ältesten Zauberkunststücke der Welt sein – wenn nicht sogar das Älteste!

Möglicherweise kannte man das Becherspiel schon im Jahre 2200 vor Christus. In einem ägyptischen Grab in Beni Hasan gibt es eine Wandmalerei die über 4000 Jahre alt ist und auf der zwei Figuren mit umgedrehten Bechern dargestellt sind. Laut Aussagen von verschiedenen Historikern handelt es sich hierbei um eben diesen Zaubertrick – das Becherspiel.

Dieser Trick ist auch heute noch eine Standardnummer eines jeden professionellen Zauberkünstlers, obwohl sein Geheimnis in nahezu jedem Kinderzauberkasten enthüllt wird. An diesem Beispiel sieht man recht gut, dass es nicht auf das Trickgeheimnis sondern auf die Präsentation ankommt. Selbst ein uralter Trick dessen Geheimnis vielen Menschen bekannt ist, kann für eine Menge Verwunderung sorgen.

Übrigens: Das Becherspiel hat sogar königliche Anhänger! 1978 führte Prinz Charles das Becherspiel im Magic Circle in Großbritannien vor.

09.10

Die Enten von Harry Blackstone

Der amerikanische Illusionist Harry Blackstone war ein Meister der Ablenkung. Er verstand es wie kaum ein Zweiter, die Blicke seiner Zuschauer zu lenken. Seine Spezialität war es, Dinge auf magische Weise verschwinden zu lassen. Einer von Blackstones bekanntesten Effekte dieser Art ist der Enten-Trick – dieser gilt unter Zauberkünstlern als Paradebeispiel für eine perfekte Finte.

Ablenkung durch eine Finte.
Von einer “Finte” spricht man, wenn man die Blicke der Zuschauer bewusst vom eigentlichen Geschehen weg lenkt, indem man die Aufmerksamkeit des Publikums auf etwas richtet, das eigentlich völlig unbedeutend ist. Eine gängige Technik zur Ablenkung besteht z.B. darin, kleine Bewegungen durch auffällig große Bewegungen zu decken. Ein wichtiger Merksatz der Zauberer lautet daher: “Die große Bewegung deckt die kleine Bewegung”.

Wo sind all die Enten hin?
Bei Harry Blackstones Enten-Trick war es nicht anders – eine Finte war das Trickgeheimnis. Und diese Finte konnte Harry Blackstone dermaßen gut ausführen, dass niemand hinter das Trickgeheimnis kam. Auf der Bühne führte Harry Blackstone einige Enten in einen Pferch, der sich in der Mitte der Bühne befand (Pferch = Abgrenzung durch tragbare Zaun-Elemente). Während Harry Blackstone damit beschäftigt war, die Enten im Pferch zu fangen, trat plötzlich ein Assistent seitlich aus der Kulisse auf die Bühne und stürzte mit lautem Gepolter. Alle Blicke der Zuschauer richteten sich in diesem Moment natürlich auf den “verunglückten” Helfer und auch Harry Blackstone würdigte den vermeintlich tollpatschigen Assistenten mit einem bösen Blick. Als sich Blackstone anschließend wieder seinen Enten zu wandte, waren diese verschwunden – der Pferch war leer.

In jeder Show führte Harry Blackstone diesen Effekt auf gleiche Weise vor und jedes Mal musste der Assistent stolpern um die Blicke auf sich zu ziehen. Zum gleichen Zeitpunkt führte ein anderer Gehilfe die dressierten Enten einfach von der Bühne. So unglaublich es auch klingt, kein Zuschauer merkte je etwas davon.

08.10

Wenn aus Magie ein echter Kriminalfall wird

Dass Gegenstände verschwinden, ist in der Welt der Magie völlig normal. Ebenso gewöhnlich ist es, dass Dinge erscheinen. Diese Tatsachen sind auch Nichtmagiern bekannt. So dachte sich ein raffinierter Scheckbetrüger Ende der 80er Jahre: “Warum nicht einen Scheck verschwinden und dafür Geld erscheinen lassen”. Die Umsetzung dieses Vorhabens war dann jedoch gänzlich unmagisch, jedoch nicht weniger Effektvoll.

Den richtigen Riecher muss man haben.
In den drei Bundesstaaten Indiana, Illinois und Tennessee wurden plötzlich vermehrt merkwürdig riechende Schecks eingelöst. Die Schecks fühlten sich auch schmierig feucht an und wurden daher von den Bänkern zunächst moniert. Die Kunden erklärten daraufhin, dass die Schecks versehentlich ins Wasser gefallen seien. Daraufhin wurden diese Schecks in allen Fällen eingelöst und der entsprechende Gegenwert auf die Konten der Kunden gutgeschrieben.

Diesmal hatten die Banken den Schaden.
Kurz nach Einlösung der Schecks stellte sich heraus, dass diese mit einer Chemikalie getränkt worden waren. Je nach Umgebungstemperatur dauerte es zwischen 10 und 15 Stunden bis die Bankschecks zu Asche zerfielen. Noch bevor die Banken reagieren konnten, hoben die Betrüger das Geld von den Konten ab und verschwanden daraufhin spurlos. Aber nicht nur Banken sondern auch Geschäftsleute, die mit diesen Schecks bezahlt wurden, erlitten einen z.T. erheblichen Schaden.

Wer hat den Zaubertrick gesehen?
Zwischen Dezember 1987 und Februar 1988 wurden auf diese Weise mit ca. 20 Schecks insgesamt zwischen 50.000 und 80.000 Doller ergaunert – vielleicht auch etwas mehr, so genau weiß man das nicht. Kaum jemand hat jemals gesehen, wie sich so ein präparierter Scheck auflöste, da dies meist in einer Schublade oder während eines Transportes in einem gepanzerten Wagen praktisch unbemerkt vonstatten ging. Nur ein einziges Mal löste sich ein Scheck direkt vor den Augen eines Bankangestellten auf. Er sagte später aus, dass sich zunächst die Ecken des Schecks aufrollten und das Papier anschließend zerfiel. Dank dieser Beobachtung konnte der Betrug aufgedeckt werden. Später kamen dann noch einige Schecks zum Vorschein, die sich nur teilweise zersetzt hatten – so wurde die Spur noch klarer.

Der Fehler im System.
Dieser Scheckbetrug konnte nur durch einen Fehler im System funktionieren, der von den Betrügern schamlos ausgenutzt wurde. Nämlich wurden die Schecks von der Bank sofort auf das Kundenkonto gutgeschrieben, jedoch gab es eine Sperrfrist in der das Geld nicht abgehoben werden konnte. Während dieser Zeit wurde von der Verrechnungsstelle geprüft, ob der Scheck auch tatsächlich gedeckt war. Sofern ein Scheck einmal nicht gedeckt war, erhielt die Bank von der Verrechnungsstelle eine Negativmeldung und das Geld konnte von der Bank wieder eingezogen werden. Wenn die Bank hingegen binnen der Sperrfrist keine Negativmeldung von der Verrechnungsstelle erhielt, wurde das Geld freigegeben und an den Kunden ausbezahlt.

123-Tinte von Julius Frack

123-Tinte von Julius Frack

Dadurch, dass sich die Schecks bereits auf dem Weg zur Verrechnungsstelle auflösten, konnten diese auch nicht mehr geprüft werden und somit gab es keine Negativmeldung.

Und das Ende vom Lied?
Keiner der Betrüger konnte jemals überführt werden. Die relativ einfache Zusammensetzung der Chemikalie ist der Polizei und auch einigen Insidern bekannt. Über die Formel wird jedoch aus verständlichen Gründen das “Tuch des Schweigens” gedeckt.

Parallelen zur Zauberkunst von heute.
Der Zauberkünstler Julius Frack lässt zwar keine Schecks und auch kein Papier verschwinden, aber er benutzt zum Schreiben eine Tinte, die sich kurz nach dem Auftragen spurlos auflöst. Dies erinnert zwar an den oben genannten, verschwindenden Scheck, allerdings wird diese spezielle Tinte nicht im Zahlungsverkehr sondern in der Bühnenzauberei eingesetzt – und das mit sehr großem Erfolg.

25.09

Geldschein in Zitrone / in Orange – ein Klassiker in neuem Gewande

Der Zaubertrick bei dem ein Geldschein in einer Zitrone erscheint (englisch: Bill in Lemon) ist ein beliebter Klassiker und fast jeder namhaften Zauber führt irgendeine Version davon vor. Mit dem neuen Effekt “BiO – Bill in Orange” teilt der Zauberkünstler Markus Bender nun seine Version dieses Klassikers. Dies dürfte auch mit großer Wahrscheinlichkeit die überzeugendste und praxistauglichste Variante des Bill in Lemon Tricks sein. Markus Bender zeigt diesen Zaubertrick schon über 10 Jahre lang vor seinem Publikum und das stets mit großem Erfolg – nach jeder Show zerbrechen sich die Zuschauer noch für lange Zeit den Kopf darüber, wie der Geldschein in die Orange hinein gelangen konnte.

BiO - Bill in Orange

BiO - Bill in Orange

Im Unterschied zu anderen Versionen des Bill in Lemon Prinzips wird bei BiO – Bill in Orange kein Trickmesser und auch kein Aufsteck-Trichter zum Befüllen der Frucht verwendet. Die Orange kann zuvor und danach komplett vom Publikum untersucht werden und niemand kann daran irgendetwas Ungewöhnliches finden. Daher ist es für alle Zuschauer immer ein großes Rätsel, wie es denn sein kann, dass sich im Inneren der Orange tatsächlich genau der geliehene Geldschein befindet.

Neben der Methode und dem Trickprinzip erklärt Markus Bender auf der DVD “BiO – Bill in Orange” auch noch seine komplette ca. 8-minütige Routine nebst Vortrag, bei dem es auf humorvolle Weise um das Thema “D-Mark gegen Euro” sowie um “Falschgeld” geht. Die BiO – Bill in Orange Routine ist sehr einfach vorzuführen, so dass man sich komplett auf die Präsentation und auf die Interaktion mit den Zuschauern konzentrieren kann.

17.09

Hintergrundinformationen zu Daniel Madisons Gamblers DVD-Set

Bei den Madison Gamblers handelt es sich um ein wirklich geniales Trickkarten-System. Es macht kompliziert aussehende Techniken einfach und umgekehrt lässt es einfach Techniken in den Augen der Zuschauer extrem schwierig aussehen. Die Madison Gamblers sind jedoch nicht für absolute Anfänger geeignet, denn es der richtige Umgang mit den Trickkarten erfordert schon ein wenig Übung. Die Madison Gamblers nehmen niemandem die Arbeit ab!

Wer schon ein bisschen Erfahrung im Umgang mit Trickkarten hat, der kann die Madison Gamblers sehr gut dazu verwenden um das Publikum auf einfachste Weise sehr stark zu verblüffen – vor allem die Kritiker mit fachkundigem Blick. Die Madison Gamblers sind ein universell einsetzbares Requisit. Wer es nutzt, der entdeckt ganz schnell die Vielseitigkeit und eine Menge neuer Anwendungsmöglichkeiten.

Zwar mag es auch immer Zauberer geben für die einzig und alleine die Fingerfertigkeit zählt und die der festen Überzeugung sind, dass Falschspielertechniken grundsätzlich nur mit ganz gewöhnlichen Karten vorgeführt werden dürfen. Sollte dies auch Ihre Meinung sein, so sehen Sie sich am besten die zweite DVD zuerst an und erfahren Sie dabei, was Alex Pandrea, Brad Christian, Tony Chang und viele andere zu diesem Thema sagen.

Wer bei einem Trick nur die Technik an sich in den Mittelpunkt der Vorführung rückt, der hat den eigentlichen Zweck der Präsentation verfehlt, denn diese Einstellung geht meist zu Lasten der Zuschauerwirksamkeit und somit auch auf Kosten der Unterhaltung des Publikums. Was in Wirklichkeit zählt, ist einzig das, was von den Zuschauern wahrgenommen wird.

Wahrnehmung ist Realität – oder wie Daniel Madison es ausdrückt: “Wenn es ein Kartenspiel gibt, das eine Technik 10 mal einfacher macht und mich 10 mal besser aussehen lässt, dann können Sie verdammt sicher sein, dass ich diese Karten verwenden werde…”

09.09

Die neue Version der Erscheinenden Leiter (Appearing Ladder) von Wayne Rogers

Seit Wayne Rogers im Jahr 1998 die erste Erscheinende Leiter (Appearing Ladder) erfand, sind viele Jahre vergangen. Damals war für die magische Produktion der Leiter ein aufwändiges Rollensystem nötig, welches sich in einem Koffer befand. Die Idee war zwar genial und das System funktionierte auch (wenn auch sehr laut), aber es gab auch ein paar Probleme die sowohl die Haltbarkeit als auch die Handhabung angingen.

Und wie das immer so ist, wurden nach der Erfindung der erscheinenden Leiter zahlreiche Nachbauten bzw. Billig-Kopien in schlechter Qualität produziert. Einige der Kopien waren völlig untauglich, da sie zu instabil waren und somit auf die Zuschauer nicht echt wirkten. Andere Kopien wiederum waren zwar stabil, aber von der Handhabung her sehr unpraktisch.

Ein bekannter und verbreiteter Nachbau war zum Beispiel die Variante, bei der die Leiter aus einem schweren Werkzeugkasten herausgezogen wurde. Der Werkzeugkasten war hierbei nötig, da der Behälter ein gewisses Gewicht haben musste, was die ganze Sache sehr unführig machte. Der größte Nachteil dieser Variante lag jedoch darin, dass es für die Zuschauer unter bestimmten Umständen erkennbar war, auf welche Weise die Leiter entstand. Die Illusion wurde dadurch zerstört.

Bei der von SteMaRo-Magic.de angebotenen Erscheinenden Leiter (Appearing Ladder) handelt es sich um ein Original des Erfinders Wayne Rogers und zugleich um die neuste und am besten ausgereifte Variante. Wayne Rogers entwickelte dieses Produkt über die Jahre hinweg ständig weiter und perfektionierte es, bis schließlich diese nun angebotene Variante zustande kam.

Mit dieser Variante der Erscheinenden Leiter (Appearing Ladder) ist es nun zum aller ersten Mal möglich, gänzlich auf komplizierte Rollensysteme und auch auf schwere Kisten zu verzichten. Es ist zum Beispiel problemlos möglich, die Leiter aus einer gefalteten Zeitung heraus zu ziehen.

09.09

Die Appearing Ladder (erscheinende Leiter) in Kombination mit Pyro-Effekten

Die Erscheinende Leiter ist ideal für die Kinderzauberei geeignet! Natürlich gibt es viele verschiedene Einsatzmöglichkeiten, aber unter allen ist der Feuerwehr-Sketch mit Sicherheit einer der unterhaltsamsten.

Erscheinende Leiter

Erscheinende Leiter

Stellen Sie sich vor, Sie wollen z.B. einen Pyro-Effekt vorführen und Sie benötigen hierfür einen “Sicherheits-Assistenten”. Hierzu holen Sie sich eines der Kinder aus dem Publikum auf die Bühne. Anschließend öffnen Sie den Requisitenkoffer und holen daraus verschiedene Feuerwehr-Utensilien heraus. Das Kind bekommt z.B. einen Feuerwehrmantel über die Schulter, einen Feuerwehrhelm auf den Kopf und einen Wasserschlauch zum Löschen in die Hand. Zuletzt ziehen Sie dann noch eine ca. 2,30 Meter lange Feuerwehrleiter aus dem Requisitenkoffer heraus. Hiermit wäre die Feuerwache dann auch schon komplett und das junge Publikum kommt aus dem Staunen nicht mehr heraus. Anschließend können Sie mit den Pyroeffekten fortfahren.

Mit der Erscheinenden Leiter / Appearing Ladder von Wayne Rogers ist genau dieser Effekt möglich. Erhältlich bei SteMaRo-Magic.de

07.09

Kleine aber feine Unterschiede beim Spring-Hocker

Der perfekte Spring-Hocker (Jumping Stool) ist aus Leichtmetall gefertigt und bietet somit höchste Stabilität bei niedrigstem Gewicht. Genau dieses Modell ist nun bei SteMaRo-Magic.de erhältlich!

Spring-Hocker / Jumping Stool

Spring-Hocker / Jumping Stool

Ältere Modelle des Spring-Hockers wurden aus Gewichtsgründen oftmals aus hohlen Kunststoff-Rohren hergestellt. Diese Spring-Hocker waren nicht besonders stabil und gingen oft schon nach kürzester Zeit kaputt (allerspätestes, wenn der Hocker versehentlich in der Luft nicht richtig gefangen wurde und auf den Boden purzelte).

Später wurden dann vermehrt Modelle aus Eisen und Stahl gefertigt. Diese waren zwar stabiler als die Kunststoff-Versionen, jedoch waren sie meistens aufgrund des höheren Gewichtes auch viel zu träge für eine überzeugende Vorführung.

Mit dem Spring-Hocker von SteMaRo-Magic.de erhalten Sie nun eine perfekte Ausführung aus Leichtmetall, die sich durch ein geringes Gewicht und zugleich hohe Stabilität auszeichnet.

07.09

So kann man den Spring-Hocker auch noch vorführen

Neben der klassischen Vorführung, bei welcher der Spring-Hocker vom Bühnenboden senkrecht nach oben springt, gibt es auch noch eine witzige Vorführvariante mit einem Koffer. Hierzu benötigt man zunächst einen großen und zugleich flachen Koffer, in welchem der Spring-Hocker aufgespannt hinein gelegt wird. Der Koffer wird dann zu geklappt und schon ist man bereit für die Vorführung.

Der Koffer wird zunächst auf den Bühnenboden gelegt und dann ein ganz kleines Stück auf geklappt. Hierbei muss man mit der Hand in den Spalt greifen und den Spring-Hocker fest nach unten in den Koffer hinein drücken, so dass man den Deckel ganz öffnen kann, ohne dass der Hocker gleich davon springt.

Sobald der Deckel des Koffers vollständig geöffnet ist, kann man die Hand ganz schnell weg ziehen und den Hocker blitzartig aus dem Koffer heraus springen lassen. Auch hierbei ist natürlich wieder auf eine freie Flugbahn zu achten.

Für das Publikum ist es ein extrem witziges Ereignis, wenn der relativ große Hocker aus dem flachen Koffer heraus springt. Richtig inszeniert und in eine passende Comedy-Vorführung verpackt ist dies ein echter Knaller!

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