Unterschiede beim Changierbeutel

Von am Mai 17, 2010 in Wissenswertes

Manuel Seidl Share On GoogleShare On FacebookShare On Twitter

Mit einem Changierbeutel lassen sich im Bereich der Zauberkunst so allerhand Dinge anstellen. Neben dem Austauschen oder dem Erschein bzw. Verschwinden lassen von Gegenständen, kann man mit einem Changierbeutel auch ganz einfach Forcieren.

Das Grundprinzip ist dabei relativ simpel – im Changierbeutel sind zwei (oder auch drei) Kammern vorhanden, welche mechanisch mittels einer kleinen Bewegung blitzschnell umgestellt werden können.

Die Bauart und auch die Mechanik sind von Modell zu Modell unterschiedlich. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen einem Changierbeutel mit Reißverschluss und einem Changierbeutel ohne Reißverschluss. Der Reißverschluss ist ggf. an der Unterseite des Beutels angebracht und kann z.B. dazu geöffnet werden um durch den Beutel hindurch zu fassen. Dies ist allerdings auf eine einzige Abteilung beschränkt und hat den Sinn, den Beutel besser als “leer” zeigen zu können.

Changierbeutel Executive

Changierbeutel Executive

Die gängigsten Changierbeutel haben zwei Abteilungen, vereinzelt gibt es auch welche mit drei Abteilungen, diese sind aber in der Bauweise etwas ausladender und entsprechend größer und unhandlicher.

Die Umstellung zwischen den unterschiedlichen Abteilungen des Beutels erfolgt meist über eine schlichte Mechanik. Es gibt Changierbeutel, bei welchen lediglich am Griff gedreht werden muss, diese Changierbeutel sind i.d.R. an einem runden Griff erkennbar. Bei Changierbeutelen mit eckigem oder flachem Griff funktioniert die Umstellung meist über einen Drahtbügel auf der Unterseite, dieser muss entweder vor und zurück geschoben oder einfach gedreht werden.