16.07

Angle Z von Daniel Madison – ein Effekt der schon oftmals im TV vorgeführt wurde

Der bekannte Zauberkünstler David Blaine hat den Kartentrick “Angle Z” – also den Effekt mit einer abgerissenen Kartenecke – für die beiden Promis Jason Sudeikis und Olivia Wilde in dem Special “Wahr oder Magie” des australischen TV-Senders ABC vorgeführt.

Auch andere herausragende Künstler der Magie – von Dan White (“The Supernaturalist” auf Channel Discovery) bis hin zu Calen Morelli (Berater von David Copperfield) – haben Angle Z vorgeführt. Der Zauberkünstler Dynamo zeigte diesen Effekt ebenfalls mit großem Erfolg.

11.07

Visitenkarten eindrucksvoll und mit persönlicher Note überreichen – “The Business” von Romanos macht es möglich

Eine Visitenkarte wird ist ein Hilfsmittel welches sich der Geschäftspartner bzw. der Kunde möglichst lange aufbehalten soll – nur so ist die Wahrscheinlichkeit eines späteren Geschäftskontaktes möglichst hoch. Aus diesem Grund wird oftmals viel Zeit und Mühe in die Gestaltung der Visitenkarte investiert. Es wird das beste Papier und der hochwertigste Druck gewählt und dann? Ja, dann wird die schöne Karte oftmals fast schon beiläufig überreicht.

The Business von Romanos

The Business von Romanos

Der Zauberkünstler Romanos hat sich dieser Thematik angenommen und ein spezielles Visitenkarten-Euti aus Edelstahl entwickelt, mit dessen Hilfe man die Visitenkarten im Zuge eines Zaubertricks aushändigen kann. Wer diese Methode nutzt, der kann sich sicher sein, dass die soeben überreichte Visitenkarte beim Kunden noch lange für Aufmerksamkeit sorgen wird. Dieses Visitenkarten-Etui ist unter dem Namen “The Business” als Komplettset inklusive Anleitungs-DVD erhältlich.

Mit dem speziellen Visitenkarten-Etui ist es möglich, quasi die Gedanken des Zuschauers bzw. des Kunden zu lesen – und das geht so: Der Zuschauer bekommt eine von Ihren Visitenkarten überreicht und wird darum gebeten, auf deren Rückseite einen Gedanken (ein Wort, eine Zahl, eine Zeichnung – völlig egal) zu notieren. Natürlich wenden Sie sich währenddessen ab, so dass Sie definitiv nicht sehen können, was der Zuschauer da zeichnet bzw. an was er da gerade denkt.

Der Zuschauer darf die Visitenkarte danach in das schöne Visitenkarten-Etui aus Edelstahl zurück stecken, so dass niemand mehr zugriff auf diese Karte hat. Jedoch sind Sie bereits jetzt in der Lage, genau zu benennen, an was der Zuschauer denkt. Nach einer kleinen schauspielerischen Show-Einlage legen Sie sich fest und benennen den Gegenstand oder das Wort, welches der Zuschauer zuvor auf der Visitenkarte notiert hat. Als Beweis wird die Visitenkarte nun wieder aus dem Etui entnommen und somit hat der Zuschauer neben Ihren Kontaktdaten auch noch ein schönes Andenken welches sicherlich noch öfter für Gesprächsstoff sorgen wird.

Unter dem Titel “The Business” von Romanos ist das komplette Set erhältlich, bestehend aus dem speziellen Visitenkarten-Etui sowie ein zusätzliches unpräpariertes Etui (beides aus hochglanzpoliertem Edelstahl) und einer englischsprachigen Anleitungs-DVD.

10.07

Der erste Kartentrick nach nur 10 Minuten Übungszeit

Vor den Erfolg hat der liebe Gott den Schweiß gesetzt – so oder so ähnlich lautet ein gängiges Sprichwort. In den meisten Fällen trifft dies auch zu, jedoch würde kaum jemand glauben, dass gerade die Kartenzauberei eine Ausnahme darstellt. Tatsächlich gibt es einige Kartentricks, die zwar erstaunlich aussehen und für den Zuschauer ein unergründbares Mysterium darstellen, die jedoch in der Handhabung extrem einfach sind und kaum Übung erfordern. Tricks dieser Kategorie werden als “Selbstgänger” bezeichnet.

Kartenzauberei für Anfänger

Kartenzauberei für Anfänger

Gerade wenn man im Bereich der Zauberei ein Neuling bzw. ein Anfänger ist, können solche einfachen Effekte einen guten Einstieg bieten. Sinn der Sache ist es, dass man schnell ein Erfolgserlebnis hat und auf diese Weise Lust auf mehr bekommt. Und genau auf dieser Idee baut das umfangreiche deutschsprachige Doppel-DVD-Set namens “Kartenzauberei für Anfänger” auf – schon bereits ca. 10 Minuten nach dem Einlegen der DVD sind Sie in der Lage, Ihren ersten Kartentrick vorzuführen. Vorkenntnisse oder eine besondere Begabung sind hierfür NICHT nötig!

Bei dem oben genannten Kartentrick handelt es sich um eine mysteriöse Übereinstimmung zwischen Ihnen und dem Zuschauer. Hierzu lassen Sie vom Zuschauer eine Spielkarte wählen, während Sie ebenfalls eine Wahl treffen. Obwohl der Zuschauer nicht beeinflusst wurde und er die wirklich völlig freie Wahl hatte, stellt sich heraus, dass er zufällig die gleiche Spielkarte gewählt hat wie Sie. Der Effekt trägt den Titel “Do as I do” und macht wirklich Spaß bei der Vorführung – mit der Doppel-DVD “Kartenzauberei für Anfänger” gehört dieser Effekt schon nach ca. 10 Minuten zu Ihrem Repertoire.

09.04

Die Geschichte der US Playing Card Co

Die US Playing Card Company ist weltweit der größte und zugleich der bekannteste Hersteller von Spielkarten. Wer sich auch nur ein klein wenig mit Zauberei beschäftigt oder sich für hochwertige Spielkarten interessiert, der kommt an diesem Hersteller kaum mehr vorbei. In vielen Kasinos sieht man Karten der Sorte “Bee” und in nahezu jedem amerikanischen Haushalt sowie auch in vielen Filmen sind die bekannten Bicycle-Karten zu finden. Und genau wie diese Karten, so blickt natürlich auch der Hersteller auf eine lange, traditionsreiche Geschichte zurück.

Alles begann im Januar 1867:
A. O. Russell, Robert J. Morgan, James M. Armstrong und John F. Robinson Jr. bildeten eine Partnerschaft und kauften von den Eigentümern des “Cincinnati Enquirer” den Druckereibereich, der sich in der ersten und zweiten Etage in der College Stret 20 in Cincinnati, Ohio befand. Das Unternehmen startete mit dem Firmennamen “Russell, Morgan & Co.”, den beiden Druckern in der Partnerschaft.
In der College Street druckte man Theater- und Zirkusposter, Plakate und Etiketten. Im Jahre 1872 waren die Geschäfte dermaßen angestiegen, dass man größere Räumlichkeiten suchen musste und im November 1872 zog man dann in ein neues, vierstöckiges Gebäude in der Nähe der Race Street in Downtown Cincinnati.

Anfang 1880:
Mr. Russell schlug seinen Partnern vor, in die Herstellung von Spielkarten einzusteigen, ein Industriezweig, der sich im Monopol einiger East Coast Unternehmen befand. Die Partner waren einverstanden und man erweiterte das Gebäude um zwei Etagen, d.h. insgesamt nun ein sechsstöckiges Gebäude. Es wurden eigens für Russell, Morgan & Co. viele neue Maschinen entworfen und gebaut. Das erste Kartenspiel war am 28. Juni 1881 fertig. Ca. 20 Mitarbeiter fertigten ab diesem Zeitpunkt 1600 Packungen pro Tag.

1891:
Aus “Russell, Morgan & Company” wurde “The United States Printing Company” (USPC). Bereits drei Jahre später (1984) hatte sich das Spielkartengeschäft in solch einem Maße entwickelt, dass man es aus der Printing Company ausgliederte. Es entstand “The United States Playing Card Company” (USPCC).
Die United States Playing Card Company verschaffte sich sofortige Vorteile durch den Erwerb anderer namhafter Unternehmen: die Standard Playing Card Co. (Chicago), die Perfection Card Co. (New York) und New York Consolidated Cards (NYCC). Die Vorgeschichte von NYCC geht auf das Jahr 1833 zurück, als Lewis I. Cohen seine Vierfarbendruckpresse für Spielkarten perfektionierte. Die berühmten “Bee” Spielkarten, die heute noch von USPCC vertrieben werden, entstanden bei New York Consolidated in 1892.

Der Joker
Der Joker ist eine amerikanische Erfindung ungefähr aus dem Jahre 1865 mit unterschiedlichem Erscheinungsbild auf den Bicycle Karten. Der erste Joker stellt einen Mann auf einem Hochrad dar, später auf einem normalen Fahrrad. Dann folgte eine Reihe von Spielkarten-Königen auf Fahrrädern. Diese Radfahrer radeln an einem Meilenstein mit der Markierung “808″ vorbei. Entgegen mancher Meinungen hat diese Zahl keine mystische Bedeutung. Sie ist lediglich eine Referenznummer zur Unterscheidung anderer Marken des Unternehmens (wie z. B. “606″).

Die Statue der Freiheit
Auf dem Pik Ass befindet sich ein anderer Code, mit dem das Druckjahr des Decks erkennbar ist. Das Ass-Symbol zeigt innen eine Frau, deren rechte Hand auf einem Schwert und einem Schild ruht, während sie in der linken Hand einen Olivenzweig hält. Das Design wurde inspiriert von der Skulptur “Statue of Freedom” des amerikanischen Bildhauers Thomas Crawford, die auf der Kuppel des Kapitols in Washington, D.C., im Jahre 1865 angebracht wurde.

1900:
Die United States Playing Card Company musste erneut expandieren und zog von Downtown Cinicinnati in eine neu erbaute Fabrik in Nordwood mit einer Gesamtfläche von ca. 55.000 Quadratmeter. Alleine die Produktionsanlage verfügte über ca. 15.000 Quadratmeter an Produktionsfläche.

Der Glockenturm
Ein Neo-Romanischer Glockenturm (4 Stockwerke hoch) wurde 1926 oben auf dem 4-stöckigen Hautgebäude des Unternehmens errichtet. In diesem Turm befand sich ein Glockenspiel mit 12 Glocken, in einer Größe von ca. 20 cm bis hin zu 2 Meter. Dies war das erste Glockenspiel, das für den Rundfunk gebaut wurde. Das Glockengeläute war elektronisch mit der Radiostation WSAI verbunden, die von der United States Playing Card Company von 1922 bis 1930 betrieben wurde und sich auch im USPC Gebäude befand. Das Hauptanliegen des Radiosenders war, das Bridgespiel durch Bridgeunterricht per Radio zu fördern. Damals gab es keine Begrenzung der Reichweite des Radiosenders und die Übertragung von WSAI war so klar und stark, dass sie bis nach Neuseeland reichte. WSAI wurde dann letztendlich in den 1930er Jahren an die Crosley Radio Corporation verkauft.

Der 2. Weltkrieg
Während des 2. Weltkrieges arbeitete das Unternehmen geheim mit der US Regierung zusammen, um spezielle Kartendecks herzustellen, die als Geschenk an die amerikanischen Kriegsgefangenen in deutschen Lagern geschickt wurden. Wenn man diese Karten befeuchtete, lösten sie sich voneinander und offenbarten Kartenausschnitte mit exakten Fluchtwegen. USPCC stellte während des Krieges auch so genannte “Spotter” Karten her, die die charakteristischen Formen von Panzern, Schiffen und Flugzeugen der mächtigeren Länder abbildeten. Das Unternehmen half auch beim Nähen von Fallschirmen für Antipersonen-Splitterbomben.

Das Pik Ass
Das Pik Ass erfüllte einen berühmten Zweck im Vietnamkrieg. Im Februar 1966 schrieben zwei Leutnants der “C”-Kompanie, 2. Bataillon, 35. Regiment, 25. Infanterie-Division an die United States Playing Card Company und baten um Decks, die nichts anderes als das Bicycle Pik Ass enthalten sollten. Die Karten waren bei der psychologischen Kriegsführung nützlich. Der Viet Cong war sehr abergläubisch und hatte große Angst vor diesem Pik Ass. Dies ist zurückzuführen auf die ehemalige Besatzung Indo-Chinas durch die Franzosen. Beim französischen Wahrsagen mit Karten prophezeite das Ass Tod und Elend. Der Viet Vong hat sogar die Freiheitsstatue (Lady Liberty) als Göttin des Todes angesehen. USPCC lieferte Tausende dieser Decks gratis an die amerikanischen Truppen in Vietnam. Die Decks befanden sich in einer schlichten weißen Verpackung mit der Aufschrift “Bicycle Secret Weapon” (Bicycle Geheimwaffe”). Die Karten wurden von den Soldaten willkürlich im Dschungel und in feindlichen Dörfern verstreut. Angeblich soll allein schon der Anblick der Bicycle Ass Karte viele Viet Cong zur Flucht veranlasst haben.

1986:
Das Unternehmen erwarb Heraclio Fournier, S.A., den größten Spielkartenhersteller Europas. 1987 übernahm USPCC auch die Arrco Playing Card Company, den drittgrößten Spielkartenhersteller im Land. Die International Playing Card Company, ein kanadisches Tochterunternehmen der USPCC seit 1914, war von 1928 bis 1991 auch in der Kartenherstellung tätig. Heute ist die International Playing Card Company eine Vertriebs- und Marketingorganisation mit Sitz in Ontario. Die United States Playing Card Company hatte mehrere neue Besitzer: Diamond International in 1969, Jessup & Lamont in 1982 und Frontenac in 1989.

07.03

Die Sonderrolle der Pik-Ass-Karte – Warum das Pik-Ass immer etwas Besonderes ist?

Egal bei welchem Kartendeck, die meisten Spielkarten schauen irgendwie relativ gleich aus. Jedoch nicht die Pik-Ass-Karte, sie spielt meist eine Sonderrolle. Abgesehen von den Rückseiten und den Jokern, ist die Pik-Ass-Karte normalerweise die einzige Karte die mit einem ganz besonderen künstlerischen Design versehen ist, je nach Kartenhersteller und Kartentyp. Einige Karten sind simpel gestaltet wie eine einfache Zeichnung, andere wiederum sind so kunstvoll wie ein buntes Schaufenster.

Aber wie kam es zur Sonderrolle der Pik-Ass-Karte? Warum ist das Pik-Ass immer etwas Besonderes? Verschiedene Aspekte sind hier zu berücksichtigen:

Steuerrecht
Die Steuern sind wieder einmal schuld daran. Vor 1765 wurden in England verkaufte Spielkarten gestempelt, um nachzuweisen, dass die Steuern oder Abgaben gemäß der International “Playing Card Society” (Internationale Spielkarten-Gesellschaft) entrichtet worden sind. Von 1765 an wurde das Pik-Ass von der Behörde gedruckt und jedes Ass in einem Kartendeck musste diesen Stempel tragen als Nachweis dafür, dass die Steuern gezahlt worden sind. Aufgrund des Stempelsteuergesetzes mussten auch die amerikanischen Kolonien dieselbe Steuer entrichten. Ab 1862 wurde das Gesetz geändert und die Kartenhersteller durften ihre eigenen Stempelaufdrucke verwenden. Obwohl das Gesetz gänzlich in 1960 aufgehoben wurde, behielten die Kartenhersteller die Tradition der aufwändigen Gestaltung der Pik-Ass-Karte bei.

Markenzeichen
Die gesetzliche Möglichkeit, plötzlich einzigartige Ass-Karten entwerfen zu dürfen, führte dazu, dass Kartenhersteller extra Markenzeichen entwickelten. Einige dieser Ass-Karten, wie man sie z.B. in den Spielkarten “Tally-Ho” und “Bee” findet, sind immer noch nach mehr als 100 Jahren in Gebrauch. Einige Kartenverleger, u.a. Dougherty, New York Consolidated Card und Russell/Kalamazoo, haben laut Auskunft der Enzyklopädie der amerikanischen Kartenspiele (The Hochman Encyclopedia of American Playing Cards) unterschiedliche Designs je nach Markenzeichen verwendet. Aber nur ein Kartenhersteller gab der Pik-Ass-Karte eine ganz spezielle Sonderrolle…

Die Legendäre Lady
…die U.S. Playing Card Co., Hersteller der legendären “Bicycle Rider Back Cards”, verwendete ein einziges Design für die meisten ihrer Spielkarten. Es handelt sich um ein ikonisches Design: es zeigt eine Frau mit Schwert und Schild in ihrer rechten Hand und einem Olivenzweig in ihrer Linken. Das Design wurde inspiriert von der Skulptur “Statue of Freedom” des amerikanischen Bildhauers Thomas Crawford, die auf der Kuppel des Kapitols in Washington, D.C., im Jahre 1865 angebracht wurde. Obwohl sich andere Design-Elemente geändert haben, bestehen die urspründlichen Pik- und Dame-Spielkarten unverändert seit fast 150 Jahren.

Motörhead Song
Das Pik-Ass wurde in dem Song “Ace of Spades” der britischen Metal Band Motörhead im Jahr 1980 verewigt. Der Leadsänger Lemmy Kilmister erklärte 2011 gegenüber dem Mojo Magazin, der Song sei “nur eine Versinnbildlichung zum Thema Gambling und all seinen Klischees.” Obwohl der Song nur auf Platz 15 der Single Charts in England landete, gilt er als einer der besten Metalsongs aller Zeiten. Der Sender “VH1″ nannte ihn in 2009 den zehntbesten Hardrocksong aller Zeiten.

Beim Kartenspielen
Die Pik-Ass-Karte wurde lange Zeit als die ranghöchste Karte im Kartendeck angesehen, aber nur ein einziges bedeutendes Kartenspiel weist ihr tatsächlich dieses Spitzenplatz zu: “Spades” – ein reines Stichspiel. Hingegen beim Hearts, Poker, Crazy Eights, Rummy, Cribbage, sogar Solitaire, sind die Ass-Karten anderen Karten untergeordnet.

In der Zauberei
Die größte Wertschätzung findet das Pik Ass vermutlich bei Zauberern. Wir sehen, wie Zauberer ihre Lieblingskarten in Tricks einbauen und wie sie eine Pik-Ass-Karte als Bestandteil ihrer Routine benutzen – hauptsächlich weil diese Karte eine wiedererkennbare und sehr beliebte Karte ist. Die Pik-Ass-Karte wird auch am häufigsten von Zuschauern ausgewählt. Es gibt eine Menge Zauberkünstler, die das Pik-Ass meiden, wenn sie Zuschauer darum bitten, an eine Karte zu denken, weil es sonst zu einfach und zu offensichtlich wäre.

25.02

Münz-Palmagen und Palmage-Techniken Lernen leicht gemacht

Befragt man verschiedene Zauberkünstler nach ihren ersten Palmage-Versuchen so bekommt man in nahezu allen Fällen die gleichen Aussagen zu hören. “Alles sah anfangs irgendwie künstlich / verkrampft aus und die Münze wollte auch nicht so richtig halten. ”

Wenn man gerade dabei ist, Münz-Palmagen (also das heimliche Halten von Münzen in der Handinnenfläche) zu erlernen, so kann man an dieser Stelle schon einmal beruhigt sein: Nur weil es nicht auf Anhieb klappt und sich irgendwie fremdartig anfühlt, bedeutet das noch nicht, dass man irgendetwas falsch macht!

Zum Üben der Palmage empfiehlt es sich zu Beginn eine möglichst große Münze zu verwenden. Dadurch wird es einfacher und man kann sich auf die Handhabung konzentrieren. Wenn man die Münze auf die Handfläche legt und mit der Daumenwurzel einklemmt, dann krümmt sich zwar die Hand, aber die Münze hält schon mal – dadurch ist der erste Schritt zur perfekten Palmage-Technik bereits getan. Durch ständiges Üben stellt man sehr schnell fest, dass sich die Münze immer leichter einklemmen lässt und zwar mit einer immer geringeren Krümmung der Hand! Mit der Zeit kann man dann immer kleinere Münzen verwenden und die Technik dadurch optimieren.

Generell ist es aber ganz wichtig, dass man so viel und so oft wie möglich palmiert. Nur wenn man die Palmage-Technik in den Alltag einbaut und ständig anwendet, geht alles in “Fleisch und Blut” über. Eine ideale Übung ist z.B. die Münze zu palmieren während man andere Tätigkeiten ausführt… z.B. beim Schreiben, beim spazieren Gehen, beim Telefonieren oder beim Lesen. Die Münze wird sich anfangs wie ein Fremdkörper anfühlen, doch mit der Zeit wird man Eins mit der Münze und die Palmage-Technik wird zur Selbstverständlichkeit. Ab diesem Punkt funktioniert alles wie von selbst.

12.09

Tobias Ismaier mit zwei neuen Zauber-DVDs am Start

“Recovery” und “Energy” heißen die beiden Effekte von Tobias Ismaier die heute ganz aktuell im Handel erschienen sind.

Recovery von Tobias Ismaier

Recovery von Tobias Ismaier

Beide Effekte funktionieren komplett ohne Gimmicks! Geliefert wird jeweils eine ausführliche deutschsprachige Anleitungs-DVD die alles enthält, was man wissen muss um die Effekte erfolgreich vorführen zu können.

Bei “Recovery” handelt es sich um eine neuartige TnR-Routine. Hierbei wird wie – sonst auch – eine Spielkarte oder eine Visitenkarte in vier Teile zerrissen und anschließend auf magische Weise wieder zusammen gefügt. Eine Besonderheit ist hierbei jedoch, dass die Karte vom Zuschauer vorab unterschrieben und diesem nach der Vorführung als Souvenir überreicht wird.

Energy von Tobias Ismaier

Energy von Tobias Ismaier

Bei “Energy” sind gleich zwei Unterschriften von zwei unterschiedlichen Zuschauern im Spiel und das auch noch auf verschiedenen Karten. Diese Unterschriften werden zunächst weg gezaubert, dann wieder zum Erscheinen gebracht und zum Schluss werden beide Unterschriften auf eine einzige Karte übertragen – natürlich auf mysteriöse Weise. Es handelt sich hierbei sozusagen um eine verbesserte Version des Anniversary-Waltz-Effektes.

Alle zwei Effekte sind sehr praxistauglich und mit ganz normalen, unpräparierten Karten vorführbar. Ermöglicht wird dies durch sehr raffinierte und kreative Trickprinzipien welche von Tobias Ismaier entwickelt wurden.

18.12

Unterstützung und Engagement im Jahr 2012

Wie in jedem Jahr hat sich SteMaRo-Magic auch 2012 wieder sozial engagiert. Zu Beginn der Adventszeit haben wir insgesamt 2.000 Päckchen Bicycle-Spielkarten völlig kostenlos an soziale Einrichtungen in ganz Deutschland und Österreich versendet. An dieser Stelle geht ein ganz herzlicher Dank an alle SteMaRo-Magic-Kunden, denn nur durch deren Unterstützung und Treue wurde dieses soziale Projekt ermöglicht.

Auch die Unterstützung von Zauberkünstlern wurde in diesem Jahr noch einmal verstärkt. Zum einen wurde das jährlich von SteMaRo-Magic zur Künstlerförderung bereitgestellte Budget zum dritten mal in Folge erhöht und zum anderen konnten noch mehr Buchungen vermittelt werden als je zuvor.

Im Jahr 2012 wurden durch SteMaRo-Magic exakt 284 Buchungen erfolgreich an Künstler bzw. SteMaRo-Kunden vermittelt (und das völlig provisionsfrei). Der Geschäftsführer der Firma SteMaRo-Magic (Stefan Rothneiger) sagte hierzu:

“Es ist für uns selbstverständlich, dass wir unsere Kunden unterstützen, wo es nur geht. Wir erhalten laufend Anfragen von Personen und Firmen die einen (oder mehrere) Zauberkünstler suchen. Vor allem zu Weihnachtsfeiern, Hochzeiten und Geburtstagen sind Zauberkünstler immer gefragt und sehr oft landen Interessenten bei der Internetsuche auf unserer Webseite. Auch von verschiedenen Theater-Betrieben und aus der gehobenen Gastronomie kommen laufend Anfragen. Wir vermitteln dann sofort an Künstler die bei uns als Kunden registriert sind. Der Vorteil liegt auf der Hand, denn wir geben nur ernsthafte Anfragen weiter, bei denen der Auftraggeber auch bereit ist, an den Künstler eine angemessene Gage zu entrichten. Diesen Service bieten wir völlig kostenlos an, denn für uns ist es wichtig, unseren Kunden möglichst viele Vorteile und einen bestmöglichen Service bieten zu können. Übrigens wird unsere Künstlerdatenbank proaktiv geführt – wir warten also nicht ab, bis sich ein Kunde als Zauberkünstler bei uns vorstellt sondern wir selektieren jeden Kunden selbstständig. Meist genügt es schon, wenn die bei uns hinterlegte eMail-Adresse auf einen Zauberkünstler hindeutet. Verbirgt sich dahinter z.B. eine Internetseite, auf die man im Bedarfsfall einen Interessenten hinweisen kann, dann wird dies in unserer Datenbank vermerkt. Manchmal senden uns Kunden auch selbstständig Info-Flyer zu, welche wir dann elektronisch archivieren und im Falle einer Künstler-Anfrage weitergeben können. Bisher konnten wir auf diese Weise schon sehr viele Aufträge erfolgreich an Zauberkünstler aus unserem Kundenkreis vermitteln. Jedes Jahr werden es mehr und diese Tendenz lässt darauf schließen, dass wir auch in den kommenden Jahren einiges zu vermitteln haben – unsere Kunden dürfen sich auf uns verlassen.“

13.11

Baby Gag – Herkunft, Marketing, Halbwissen und Aktuelles

Der 12.11. war ein Tag, wie kein anderer. Ein neuer Release sorgte auf dem magischen Markt für einen Einschlag der weit über die Landesgrenzen hinaus zu hören war. Die Rede ist vom “Ultimate Baby Gag” von Markus Bender. Dieser Trick war eigentlich schon viel früher angekündigt und wurde daher von vielen Künstlern schon mit Ungeduld erwartet. Am Tag der Veröffentlichung war die Nachfrage bereits so groß, dass die erste Auflage kurzfristig ausverkauft war. Doch was ist der Grund für einen derartigen Hype? Schließlich ist der Grundeffekt nicht ganz neu – den “Baby Gag” gibt es schon seit den 1960er Jahren und die Grundidee wurde auch von zahlreichen Zauberkünstlern aufgegriffen, überarbeitet, vorgeführt und vermarktet. Man hätte damit rechnen können, dass das “letzte Wort” in Sachen “Baby Gag” schon längst gesprochen ist. Tatsächlich sind bei Benders Version, dem “Ultimate Baby Gag” gleich mehrere Neuerungen vorhanden, die den Effekt auf ein ganz neues Niveau heben. Das macht zwar einen guten Effekt aus, aber es erklärt noch nicht, warum dieser Effekt praktisch binnen weniger Stunden fast weltweit bekannt wurde. Eine Erklärung folgt nach der kurzen Herkunfts-Grafik die der Fairness halber obligatorisch ist.

Ursprung des Ultimate Baby Gags

Ursprung des Ultimate Baby Gags

Zugegeben, Markus Bender ist ein Profi in Sachen “Skandal-Marketing”. Seine Effekte kommen aus der Praxis und sind für den praktischen Einsatz konzipiert – aber um einen guten Effekt weltweit bekannt zu machen, genügt das alleine noch nicht. Das Geheimnis steckt in der Zauber-Community und dem WorldWideWeb…  es gibt zwei Möglichkeiten:

- Entweder eine Menge Geld für Webung in Zeitschriften, Foren und Blogs investieren (… was den Nachteil hat, dass diese Kosten den Effekt im Verkauf sehr teuer machen)

- Oder einfach zur richtigen Zeit ein paar Gerüchte an der richtigen Stelle platzieren und den Rest sich selbst überlassen (mit dieser raffinierten Methode schaffte es Markus Bender nun schon mehrmals binnen weniger Minuten einen Hype zu erzeugen den die Zauberbrache bisher nicht kannte).

Wir haben mit Samuel Harvester gesprochen, er ist Projektleiter in einer US Marketingfirma die viele Zauberkünstler sowie einige Zauberhändler und auch Zauberartikel-Hersteller betreut. Samuel war bereit, ein Statement über den Zaubermarkt und die aktuellen Marketingtreds zu geben: “It’s a hard business, especially for newcommers. Often people can’t stand the success of colleagues and it’s easy to become their target of jealousy. So it suggests itself to feed them. The most common way is to make someone assert that you took somebodys idea without permission = BAM this goes around the world at cyberspeed. Doesn’t matter if it’s true or not. If you want to get people to notice your product you sometimes have to go play this game and your best friends are the one that hate you most.”

Frei übersetzt bedeutet das soviel wie: Sobald man einen Trick vermartet und damit auch noch Erfolg hat, lassen die Neider nicht lange auf sich warten. Wenn man diesen Kanal richtig bedient, dann wird das Produkt völlig kostenlos um die Welt getragen. Am besten geht das indem man jemanden dazu bringt, zu behaupten man hätte die Idee von einem anderen Künstler genommen ohne danach zu fragen. Bei diesem Gerücht hängt sich jeder Neider ein, egal ob es stimmt oder nicht.

Natürlich ist das eine gewagte Marketingmaßnahme, aber im Internetzeitalter vermutlich auch eine der wenigen die bei wenig Kosten höchste Effizienz versprechen – sofern man es richtig anstellt… und Markus Bender hat genau dies nun schon mehrmals mit Erfolg praktiziert.

Ultimate Baby Gag

Ultimate Baby Gag

Doch nun stellt sich noch die Frage: Was bring uns der “Ultimate Baby Gag” tatsächlich neues? Bei dem Effekt geht es im Grunde darum, dass das vom Publikum eine berühmte Person gewählt wird während sich ein Umschlag in Sichtweite befindet. Nachdem die Entscheidung gefallen ist, erzählt der Zauberkünstler, dass sich im Umschlag das weltweit einzige Nacktfoto dieser Person befindet (das Publikum ist gespannt). Dann wird der Umschlag geöffnet und ein Foto eines Babys heraus gezogen. (An dieser Stelle folgt immer Gelächter, denn hinter diesem Baby-Foto könnte sich praktisch jeder Mensch verbergen). Dann wird das Foto von der anderen Seite (Innenseite) gezeigt und da ist nun tatsächlich die gewählte Person abgebildet.

Der Baby Gag wurde bereits in den 60er Jahren von verschiedenen Künstlern im Comedy-Bereich gezeigt. Der Zauberkünstler Ken Brook war der erste, der diesen Gag für eine Zauber-Routine übernahm, damals aber noch mit eher wenig “Drum Herum”. Devin Knight und Bill Malone überarbeiteten die Routine – jeder auf seine Weise. Erstmals ging es nicht um irgendeine Person sondern um eine bekannte Persönlichkeit, was die Spannung im Publikum um ein vielfaches anhob. Dann kam die Künstlerin Helena Gebler die kaum jemand zur Kenntnis nahm, da Sie bereits kurz nach der Veröffentlichung Ihrer Version plötzlich und unerwartet verstarb. Sie vereinte Ken Brooks und Bill Malones Version und fügte eine Auswahl zwischen männlich und weiblich ein, was den Effekt mehr Flexibilität gab. Bill Abbott Griff schließlich die Routine von Ken Brook noch einmal auf und fügte eine Auswahl durch Forcier-Karten sowie einige gute Witze und humorvolle Anspielungen hinzu. Der Effekt wurde/wird von ihm unter dem Namen “Celebrity Smart Ass” vermarktet. In der aktuellsten Variante, dem “Ultimate Baby Gag” wurde zum einen der Kartensatz überarbeitet, wodurch alle verwendeten Karten erstmals voll untersuchbar wurden. Zum anderen wurde der Vortrag überarbeitet und für den deutschen Sprachraum angepasst sowie um einige Gags erweitert. Außerdem hat Markus Bender bei seiner Variante einen variablen Requisitensatz zusammengestellt, der es erstmals ermöglicht, den Baby Gag auch CloseUp sowie mit unterschiedlichen Ziel-Personen vorzuführen.

Ein Vorteil der erst nach unzähligen Vorführungen ersichtlich wird ist, dass die Ersatzkarten beim “Ultimate Baby Gag” sehr preiswert sind, da die meisten Karten völlig ohne Präparation auskommen.

Insgesamt lässt sich sagen, dass der “Ultimate Baby Gag” eine wirklich sinnvolle Neuerung und eine gute Chance für jeden Zauberkünstler bringt. Die Vorführzeit beläuft sich auf ca. 5 bis 8 Minuten und die benötigten Gags und Anspielungen werden per DVD mitgeliefert.

01.10

Doctor Marraxens Literatur-Set für Straßenzauberkünstler

Extrem außergewöhnlich, sehr unterhaltsam, völlig professionell und manchmal… oft… meist etwas skurril – all das trifft auf die Zauberkunst des Doctor Marrax zu. Mit bürgerlichem Namen heißt er Gerhard Matheis und alles begann in den frühen 80er Jahren, als er damals unter dem Namen “Magic Max” erstmal öffentlich in Erscheinung trat und sein Können unter Beweis stellte.

Doctor Marrax und Marrax-o-Fax

Doctor Marrax und Marrax-o-Fax

Noch heute nennen ihn viele Kollegen einfach “Max”. Die Zuschauer hingegen kennen ihn heute meist als “Doctor Marrax”. Die eingefleischten Fans von Doctor Marrax erkennt man an dem seltsamen Päckchen “Marrax o-Fax” im Zauber- oder Wohnzimmerregal (das ist Doctor Marraxens ganz eigene Variante des Zaubersalzes).

Neben zahlreichen Auszeichnungen und Preisen wie  z.B. dem 1. Platz beim “Internationalen Wettbewerb der Zauberkunst in St. Wedel” oder den 1. Platz bei der “Deutschen Meisterschaft im Bereich Allgemeine Magie mit Vortrag” kann er unter Anderem auch unzählige Erfolge mit Gruppen wie “Ein Magisches Spektakulum” oder “Gebrüder Seltsam” sowie eine Hauptrolle in dem Film “Stuttgart mi Amour” vorweisen.  Seine aktuellsten Erfolge sind das Zaubertheater “Doctor Marrax & Söhne” sowie “MagicMonday” bzw. “Die Magischen Drei”.

Anlocken - fesseln - abkassieren

Anlocken - fesseln - abkassieren

Wer im Bereich der Zauberei noch etwas dazu lernen wollte, was so in keinem Buch zu finden war, der tat gut daran, sich regelmäßig die Zauberei des Doctor Marax anzusehen. Viele Zauberkünstler haben sich auf diese Weise inspiriert und dadurch ihre eigenen Fertigkeiten verbessert. Seit Ende 2008 gibt es eine neue Möglichkeit, vom Wissen und der Erfahrung des Doctor Marrax zu profitieren: das Buch mit dem Titel “Anlocken – fesseln – abkassieren!”. Dies ist eine umfangreiche literarische Aufarbeitung der Straßenzauberei und sicherlich das vollständigste  Werk zu diesem speziellen Thema.

Das Buch “Anlocken – fesseln – abkassieren!” entstand in der Zusammenarbeit zwischen Doctor Marrax und Radalou – diese beiden Namen sind  sozusagen der Garant für Praxiswissen und Erfahrung. Die beiden Autoren geben mit diesem Buch einen Einblick in die Zauberszene und versorgen den Leser mit jeder Menge Fachwissen, Praxistipps und geschichtlichen Hintergründen zum Thema. Wer dieses Buch aufmerksam liest und den Inhalt verinnerlicht, der hat die besten Chancen um mit der eigenen Show auf der Straße (und auch anderswo) erfolgreich zu sein und Geld zu verdienen.

Seminarheft von Doctor Marrax

Seminarheft von Doctor Marrax

Aktuell gibt es das Buch bei SteMaRo-Magic sogar mit handschriftlicher Signatur von Doctor Marrax. Und wer das Buch bestellt, der erhält völlig kostenlos gleich noch das Seminarheft von Doctor Marrax mit vielen Trickanleitungen zu praxistauglichen Effekten dazu.

Für alle Lernbereiten und Lernwilligen ist dieses Buch eine echte Empfehlung und wer den Inhalt aufmerksam liest und verinnerlicht, der wird mit einer interessanten und kurzweiligen Lektüre sowie mit jeder Menge Insiderwissen belohnt. Und wer im Bereich der Straßenzauberei aktiv sein will und dort erfolgt haben möchte für den ist dieses Buch fast schon eine Pflicht-Lektüre.

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