Vergleich zwischen Twisted Sisters und Duplicity von John Bannon

Von am Aug 7, 2014 in Wissenswertes

Katharina Hofzinser Share On GoogleShare On FacebookShare On Twitter

Wer kennt ihn nicht – den Zauberkünstler John Bannon? Er ist der Erfinder von unzählig vielen Zaubertricks. Wer seine Kartentricks kennt, der weiß auch, dass viele davon auf ähnlichen Trickprinzipien aufbauen und dass sich die jeweiligen Vorführabläufe daher oftmals gleichen. Genau so ist es auch bei den beiden Kartenricks namens Twisted Sisters und Duplicity.

Duplicity

Duplicity

Auf den allerersten Blick mögen diese beiden Tricks zwar sehr gleich sein, jedoch gibt es ein paar markante Unterschiede, die man vor der Kaufentscheidung überdenken sollte.

Duplicity
– Vorteil: Man endet völlig “clean”, daher können alle benutzten Karten nach Belieben untersucht werden. Nichts muss ausgetauscht oder beseitigt werden.
– Nachteil: Zu Beginn wird ein Equivogue durchgeführt. Das ist zwar nicht schwierig und wird auf der mitgelieferten DVD ganz genau erklärt, jedoch ist es aufgrund dieser Tatsache so, dass der Zuschauer nur denkt, er hätte die freie Wahl. In Wirklichkeit wurde er auf raffinierte Art beeinflusst.

Twisted Sisters

Twisted Sisters

Twisted Sisters
– Vorteil: Bei diesem Effekt hat der Zuschauer wirklich die völlig freie Wahl. Es wird nichts forciert und es findet auch keinerlei Beeinflussung des Zuschauers statt. Daher ist Twisted Sisters extrem einfach vorzuführen.
– Nachteil: Die benutzen Trickkarten können nicht vom Zuschauer untersucht werden, man endet als nicht “clean”.

Wer es also möglichst einfach haben will und auf die völlig freie Wahl des Zuschauers Wert legt, der ist mit Twisted Sisters sehr gut beraten. Wer jedoch darauf Wert legt, dass man die Karten am Ende komplett untersuchen kann, der sollte lieber zu Duplicity greifen.