Knochenbrecher – die richtige Handhabung des Gimmicks

Von am Apr 16, 2010 in Tipps & Tricks, Wissenswertes

Anna van Lengen Share On GoogleShare On FacebookShare On Twitter

Unter einem “Knochenbrecher”-Gimmick bzw. einem “Neck Cracker”-Gimmick versteht man ein kleines, geriffeltes Plastikrohr, welches speziell dafür gemacht wurde, das Geräusch eines brechenden Knochens zu imitieren.

Die Funktion ist denkbar einfach – das Rohr wird einfach zusammen gedruckt, wobei ein knackendes Geräusch entsteht. Um die Illusion eines brechenden Knochens perfekt werden zu lassen, ist allerdings etwas mehr nötig… man sollte sich auf jeden Fall die richtige Handhabung angewöhnen, andernfalls kann das Geräusch zu leise oder unnatürlich sein.

Generell sind die Neck Cracker Gimmicks nicht sonderlich laut – um ein gut hörbares Geräusch zu erzeugen, muss dass Gimmick so zwischen den Händen gehalten werden, dass sich soz. ein Resonanzkörper bildet (ähnlich wie bei einer Trommel oder einen Gitarre).

Wird das Gimmick z.B. zwischen den geschlossenen Händen zusammen gedrückt, ist es i.d.R. gut hörbar. Wenn man das Gimmick hingegen unter der Schulter zusammen drückt, ist das Geräusch nur sehr leise, da der Resonanzraum fehlt.

Da das Neck Cracker Gimmick nicht für die Bühne sondern eher für den Nahbereich ausgelegt ist, wird das Geräusch auch bei korrekter Handhabung nicht laut genug sein, um es vor großem Publikum vorführen zu können. Wäre das Geräusch so laut, dann wäre das Gimmick für den Nahbereich nutzlos, da zu unnatürlich.

Auch hier gilt, wie bei allen Zauberrequisiten: mit Bedacht einsetzen und vorher ausreichend üben – dann klappt es und den Zuschauern wird es gefallen.