24.04

Brainstorm, Brainstorm Pocket oder Scribble?

Die Gedanken eines anderen Menschen lesen zu können ist ein großes Ziel der Mentalisten. Tatsächlich gibt es viele Möglichkeiten und Techniken, um dies zu bewerkstelligen – einige davon sind mehr und andere weniger praktikabel – darunter wiederum einfache und schwierige. Was liegt näher um aus den besten und zuverlässigsten Methoden die einfachste auszusuchen? Auf dieser Suche stößt man schnell auf drei Hilfsmittel die speziell für Mentalisten entwickelt wurden: Brainstorm, Brainstorm Pocket und Scribble. und schon stellt sich die Frage, worin unterscheiden sich diese drei Hilfsmittel und welches ist das Beste für die eigene Gedankenleser-Routine?

Zunächst einmal die drei Hilfsmittel im kurzen Überblick:

Brainstorm

Brainstorm

- Brainstorm ist ein so genanntes Impression Device, dabei handelt es sich um einen Gegenstand der Notizen des Zuschauers auf unauffällige Art an den Zauberkünstler übermittelt. In diesem Fall ist das ganze in einem normal aussehenden A4 Schreibbrett verbaut und somit lässt sich das geheime Hilfsmittel problemlos auf der großen Bühne bzw. im StandUp-Bereich einsetzen. Das Schreibbrett ist transparent so dass alle Zuschauer direkt sehen können, dass weder davor noch dahinter irgendetwas versteckt ist. Gerade auf die größere Distanz im StandUp-Bereich bringt dies gleich einen großen Glaubwürdigkeits-Bonus.

Brainstorm Pocket

Brainstorm Pocket

- Brainstorm Pocket ist sozusagen der kleine Bruder des oben genannten Brainstorm. Die Funktionsweise ist exakt die gleiche, nur das Format ist anders (10,7 cm x 18,5 cm). Wer also nicht auf der großen Bühne steht sondern eher  in unmittelbahrer Nähe zu den Zuschauer steht oder sitzt, der wird in der Pocket-Variante einige Vorteile entdecken, denn Brainstorm Pocket ist aufgrund des kleineren Formates handlicher und kann so ganz einfach in der Hosentasche oder in der Jackentasche transportiert werden. Das Board ist bei dieser Ausführung schwarz aber der mitgelieferte Filzstift ist exakt der gleiche. 

Scribble

Scribble

- Scribble basiert zwar auf dem gleichen Grundprinzip wie Brainstorm und Brainstorm Pocket, jedoch ist das Gimmick in diesem Fall variabler einsetzbar und kann dadurch in Spielkarten oder in Visitenkarten versteckt werden. Entsprechend ist der Trickablauf auch etwas anders. Wo die Brainstorm-Boards meist direkt und unverblümt in Mental-Effekten zum Einsatz kommen, kann man Scribble z.B. auch als Kartentrick tarnen. Aufgrund der umfangreicheren Einsatzmöglichkeiten ist bei Scribble eine ausführliche, deutschsprachige  Anleitungs-DVD dabei wohingegen die beiden oben genannten Varianten “Brainstorm” und “Brainstorm Pocket” mit Booklet geliefert werden.

 
Um nun unter diesen drei Varianten die richtige Wahl zu treffen kann man einfach wie folgt vorgehen:

  1. Will man auf der Bühne und vor großem Publikum Gedanken lesen? Wenn “Ja”, dann ist “Brainstorm” die richtige Wahl (also die A4-Große Variante). Falls “Nein”: weiter bei 2.
  2. Will man in erster Linie Gedanken lesen in Form von klassischen Mentalismus oder will man diesen Effekt auch mal am Tisch sitzend mit Karten vorführen (oder gar impromptu mit Visitenkarten vor Geschäftspartnern und Kunden)? Falls es eine reine, klassische Mental-Nummer werden soll, ist man mit Brainstorm Pocket ideal bedient. Falls man mehr Abwechslung möchte: weiter bei 3.
  3. Für Abwechslung und variable Anwendungsmöglichkeiten ist Scribble die ideale Entscheidung. (Falls nun noch Zweifel sind: weiter bei 4.)
  4. Wenn man sich nicht auf Kompromisse einlassen möchte kann man selbstverständlich auch beliebig kombinieren – am meisten Sinn macht dabei entweder die Kombination “Brainstorm und Brainstorm Pocket” oder “Brainstorm und Scribble”.

Abschließend lässt sich nur noch feststellen, dass jedes der drei genannten Hilfsmittel seine ganz eigenen Vorteile hat. Wer diese für sich zu nutzen weiß, der kann damit für jede Menge Begeisterung und für verblüffte Gesichter bei den Zuschauern sorgen. Etwas Übung gehört natürlich wie immer dazu, allerdings ist die Handhabung bei allen drei Hilfsmitteln sehr einfach und unproblematisch.

08.03

Penta-Flash Zauber-Set Verlosung Februar 2012

Wie bereits per Newsletter angekündigt fand kürzlich bei SteMaRo-Magic.de eine Verlosung statt. Unter allen Gästebuch-Einträgen und Produktbewertugen die im Februar 2012 eingetroffen sind, wurden insgesamt 3 Zauber-Sets von Penta-Flash mit einem Wert von jeweils 100 Euro verlost.

Inhalt des Penta-Flash Zauber-Sets

Inhalt des Penta-Flash Zauber-Sets

 
Inhalt der verlosten Penta-Flash Zauber-Sets:

1 x Finesse DVD
2 x Finesse Streifen
1 x Penta-Thread Universal
1 x Penta-Thread ExtraSlim
1 x Penta-Flash Paper Weiß
1 x Penta-Flash Paper Rot
1 x Penta-Flash Paper Grün
1 x Penta-Flash Paper Schwarz

 
 

Insgesamt sind in diesem Zeitraum 279 Produktbewertungen und 53 Gästebucheinträge geschrieben worden, somit lag die Gewinn-Chance bei knapp 1:110.

Ein herzlicher Glückwunsch geht an die folgenden drei Gewinner:

Johannes H. aus Marbach
Vincenzo S. aus Wendhausen
Angela S. aus Bremerhaven

Vielen Dank an dieser Stelle noch einmal an alle die mitgemacht haben!

23.09

Artikelbewertungen und Transparenz

Bei der Vielfalt an Produkten und Möglichkeiten ist es oft nicht einfach, den Überblick zu behalten. Ganz besonders trifft das auch auf den Zauberartikel-Markt zu, denn das Verhältnis von verfügbaren Artikeln (sehr viele) zu den potentiellen Käufern (recht überschaubarer, kleiner Kreis) ist hier besonders Divergent. Was liegt da näher, als sich an den Erfahrungen anderer Käufer zu orientieren? Produktbewertungen sind auch (…oder gerade eben…) im Bereich des Zauberfachhandels eine sehr wichtige Entscheidungshilfe!

Aus diesem Grund gibt es bei SteMaRo-Magic schon seit langer Zeit die Möglichkeit, Artikel zu bewerten. Jeder kann seine Meinung über ein Produkt kundtun und seine eigenen Erfahrungen mit dem jeweiligen Zauberartikel schildern – für alle sichtbar, natürlich.

Transparenz und Neutralität seitens Hersteller und Verkäufer sind hierbei natürlich oberstes Gebot und bei SteMaRo-Magic selbstverständlich. Daher gelten folgende Grundlagen:

  • Jeder darf bewerten (außer Mitarbeiter und Hersteller für deren eigene Produkte)
  • Sowohl negative als auch neutrale und positive Bewertungen werden 1:1 online gestellt (es findet keine Selektion statt – die ehrliche Meinung zählt!)
  • Jede Bewertung wird vom System automatisch mit dem jeweiligen Datum versehen (für einen besseren Überblick über Trendbeständigkeiten und eventuelle Änderungen am Produkt)
  • Ein Durchschnittswert über alle Bewertungen wird automatisch vom System errechnet (um auf den ersten Blick zu zeigen wie die Mehrheit über den jeweiligen Artikel denkt)

Vom 22. bis zum 23.September 2011 fanden die SteMaRo-Bewertungstage statt… in diesem Zeitraum wurden alle Bewertungen die mehr als 5 Sätze umfassen (egal ob negativ, neutral oder positiv) mit der Gutschrift eines extra SteMaRo-Bonuspunktes auf das Kundenkonto des Bewertungs-Autors belohnt. Um auch hierbei die größtmögliche Transparenz beizubehalten wurden alle Bewertungen die hiervon betroffen sind (… die also mit einem SteMaRo-Bonuspunkt belohnt wurden…) ganz klar gekennzeichnet. Dadurch ist es für jeden Onlineshop-Besucher auf den ersten Blick sofort möglich, zu erkennen, ob eine Produktbewertung innerhalb oder außerhalb des Rahmens der SteMaRo-Bewertungstage abgegeben wurde.

An dieser Stelle gilt ein ganz besonderer Dank all denen, die sich die Mühe gemacht haben, eine Produktbewertung zu verfassen.

Bleibt nur noch zu Sagen: Ihre Meinung zählt!

29.07

“Out of this World” oder “der Kartentrick des Jahrhunderts”

Der “Professor” Dai Vernon nannte es den “Kartentrick des Jahrhunderts” und das mit gutem Grund. Die Rede ist vom der Kartenroutine “Out of this World” von Paul Curry.

Das Trickprinzip von “Out of this World” sorgt weltweit bei Zauberkünstlern immer wieder für Faszination und so wundert es nicht, dass seit Paul Curry unzählige Variationen und Verbesserungen hinzu gekommen sind. Mittlerweile verbigt sich hinter dem Titel “Out of this World” nicht mehr nur ein Trick sondern vielmehr ein ganze Serie an unterschiedlichen, wenn auch sehr ähnlichen Effekten.

Best of all Worlds

Best of all Worlds

Einen tiefen Einblick in die Entstehung, den Aufbau und die unterschiedlichen Varianten von “Out of this World” gibt das englischsprachige Buch mit dem Titel “Best of all Worlds”. Dieses Buch beinhaltet sowohl Historisches und Wissenswertes sowie Technisches und Theoretisches zum wohl besten Kartentrick der Welt – kurz gesagt: in diesem Buch ist alles über den Effekt “Out of this Wold” enthalten. Mehr als 30 Routinen basierend auf einem Grundprinzip werden genau und detailliert entschlüsselt und dargelegt… einige davon sind alt, einige davon sind neu und einige davon wurden noch nie zuvor veröffentlicht.

Wer nun in diese Thematik einsteigen oder sein Wissen erweitern möchte, der wird beim Blick in dieses Buch sicherlich gut fündig werden.

05.05

Worin unterscheiden sich die verschiedenen Würfelkästen?

Würfelkästen unterscheiden sich sowohl in der Optik als auch in der Funktionsweise… Jeder Hersteller hat gewissermaßen seine eigene Art der Würfelkasten-Konstruktion, daher wird ein direkter Vergleich unumgänglich. 

In der Handhabung sind jedoch alle eigentlich recht einfach und man muss keine schwierigen Griffe üben… um nun den richtigen Würfelkasten für die eigene Show zu finden, kann man sich folgende Details einmal durch den Kopf gehen lassen:

Würfelkasten Standard

Würfelkasten Standard

Der “Würfelkasten Standard” sieht relativ natürlich aus… wie ein kleines Holzkästchen. Es gibt Zauberkünstler, die genau das wollen, da der andere Würfelkasten (also der “Würfelkasten Professional”) ganz klar als Zauberrequisit erkennbar ist. Wenn man also darauf Wert legt, dass das Requisit unscheinbar und normal aussieht, dann wird der “Würfelkasten Standard” eine Überlegung wert sein.

Würfelkasten Professional

Würfelkasten Professional

Der “Würfelkasten Professional” ist dafür um einiges besser verarbeitet und bietet zudem noch den Vorteil, dass der Würfel selbst aufklappbar ist… außerdem befinden sich sowohl auf der Vorder- als auch auf der Rückseite Türchen, dadurch ist es möglich, den Zuschauer komplett durch den Würfelkasten hindurch sehen zu lassen. Fazit: Wenn man auf gute Verarbeitung und ideale Funktionalität Wert legt, wird man sich voraussichtlich für den Würfelkasten Professional entscheiden.

Der Griff am “Würfelkasten Professional” ist recht praktisch, denn er erleichtert die Vorführung erheblich und verhindert, dass einem der Kasten bei der Vorführung aus der Hand gleitet. Allerdings ist gelegentlich genau dieser Griff auch der “Stein des Anstoßes” bei so mancher Fach-Diskussion, denn optisch wirkt der Kasten dadurch eher unnatürlich. Man sieht sofort, dass es sich um ein Zauberrequisit handelt (aber genau genommen wird man wohl kaum davon ausgehen dürfen, dass ein Würfelkasten

Würfelkasten Professional (offen)

Würfelkasten Professional (offen)

ohne Griff für einen Zuschauer wie ein Wohnzimmer-Kästchen aussieht). Und spätestens wenn man mit einem Würfelkasten zaubert, weiß der Zuschauer, dass es sich bei dem Kasten um ein Zauberrequisit handelt… daher ist die Vortrags-Weise und das Timing sowie die Authentizität des Zauberkünstlers viel wichtiger als die Frage ob “mit” oder “ohne Griff”.

Was allerdings eine große Rolle spielt, ist die Qualität. Der “Würfelkasten Standard” ist da eher funktional und bietet ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis… aber an die hohe Qualität des “Würfelkasten Professional” kommt er nicht heran. Was also Präzision und Stabilität angeht ist der “Würfelkasten Professional” der Spitzenreiter.

Würfelkasten Professional (3D-Ansicht)

Würfelkasten Professional (3D-Ansicht)

Würfelkasten Standard (3D-Ansicht)

Würfelkasten Standard (3D-Ansicht)

21.04

Oster-Geschenke bei SteMaRo-Magic

Ach du dickes Ei! Pünktlich zu Ostern gibt es auch dieses Jahr bei SteMaRo-Magic.de wieder etwas zu Suchen und zu Finden. In der Detail-Ansicht vieler Artikel ist direkt unter der Produktbeschreibung ab sofort bis einschließlich 25.04.2011 ein buntes ZauberEi versteckt.

Wer dieses ZauberEi finden und darauf drückt, der bekommt ein “4-Farb Blendo-Set” als kostenloses Oster-Geschenk in den Warenkorb gelegt (Diese Aktion gilt für alle Bestellungen, die bis einschließlich 25.04.2011 getätigt werden).

Das gratis Blendo-Set besteht aus vier Seidentüchern, einem 4-farb Blendo-Tuch und einer Daumenspitze sowie einer deutschen Trickbeschreibung.

Der klassische Effekt mit dem Blendo-Set läuft folgendermaßen ab: In der Hand halten Sie vier verschiedenfarbige Tücher, welche Sie einzeln vorzeigen und dann nacheinander in Ihre Faust stopfen. Eine magische Bewegung folgt und dann öffnen Sie Ihre Faust. Zum Erstaunen des Publikums haben Sie nun nur noch ein einziges, vierfarbiges Tuch in der Hand – auf magische Weise haben sich die vier einzelnen Tücher miteinander zu einem großen, bunten Tuch verbunden.

Ein Besuch des SteMaRo-Magic Onlineshops während der Ostertage lohnt sich also…

19.04

Gespräch mit Dima Andes über den Effekt X-cluded

Der kreative Zauberkünstler Dima Andes sorgt zur Zeit mit einem mentalen Karteneffekt nicht nur bei Zuschauern sondern auch in der Zauber-Szene für Aufsehen. “X-cluded” ist der Titel des Zaubertricks, der aufgrund seines durchdachten Trickprinzips durchaus auch als “Meisterwerk” bezeichnet werden kann.

Über die Entwicklung von “X-cluded” gibt das nachfolgende kurze Interview mit Dima Andes Aufschluß:

(Zitat von Dima Andes…) Ich führe X-Cluded jetzt schon ca. 6 Monate vor. Ich bin auf die Idee gekommen, weil ich den Effekt “Invisible Deck” total genial finde. Allerdings hasse ich das Rau/Glatt Prinzip. Ich wollte eine Alternative finden die sauberer und einfacher in der Ausführung ist. Bei der ich auch nicht ständig Karten besprühen muss.

Meine Idee war es eine Vorhersage auf einer vom Zuschauer genannten Karte unterzubringen. Wie markiert man eine Karte am besten? Erst habe ich andersfarbige Karten genommen und einfach einen Double Lift gemacht. So entstand ein großer Nachteil - die Karte konnte nicht rausgegeben/untersucht werden.

Neue Denkweise – sauber enden! Mir ist die Idee gekommen ein “X” auf die Karte zu malen. So könnte ich später sagen Ihre Karte habe ich markiert. Was sind die am häufigsten genannten Karten? So habe ich 10 Karten markiert Ass Herz 9 Pik Dame Herz usw. Aber was ist wenn aber der Zuschauer was anderes nennt? Also auch nicht perfekt. Die Entwicklung ging weiter und schließlich entstand “X-cluded”.

Aber als ich die Methode hatte, hat es noch einige Zeit gedauert bis ich meinen Vortrag verfeinern konnte. Das lernt man am besten in dem man es vorführt. Mit “X-cluded” habe ich selber einige meiner besten Zuschauerreaktionen erlebt. Das war auch ein Grund warum ich es mit der Zauberwelt teilen wollte. Ich erinnere mich noch genau wo eine Zuschauerin verzweifelt meine Hände griff. Ich wusste erst nicht was Sie wollte. Es stellte sich heraus – Sie dachte ich hätte einen Stift o.Ä. in der Hand. Sie war noch mehr erstaunt als Sie gesehen hat, dass ich keinen hatte.

Oder manchmal wissen die Leute schon vorher was passieren wird. Ich hole das Deck aus meiner Tasche und sehe schon große Augen. Die Leute wissen was gleich passiert, gleichzeitig sagt der Verstand aber, dass dieses unmöglich ist.

Einen weiteren Moment werde ich nie vergessen. Ich zeigte dieses Kunststück an einem Tisch für ca. 7 Leute. Die Stimmung war super. Alle waren am lachen und haben Witze gemacht. Ich ließ die gedachte X-Karte vom Zuschauer selbst umdrehen. Erst dachten wohl alle es wäre ein Witz. Als sie das X gesehen haben, war es plötzlich ganz ruhig. Die Leute saßen für ein paar Sekunden still und mit großen Augen rum. Sie konnten sich nicht erklären was passiert ist. Diese Momente werde ich nie vergessen.

X-cluded gehört zu meinem festen CloseUp Programm. Genauso wie in Discos oder auf Partys. Ich gehe nie ohne diesen Zaubertrick raus. Besonders gefreut hat mich, als ich X-cluded im Zirkel vorgeführt habe und sogar so manch einen erfahrenen Zauberer habe staunen lassen. (…Zitat Ende)

X-cluded von Dima Andes

X-cluded von Dima Andes

Mit der kürzlich erschienenen Anleitungs-DVD erhält man eine ausführliche, deutschsprachige Erklärung zu diesem Effekt. Einmal verstanden und geübt, kann man X-cluded ein Leben lang vorführen.

18.04

Zaubertricks

Zaubertricks unterliegen, wie so vieles Andere auch, ständig einem Wandel der Zeit. Einst waren Zaubertricks nur einem engen Kreis von Magiern zugänglich und entsprechend streng wurde auch das Geheimnis hinter den Zaubertricks vor der Veröffentlichung bewahrt. Zu jener Zeit ging von den Magiern generell eine ganz besondere Ausstrahlung aus – mal wurden sie als Hof-Künstler sehr verehrt und mal als Hexer verbrannt. So wogen sich Vorteile und Nachteile oftmals gegenseitig auf.

Auch Taschenspieler nutzen Zaubertricks für deren Geschäft. Zwar waren Menschen früher empfänglicher für Taschenspielertricks aber trotzdem fallen noch heute viele Menschen - vermutlich geblendet von den falschen Gewinnaussichten – auf die Zaubertricks der Taschenspieler herein. 

Es stellt sich nun die Frage, was für eine Bedeutung haben Zaubertricks in der heutigen Zeit noch und wie könnte es in Zukunft aussehen? Um auch den Taschenspieler zurück zu kommen – dieser wird zum Glück der Zauberbranche – heute von kaum einem Menschen mehr als Magier sondern nahezu überall als “Trickbetrüger” eingestuft. Die Verbindung zwischen Zauberei und Taschenspielerei beschränkt sich daher auf einen sehr kleinen Bereich in dem ein echter Zauberkünstler die Taschenspielertricks zu Unterhaltungszwecken verwendet.

Aber auch der Hof-Zauberer dient heute nicht mehr als Beispiel für einen Zaubertrickser – klar – denn er ist mittlerweile ausgestorben.

Daher nun zum aktuellen Stand der Dinge: Zaubertricks werden heutzutage hauptsächlich von Profis zum Verdienen des Lebensunterhaltes oder von Amateuren als Hobby und zu reinen Unterhaltungszwecken verwendet. In Einzelfällen kommt es vor, dass ein Hobbyzauberkünstler auch in den Bereich des Profi-Zauberkünstlers eindringt und Buchungen gegen Gagen annimmt – dies geschieht leider oftmals zum Leidwesen der Berufszauberer die einem Preis-Dumping unterliegen und dadurch einen Auftrag verlieren. Aber das ist ein Thema für sich.

Der Profi-Zauberer stellt sich i.d.R. mehrere Programme aus passenden Zaubertricks zusammen um für die meisten Situationen ein Standard-Repertoire zu haben – so haben die meisten Berufszauberer ein CloseUp- und ein StandUp-Programm sowie eine Hand voll Zaubertricks für das Table-Hopping. Mittlerweile sind auch Mental-Programme immer mehr gefragt und dafür geht der Trend vom reinen Bühnen-Programm mit Groß-Illusionen nach und nach zurück.

Im Amateur- bzw. Hobby-Bereich sind die Zaubertricks meist weniger gut ausgesucht und kaum aufeinander abgestimmt. Die Ansprüche sind da einfach nicht so hoch, weil meist nur der Spaß und die Unterhaltung und nicht ein zahlender Auftraggeber dahinter steht. Dies bring allerdings auch mit sich, dass viele Amateure und Hobby-Zauberkünstler oft ein sehr großes Repertoire an Zaubertricks haben, denn in diesem Bereich wird viel ausprobiert und herumexperimentiert. Ein Zaubertrick wird da oftmals einfach so vorgeführt, weil er dem Zauberkünstler gerade so in den Sinn kommt und ohne dass dieser in ein Rahmenprogramm passt. Solange der Unterhaltungswert stimmt ist das da auch durchaus legitim.

Unter den Amateuren bzw. Hobby-Zauberkünstlern finden sich viele unterschiedliche Personenkreise – eine genaue Abgrenzung ist da schwer zu machen. Aber große Gruppen sind neben den reinen “Hobbyisten” wohl heutzutage Eltern und Großeltern, die für Ihre Kinder und Enkel zaubern sowie Schüler die auf dem Pausenhof mit schnellen und visuellen Zaubertricks so richtig auftrumpfen. Manchmal würde man es kaum glauben, wie fingerfertig und geschickt so man ein 12 jähriger schon ist.

Eine ganz besondere Gruppe an Zauber-Interessenten darf allerdings auch nicht vergessen werden – es handelt sich dabei um diejenigen, die in vielen Fällen zwar kaum oder nur wenig zaubern aber dafür nahezu jeden Zaubertrick und dessen Funktionsweise kennen… gemeint ist die Gruppe der Zaubertrick-Sammler. Viele kreative Erfindungen gehen auf das Konto dieser Gruppe und vermutlich sind die Mitglieder dieser Gruppe nicht nur die wahren Kenner sondern auch die Trickerfinder und Zaubertrick-Archivare der Zukunft.

Und beim Stichwort “Zukunft” kommen wir schließlich zum Blick in die selbige: Nachdem bereits zur jetzigen Zeit nahezu alle Zaubertricks entschlüsselt sind und da fast jeden Tag ein neu erfundener Zaubertrick veröffentlicht wird, kann man nicht davon ausgehen, dass man in Zukunft mit dem reinen Wissen um das Geheimnis hinter einem Zaubertrick schon aus der Menge hervorstechen kann… hierzu wird wohl schon einiges mehr nötig sein. Wie es eben immer so ist, steigen die Anforderungen und die Ansprüche – vermutlich wird das reine Funktionsprinzip der Zaubertricks immer mehr in den Hintergrund treten und dafür die Präsentation und das “Wie” immer wichtiger werden. Der Trend zeichnet sich ganz klar ab, denn wo man früher mit einer geschickten Apparatur ohne jegliche Fingerfertigkeit und ohne jegliche schauspielerische Fertigkeiten schon einen enormen Unterhaltungswert bieten konnte, wird man mit der gleichen Show heute nur noch müdes Gähnen ernten. Schaut man sich die wirklich erfolgreichen Zauberkünstler einmal genau an, so erkennt man, dass neben der schauspielerischen Leistung und einem ausgeklügelten Programm-Plan auch jede Menge “Persönlichkeit” und “psychologische Feinabstimmung” in der Zaubershow steckt. Wer also langfristig mit Zaubertricks unterhalten will muss nicht nur Zaubertricks kennen sonder mit den Zaubertricks ansprechen und fesseln können. Die Herausforderung der Zukunft heißt also “noch mehr Kreativität”.

Zusammenfassend lässt sich also sagen: Wer sich Zaubertricks nur Kauft und vorführt wird langfristig nicht über den Hobby-Bereich hinaus kommen. Wer hingegen Zaubertricks kauft, sich damit befasst und eigene Einflüsse mit einfliesen lässt, der hat einen realistische Chance auch langfristig als professioneller Zauberkünstler angesehen und gebucht zu werden.

Natürlich spiel heutzutage auch der Preis eine entscheidende Rolle und genau das macht es den Berufszauberkünstlern oftmals besonders schwer. Nicht nur dass man ständig mit dem Auftraggeber feilschen muss uns sich gute Argumente überlegen muss um seinen preis zu rechtfertigen sondern auch die Tatsache, dass es immer einen gibt, der es noch billiger macht. Aber auch da ist ganz klar: Wer einen Zauberkünstler buchen möchte und nicht bereit ist, eine professionelle Gage zu bezahlen, der wird auch keine professionelle Show und keine professionell vorgeführten Zaubertricks bekommen. Und wie vorher schon angesprochen wurde – die Leute wollen nicht Gähnen sondern mit gut vorgeführten Zaubertricks unterhalten werden… und genau das ist der Grund, warum der professionelle Zauberkünstler auch nach kurzfristigen “Schlechtwetter-Phasen” nicht aussterben wird.

Zaubertricks gab es schon vor zig Jahren und es wir sie auch in vielen hundert Jahren noch geben. Und wenn man die Entwicklung bis zur heutigen Zeit ansieht, dann darf man sich auf die Zukunft der Zaubertricks freuen, denn sicherlich wird die Entwicklung nicht stoppen und so wird und die Zukunft noch viel Freude und viel Unterhaltung mit unglaublichen und unvorstellbaren Zaubertricks bescheren. Lassen wir uns überraschen!

14.04

X-cluded von Dima Andes released

Der neue Zaubertrick mit dem Titel “X-cluded” von Dima Andes wurde nun veröffentlicht und ist somit ab sofort über den Zauberfachhandel erhältlich.

X-cluded von Dima Andes

X-cluded von Dima Andes

Bei “X-cluded” handelt es sich um einen gelungenen Mental-Effekt mit Spielkarten. Bei diesem Zaubertrick erscheint eine Markierung auf genau derjenigen Karte, die der Zuschauer zuvor frei gewählte hat. Im Gegensatz zu ähnlichen Effekten (z.B. Invisible Deck) wird bei X-cluded keine Rau-Glatt-Präparation verwendet. Das bedeutet also, dass man die Karte ohne viel Zählen und ohne Fingerfertigkeit einfach aus dem Kartendeck heraus ziehen und als Souvenir an den Zuschauer verschenken kann.

Auf den Punkt gebracht: Der Zuschauer entscheidet sich für eine beliebige Spielkarte und stellt sich in Gedanken vor, wie er diese mit einem Filzstift markiert. In dem Moment in dem er die Karte zum ersten mal nennt, zieht der Vorführende ein Kartenspiel aus der Hosentasche, fächert dieses auf und sucht unter all den verschiedenen Karten genau die vom Zuschauer gewählte heraus. Im Gegensatz zu den restlichen Karten ist die Zuschauer-Karte mit einem dicken X markiert – also genau so wie es sich der Zuschauer in Gedanken vorgestellt hat.

Besonders stark ist an diesem Effekt, dass die Handlung absolut verzögerungsfrei geschieht. der Zuschauer nennt seine Karte und schon erscheint diese im Kartendeck mit einer Markierung.

07.04

Warum gibt es immer weniger Rau-Glatt-Sprays?

Eine gutes Frage: Warum gibt es in Europa immer weniger Rau-Glatt-Sprays? Und warum ist das Rau-Glatt-Spray von SilverSteam plötzlich nicht nur für Profis sondern für jeden Zauberkünstler erhältlich?

Früher war es ganz normal, dass man in jedem Zauberfachhandel ein Rau-Glatt-Spray oder sogar mehrere verschiedene Sorten dieser Präparations-Sprays kaufen konnte. Auch heute noch wird Rau-Glatt-Spray dringend benötigt um damit Trickkarten-Spiele wie Invisible Decks und Brainwave-Decks usw. herzustellen oder aufzufrischen. Viele Tricks funktionieren nur noch mit Rau-Glatt-Spray, aber dennoch sind nahezu alle dieser Sprays aus dem Handel verschwunden. Stattdessen gibt es plötzlich das Rau-Glatt-Spray vom Hersteller “SilverSteam”, wo gerade dieses lange Zeit in der Öffentlichkeit kaum erhältlich war. Hierfür gibt es mehrere Gründe:

  1. Die meisten Rau-Glatt-Sprays kommen aus Amerika und enthalten verschiedene chemische Stoffe, die in Deutschland nicht zugelassen sind. Der Import und das Inverkehrbringen dieser Sprays ist in vielen Fällen gesetzeswidrig und weder für die Gesundheit noch für die Umwelt gut.
  2. Rau-Glatt-Sprays fallen beim Transport unter die Kategorie “Gefahrgut”. Was zunächst erschreckend klingt, hat allerdings in erster Linie Auswirkung auf die Versandkosten. Da die meisten Rau-Glatt-Sprays aus Amerika kommen ist beim Import eine große Strecke zu überwinden. Um den Sicherheitsrichtlinien gerecht zu werden, müssen diese Sprays als Gefahrgut gekennzeichnet und abgefertigt werden, dadurch entsteht bei den Speditionen ein erheblicher Aufwand und für den Händler bedeutet das dann eben hohe Kosten. Die meisten amerikanischen Rau-Glatt-Sprays sind in Anbetracht der Füllmenge und der Inhaltsstoffe nicht für den Gefahrgutversand “optimiert” und können daher nicht als “LQ” (Limited Quantity) verschifft werden – will man solche Sprays unter Einhaltung aller gesetzlichen Richtlinien nach Deutschland importieren, fallen i.d.R. Gebühren an die 2 bis 3 mal so hoch sind wie der Preis des Sprays selbst. Kurz gesagt – der Import dieser Sprays verursacht so hohe Kosten, dass diese Artikel für den Weiterverkauf viel zu teuer werden.
  3. Beim Weiterversand an den Endkunden wiederholt sich die oben genannte Sache mit dem Gefahrguttransport noch einmal. Somit fallen also nicht nur beim Import sondern auch beim Versand an den Kunden erhebliche Kosten und Aufwände an.
  4. In der EU sind für chemische Gefahrstoffe zahlreiche Kennzeichnungs-Richtlinien einzuhalten. All diese Richtlinien werden von den meisten amerikanischen (bzw. ausländischen) Rau-Glatt-Sprays nicht erfüllt, da diese nicht für den europäischen Markt gemacht wurden.  
  5. Kaum ein ausländisches Rau-Glatt-Spray hat ein Sicherheitsdatenblatt gemäß den EU-Richtlinien. Und für den Verkauf in Europa sind diese Sicherheitsdatenblätter grundsätzlich erforderlich. Um so ein Sicherheitsdatenblatt erstellen zu können, muss zu dem Rau-Glatt-Spray ein chemisches Gutachten erstellt werden und eine Einstufung vorgenommen werden. Bisher gibt es das bei kaum einem Rau-Glatt-Spray und somit ist ein Vertrieb dieser Artikel von vorne herein seit der Verschärfung der Richtlinien nicht mehr auf legalem Wege möglich.
  6. Auch für die Sprühdose gibt es gesetzliche Vorschriften hinsichtlich Beschaffenheit und Material. Diese Richtlinien (z.B. Aerosol-Verpackungsverordnung) gilt es natürlich ebenfalls einzuhalten und das ist bei ausländischen Produkten ebenfalls oftmals problematisch.

Neben diesen Punkten gibt es noch ein paar weitere Hindernisse, die dem Verkauf der meisten Rau-Glatt-Sprays im Wege stehen.

Rau-Glatt-Spray

Rau-Glatt-Spray

Allerdings gibt es – wie bereits erwähnt – auch gute Nachrichten, denn der Hersteller “SilverSteam” (welcher früher ausschließlich an ausgesuchte Profis aus der Szene verkaufte) hat diese Hürde genommen und das wohl beste Rau-Glatt-Spray der Welt für den europäischen Markt geöffnet. Derzeit ist das Rau-Glatt-Spray (Roughing Fluid) von SilverSteam eines der wenigen auf dem ganzen Zauber-Markt welches alle Richtlinien komplett erfüllt. So wird nicht nur dem Gesetz sondern auch dem Schutz der Gesundheit und dem Erhalt der Umwelt Rechnung getragen.

Außerdem muss erwähnt werden, dass das Rau-Glatt-Spray von SilverSteam lange Zeit ein Insider-Tipp war und für die Öffentlichkeit nicht erhältlich gewesen ist. Nachdem das Spray hauptsächlich in Amerika verkauft wurde und schließlich auch an eine kleine Zahl von Profis in Deutschland geliefert wurde, war nach der Verschärfung der gesetzlichen Richtlinien auch ein entsprechendes Reagieren des Herstellers nötig um für die Kunden in Deutschland und in der EU weiterhin problemlos erreichbar zu bleiben. Um in diesem Zuge auch die Kosten des Rau-Glatt-Sprays in Grenzen zu halten, wurde der Vertrieb auf den Fachhandel ausgeweitet. Das hat schließlich dazu geführt, dass das beste Rau-Glatt-Spray von SilverSteam nun auch über den gut sortierten Zauber-Fachhandel z.B. bei SteMaRo-Magic.de erhältlich ist.

Powered by SteMaRo-Magic.de
Copyright © 2012 Zaubertricks.org